Zalaegerszegi TE FC schlägt Konyaspor 3:1 im letzten Test der Sommer-Vorbereitung. Maxsuell, Csonka und Santos drehen die Partie nach Mulekas Elfmeter-Führung.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungZTE beendet Vorbereitung mit 3:1-Sieg gegen Konyaspor – Maxsuell, Csonka und Santos drehen Partie nach Rückstand
Zalaegerszegi TE FC hat sein letztes Testspiel der Sommer-Vorbereitung mit einem 3:1-Sieg gegen den türkischen Erstligisten Konyaspor abgeschlossen. Nach einer torlosen ersten Halbzeit folgte eine ereignisreiche zweite Hälfte im slowenischen Trainingslager, in der die Ungarn einen 0:1-Rückstand in einen klaren Sieg verwandelten.
So verlief die Partie
Die Begegnung am 18. Juli 2026 begann verhalten. Beide Teams neutralisierten sich über weite Strecken der ersten Halbzeit, sodass es torlos in die Pause ging (0:0).
Nach dem Wiederanpfiff dauerte es bis zur 61. Minute, ehe die erste Entscheidung fiel: Konyaspor erhielt einen Strafstoß zugesprochen, den Jackson Muleka souverän zum 1:0 für die Türken verwandelte.
Doch die Führung hielt nur fünf Minuten. Norbert Szendrei schickte Maxsuell Alegria mit einem Steilpass auf die Reise, und der Brasilianer schob den Ball flach ins rechte untere Eck zum 1:1-Ausgleich (66.).
Der entscheidende Schlag gelang der ZTE in der Schlussphase. In der 84. Minute bediente Lucas Alfonso András Csonka, der aus kurzer Distanz am kurzen Pfosten zum 2:1 traf. In der Nachspielzeit setzte der eingewechselte Marlon Santos mit einem sehenswerten Distanzschuss den Schlusspunkt zum 3:1-Endstand (90+4.). Laut ungarischen Medienberichten begünstigte ein aufkommender Regen in den Schlussminuten die Spielweise der ZTE-Elf.
Der Wendepunkt
Die Szene in der 66. Minute war der Knackpunkt: Szendreis präziser Pass in die Tiefe auf Maxsuell stellte nicht nur den Gleichstand her, sondern nahm Konyaspor nach der frühen Führung den Schwung. Der Ausgleich fiel nur fünf Minuten nach dem Gegentor – eine Reaktionsschnelligkeit, die in Vorbereitungsspielen nicht selbstverständlich ist.
Die Schlüsselspieler
Maxsuell Alegria (ZTE): Der Brasilianer war mit dem wichtigen Ausgleichstreffer zur Stelle und bewies seine Abschlussstärke.
András Csonka (ZTE): Der Innenverteidiger traf in der 84. Minute zum vorentscheidenden 2:1 – ein seltenes Tor für einen Defensivspieler, das die Partie endgültig kippte.
Marlon Santos (ZTE): Nur sechs Minuten nach seiner Einwechslung (84.) krönte er seine kurze Einsatzzeit mit einem Traumtor aus der Distanz zum 3:1-Endstand.
Jackson Muleka (Konyaspor): Der kongolesische Stürmer verwandelte den Elfmeter souverän und war der gefährlichste Angreifer seiner Mannschaft.
By the Numbers – interpretiert
Die torlose erste Halbzeit spiegelte eine taktisch ausgeglichene Begegnung wider, in der sich beide Teams neutralisierten. In der zweiten Hälfte fielen vier Tore innerhalb von 33 Minuten, was auf zunehmende Lücken in der Defensive hindeutet – in der Vorbereitung typisch. Konyaspor ging durch einen Elfmeter in Führung, doch ZTE zeigte sich nach dem Rückstand deutlich effektiver: Drei Tore aus dem Spiel heraus bei nur einer nennenswerten Torchancen-Serie der Türken in der Schlussphase sprechen für eine hohe Effizienz der Ungarn.
Was das Spiel bedeutet
Für die Zalaegerszegi TE FC war es der letzte Test vor dem Start der neuen OTP-Bank-Liga-Saison. Das Team von Trainer Filipe Celikkaya beendet die Vorbereitung mit einem positiven Eindruck. Konyaspor bereitet sich seinerseits auf den Start in der türkischen Süper Lig vor.
Fazit
ZTE zeigte im zweiten Durchgang die richtige Antwort auf den Rückstand: schnelles Umschalten, Effizienz im Abschluss und eine geschlossene Mannschaftsleistung. Der 3:1-Sieg gegen einen türkischen Erstligisten ist ein ordentliches Statement für die bevorstehende Saison.
Spielereignisse
Spielereignisse zwischen Konyaspor und Zalaegerszegi TE — 4 Tore und 0 Karten in diesem Spiel.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 19. Juli 2026