ASV Schrems verliert letztes Heimspiel der Saison 3:4 gegen Ardagger – sieben Tore, Doppelpack von Unterbuchschachner, Abschied von Weixelbraun.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSchrems vs Ardagger 3:4 – Ardagger dreht verrücktes Spiel und besiegt Schlusslicht Schrems
Der ASV Schrems verabschiedete sich mit einer 3:4 (2:2)-Niederlage gegen die SG Ardagger/Neustadtl aus der ELK-Arena – ein Spiel mit sieben Toren, einem verschossenen Elfmeter und einem emotionalen Abschied.
Wie es lief
Schrems startete wie die Feuerwehr. Bereits in der 4. Minute traf Florian Weixelbraun nach einem langen Ball zur frühen Führung – es war sein letzter Heimauftritt für den ASV nach acht Jahren, ehe er im Sommer zu seinem Heimatverein SV Kirchberg/Walde wechselt. Die Freude währte jedoch nur 14 Minuten. Ferdinand Unterbuchschachner glich in der 18. Minute per Abstauber aus.
Ardagger drehte das Spiel: Elias Reickersdorfer staubte in der 29. Minute zum 1:2 ab. Doch Schrems schlug noch vor der Pause zurück – Mario Desnica verwandelte in der 45. Minute einen Foulelfmeter sicher zum 2:2.
Nach dem Seitenwechsel erhöhte Ardagger das Tempo. Kaltrim Berisha traf in der 53. Minute nach einem Pass in die Tiefe zum 2:3. Und Ferdinand Unterbuchschachner schnürte in der 82. Minute mit seinem zweiten Treffer den Doppelpack – 2:4 aus Schremser Sicht. Der Anschlusstreffer durch Andreas Fuger in der 87. Minute (3:4) kam zu spät.
Der Wendepunkt
Die zweite Halbzeit gehörte klar Ardagger. Während Schrems in der ersten Hälfte noch mithalten konnte, sorgte das frühe 2:3 durch Berisha in der 53. Minute für die Vorentscheidung. Schrems fand danach keine Antwort mehr, bis Unterbuchschachners zweites Tor die Partie endgültig entschied.
Die Schlüsselspieler
- Ferdinand Unterbuchschachner (Ardagger): Zwei Tore (18., 82.), jederzeit präsent im Strafraum – der Matchwinner des Spiels.
- Florian Weixelbraun (Schrems): Frühes Führungstor (4.) und Kapitän beim letzten Heimspiel für den ASV. Ein würdiger Abschied trotz der Niederlage.
- Kaltrim Berisha (Ardagger): Das wichtige 2:3 zu Beginn der zweiten Hälfte brachte die Gäste auf die Siegerstraße.
By the Numbers – interpretiert
Das Spiel war von Beginn an offen: Sieben Tore in 87 Minuten sprechen für eine schwache Defensive auf beiden Seiten. Schrems startete furios, kassierte aber immer wieder Gegentore nach Standardsituationen und Abprallern – ein Muster, das die gesamte Saison über ein Problem war. Ardagger zeigte sich effizient: Drei der vier Tore fielen nach Umschaltsituationen.
Was es bedeutet
Für Schrems war es das letzte Heimspiel der Saison 2025/26 – und der endgültige Abschied aus der 1. Landesliga. Der ASV beendet die Saison als Tabellenletzter (16. Platz, 21 Punkte aus 29 Spielen) und steht als Absteiger fest. Ardagger festigte mit dem Sieg den siebten Tabellenplatz (42 Punkte) und zeigte sich in starker Form – die Vorbereitung auf die kommende Saison begann laut NÖN bereits kurz nach Saisonende.
Fazit
Ein torreicher Saisonabschluss in der ELK-Arena – Ardagger war nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit in Durchgang zwei die klar bessere Mannschaft und belohnte sich mit drei Punkten. Für Schrems bleibt ein emotionaler Abschied von der Liga und von Florian Weixelbraun, der nach acht Jahren den Verein verlässt.
Schrems und Ardagger trafen 9 Mal aufeinander — Schrems gewann 2 Mal, Ardagger 6 Mal, dazu kamen 1 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2019 zurück. Ardagger führt den Direktvergleich mit 6 Siegen aus 9 Begegnungen an. Insgesamt fielen 27 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.00 pro Spiel (7 für die Heimmannschaft, 20 für die Gäste). Beide Teams trafen in 3 Spielen (33%). In 5 Begegnungen (56%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–3 im Jahr 2022.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 2. Juli 2026