Hoffenheim startet mit einem souveränen 3:0 gegen den Regionalligisten SGV Freiberg in die Sommervorbereitung. Lemperle, Rots und Zeitler treffen vor rund 1.300 Zuschauern.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSGV Freiberg vs 1899 Hoffenheim – Lemperle, Rots und Zeitler bescheren klaren Testspielauftakt
SGV Heilbronn-Freiberg vs 1899 Hoffenheim 0:3 (0:1) – Die TSG Hoffenheim hat ihr erstes Testspiel der Sommervorbereitung 2026/27 souverän gewonnen. Vor rund 1.300 Zuschauern im Sportpark Bad Friedrichshall setzte sich das Team von Cheftrainer Chris Ilzer mit 3:0 (1:0) gegen den Regionalligisten SGV Heilbronn-Freiberg durch. Torschützen waren Tim Lemperle (32.), Neuzugang Mats Rots (48.) und Deniz Zeitler (76.).
So lief die Partie
Die erste Viertelstunde gehörte weitgehend der TSG, die von Beginn an die Kontrolle übernahm. Die erste gute Gelegenheit hatte jedoch der Außenseiter: Michael Martin stand nach einer Kombination aus acht Metern frei vor dem Tor, setzte den Ball aber knapp am linken Pfosten vorbei (20.). Der SGV hatte bereits zuvor durch Marius Köhl aus der Distanz für Gefahr gesorgt – TSG-Keeper Luca Philipp war mit einer starken Flugeinlage zur Stelle (18.).
Die TSG brauchte bis zur 32. Minute, um die Führung zu erzielen. Tim Lemperle traf nach Vorlage von Bambasé Conté per Direktabnahme aus rund 15 Metern unter die Latte. Der Regionalligist zeigte sich unbeeindruckt und kam nur eine Minute später durch Köhl zur nächsten Ausgleichschance – sein Schuss von der Strafraumgrenze strich ebenfalls knapp am linken Pfosten vorbei. In der 33. Minute verhinderte Philipp den verdienten Ausgleich, als er einen Linksschuss von Meghôn Valpoort zur Ecke abwehrte. Mit einem Chancenplus für den SGV ging es in die Halbzeit.
Zur Pause wechselte Ilzer die komplette Elf aus. Die zweite Formation startete denkbar günstig: Nach einem missglückten Klärungsversuch der Freiberger Defensive kam der Ball zu Mats Rots, der aus kurzer Distanz freistehend zum 2:0 einschob (48.). Der niederländische Linksverteidiger, im Sommer vom FC Twente gekommen, traf damit nur drei Minuten nach Wiederanpfiff.
Eine Viertelstunde vor Schluss sorgte Deniz Zeitler für die Entscheidung. Nach einem tiefen Pass zog er über die linke Seite in den Strafraum und schob eiskalt zum 3:0-Endstand ein (76.). Die Gastgeber blieben auch in der Schlussphase gefährlich: Eine Doppelchance von Tim Latteier und Valpoort (86.) sowie ein platzierter Abschluss von Valpoort (89.) wurden jeweils von Lukás Petersson im TSG-Tor stark pariert.
Der Wendepunkt
Der komplette Austausch der Elf zur Halbzeit entschärfte das Spiel frühzeitig. Ilzer wechselte alle zehn Feldspieler aus, und die zweite Formation brachte mit Rots' frühem Treffer die Vorentscheidung. Freiberg, das in der ersten Hälfte noch ein Chancenplus vorgefunden und zweimal den Ausgleich verpasst hatte, fand nach dem 0:2 kaum noch Mittel gegen die frischere TSG-Reserve.
Die Schlüsselspieler
Tim Lemperle – Der Neuzugang erzielte das wichtige 1:0 zur Führung und zeigte in der ersten Hälfte eine präsente Vorstellung als hängende Spitze. Seine Direktabnahme in der 32. Minute war die spielerisch anspruchsvollste Aktion des Spiels.
Mats Rots – Der niederländische Linksverteidiger, im Sommer vom FC Twente gekommen, traf kurz nach seiner Einwechslung zur Pause zum 2:0. Sein offensives Vorrücken in der zweiten Hälfte war ein klares taktisches Signal.
Lukás Petersson – Der zweite TSG-Keeper hielt im zweiten Durchgang seinen Kasten sauber und parierte mehrere vielversprechende Abschlüsse der Freiberger (65., 86., 89.). Ohne seine Paraden wäre der 3:0-Sieg gefährdet gewesen.
Deniz Zeitler – Der Mittelfeldspieler setzte mit seinem Solo zum 3:0 den Schlusspunkt und bewies Abschlussstärke in einer eins-gegen-eins-Situation gegen den Torwart.
Spieler des Spiels: Tim Lemperle.
Die Zahlen – interpretiert
Die Statistik des Spiels spiegelt ein klares Kräfteverhältnis wider, das jedoch enger war als das Ergebnis. Hoffenheim dominierte Ballbesitz, während Freiberg sich auf schnelle Umschaltmomente beschränkte. Die drei Großchancen des Regionalligisten in der ersten Hälfte (Köhl 18., Martin 20., Valpoort 33.) waren die gefährlichsten Nadelstiche des Spiels – keine davon fand den Weg ins Tor. Dass Hoffenheim nach dem 2:0 keine weiteren Gegentreffer zuließ, lag vor allem an Peterssons starken Paraden in der Schlussphase.
Was das Ergebnis bedeutet
Für die TSG Hoffenheim ist der 3:0-Auftakterfolg ein solider Einstieg in die Vorbereitung auf die Bundesliga-Saison 2026/27. Ilzer nutzte die Partie, um beiden Formationen Spielpraxis zu geben – alle 22 eingesetzten Feldspieler kamen über 45 Minuten.
SGV-Trainer Kushtrim Lushtaku zog ein positives Fazit: „Wir haben eine sehr, sehr starke erste Halbzeit gegen einen Fast-Champions-League-Teilnehmer gespielt. Das ist halt die Qualität eines Bundesligisten. Ihnen reichen wenige Chancen, um zu treffen. Heute waren die Jungs frischer als letzten Samstag, das hat man gemerkt. Natürlich müssen wir hier und da noch ein wenig justieren, aber ich bin sehr guter Dinge. Wir haben sehr viel kreiert, darauf können wir aufbauen.“
Der SGV Freiberg setzt seine Vorbereitung am 21. Juli mit einem Test beim Bezirksligisten GSV Pleidelsheim fort. Die TSG Hoffenheim bestreitet ihr nächstes Testspiel in den folgenden Tagen der Vorbereitung.
Fazit
Ein ungefährdeter, aber keineswegs dominanter Testspielsieg für Hoffenheim gegen einen widerstandsfähigen Regionalligisten, der in der ersten Hälfte die besseren Chancen vorfand. Die Breite des Kaders und die Qualität der Neuzugänge – insbesondere Lemperle und Rots – waren die auffälligsten Erkenntnisse des Nachmittags. Freiberg kann aus den vergebenen Chancen Selbstvertrauen ziehen, muss aber an der Verwertung arbeiten.
Spielereignisse
Spielereignisse zwischen SGV Freiberg und 1899 Hoffenheim — 3 Tore und 0 Karten in diesem Spiel.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 19. Juli 2026
