SV Stockerau und SC Wieselburg trennen sich in der 1. Landesliga Niederösterreich torlos 0:0. Stockerau bleibt im Abstiegskampf unter Druck.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungTorloses Remis im Abstiegskampf: Stockerau und Wieselburg trennen sich 0:0
Der SV Stockerau hat im Kampf um den Klassenerhalt einen wichtigen Punkt liegen lassen. Am 29. Spieltag der 1. Landesliga Niederösterreich kamen die Hausherren im Stadion Alte Au nicht über ein 0:0 gegen den SC Wieselburg hinaus – ein Ergebnis, das dem abstiegsbedrohten SVS kaum hilft. Vor rund 450 Zuschauern fehlte es beiden Teams an der nötigen Durchschlagskraft vor dem Tor.
Chancenarme erste Halbzeit
Von Beginn an übernahm der SV Stockerau die Initiative, ohne jedoch zwingende Torchancen herauszuspielen. Die erste gefährliche Aktion gehörte Julian Velisek, der sich in der 21. Minute mit einem Solo in den Strafraum kämpfte, aber von einem Wieselburger Verteidiger gestoppt wurde. Kurz vor der Pause flankte Florian Frithum auf den Kopf von Velisek, dessen Abschluss das Tor knapp verfehlte – es blieb die bis dahin beste Chance der ersten Halbzeit.
Nach dem Seitenwechsel kamen die Stockerauer engagierter aus der Kabine und drängten auf die Führung. Wieselburg konterte mit langen Bällen und zwang Stockerau-Keeper Bernhard Pulker mehrfach zu weiten Ausflügen aus dem Strafraum. In der 59. Minute tauchte Velisek erneut in aussichtsreicher Position auf, scheiterte aber an Gästetorhüter Jonas Maurer.
Spannende Schlussphase ohne Treffer
Mit zunehmender Spieldauer nahm die Intensität zu. In der 82. Minute hatte der SV Stockerau eine weitere gute Gelegenheit, als Richy Mwari den Ball zu Velisek brachte, dessen Schuss jedoch über das Tor strich. Die größte Chance des gesamten Spiels bot sich den Gästen in der Nachspielzeit: Maximilian Müller setzte einen Freistoß an die Latte – der letzte Aufreger einer intensiven, aber torlosen Partie.
Die Schlüsselstelle
Die 82. Minute hätte die Wende bringen können. Richy Mwari bediente Velisek mustergültig, doch dessen Schuss strich über das Tor. Es war die letzte große Möglichkeit der Hausherren – und der Moment, in dem klar wurde, dass an diesem Tag kein Treffer mehr fallen würde.
Die Spieler des Spiels
Julian Velisek (Stockerau) war der aktivste Offensivspieler auf dem Platz. Gleich drei vielversprechende Abschlüsse hatte der Stürmer, fand aber in Maurer und dem eigenen Unvermögen seinen Meister.
Jonas Maurer (Wieselburg) blieb ohne Gegentor und bewahrte sein Team mit einer soliden Parade gegen Velisek (59.) vor dem Rückstand.
Maximilian Müller (Wieselburg) kam dem Torerfolg am nächsten – sein Freistoß-Lattentreffer in der Nachspielzeit war der Höhepunkt einer ausgeglichenen Partie.
Die Zahlen – interpretiert
Das 0:0 spiegelt eine Partie wider, in der die Defensivreihen beider Teams dominierten. Stockerau hatte mehr Ballbesitz und Feldvorteile, konnte daraus aber kein Kapital schlagen. Wieselburgs Defensive um Kapitän Sebastian Punz und Marvin Schimany ließ kaum etwas zu. Die beste Torchance hatten ausgerechnet die Gäste durch Müllers Lattentreffer. Dass beide Teams nur wenige klare Torchancen verbuchten, unterstreicht den kampfbetonten Charakter dieser Begegnung.
Was das Ergebnis bedeutet
Für den SV Stockerau war es das vorletzte Saisonspiel und das letzte Heimspiel der Saison 2025/26. Das 0:0 bedeutet im Abstiegskampf nur einen kleinen Punktgewinn – die Mannschaft von Trainer Rene Hieblinger bleibt in den Abstiegsrängen und ist auf Schützenhilfe angewiesen. Der SC Wieselburg (Trainer: Rainer Hudler) festigte mit dem Punktgewinn den gesicherten Mittelfeldplatz.
Fazit
Ein intensives, aber torloses Duell im Stadion Alte Au. Stockerau kämpfte, riskierte und vergab – am Ende fehlte das Quäntchen Glück im Abstiegskampf. Wieselburg präsentierte sich als kompakte Einheit und nahm den Punkt mit nach Hause.
Rivalität seit 2025
Stockerau vs Wieselburg Direkter Vergleich· 1
Stockerau und Wieselburg trafen 1 Mal aufeinander — Stockerau gewann 0 Mal, Wieselburg 1 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2025 zurück. Wieselburg führt den Direktvergleich mit 1 Sieg aus 1 Begegnung an. Insgesamt fielen 4 Tore in diesen Partien, im Schnitt 4.00 pro Spiel (1 für die Heimmannschaft, 3 für die Gäste). Beide Teams trafen in 1 Spiel (100%). In 1 Begegnung (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 3–1 im Jahr 2025.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 2. Juli 2026