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Landesliga OberosterreichSaison 2025

Union Perg vs St. Martin i.M.

6. Juni 2026 um 17:00Forstenlechner Arena Perg, Perg
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AI

Union Perg feiert einen souveränen 5:1-Derbysieg gegen St. Martin i.M. in der LT1 OÖ-Liga. Ströbitzer und Ebenhofer glänzen vor 300 Zuschauern.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

So lief das Spiel

Die Perger begannen druckvoll und überrumpelten den Gast aus St. Martin bereits in der Anfangsphase. Schon nach acht Minuten brachte Benedikt Hofer die Hausherren per Elfmeter in Führung. Nur vier Minuten später legte Kapitän Michael Riedl mit einem platzierten Schuss aus der Distanz zum 2:0 nach (12.).

Perg blieb auch danach das dominierende Team. Simon Rumetshofer und Manuel Mühlbachler vergaben weitere gute Gelegenheiten, ehe Daniel Sinnmayer nach Vorlage von Riedl in der 36. Minute auf 3:0 erhöhte. Die Antwort der Gäste folgte postwendend: Marek Kalousek, der Top-Scorer der SU St. Martin, traf nach Assist von Dominik Lanzersdorfer mit einem satten Schuss ins lange Eck zum 3:1 (41.).

Nach dem Seitenwechsel änderte sich am Kräfteverhältnis nichts. Perg blieb tonangebend, während die ersatzgeschwächten Gäste nichts Zählbares mehr entgegensetzen konnten. Nico Marek setzte einen Freistoß an die Innenstange, ehe Mittelfeldmann Simon Ströbitzer in der 68. Minute auf 4:1 stellte. Sieben Minuten später machte Mario Ebenhofer aus kurzer Distanz den 5:1-Endstand perfekt (75.).

In der Schlussphase gab es noch eine nennenswerte Szene: Torschütze Benedikt Hofer sah nach wiederholtem Foulspiel die Ampelkarte (78.) und verabschiedete sich vorzeitig in die Sommerpause.

Der Wendepunkt

Der frühe Doppelschlag durch Hofer (8., Elfmeter) und Riedl (12.) legte den Grundstein für den ungefährdeten Erfolg. St. Martin fand nie richtig ins Spiel und war gegen die wuchtige Offensive der Hausherren über weite Strecken chancenlos. Die ersatzgeschwächten Gäste – sportlicher Leiter Christoph Rudlstorfer sprach später von "zu vielen Ausfällen" – kamen erst nach dem 3:0 kurz auf, konnten das Resultat aber nur noch verkürzen.

Die Spieler des Spiels

Simon Ströbitzer (ZMF, Perg): Der Mittelfeldmotor erzielte nicht nur das 4:1 (68.), sondern war über die gesamte Partie der zentrale Antreiber im Perg-Spiel. Ligaportal.at wählte ihn zu einem der beiden besten Spieler.

Mario Ebenhofer (ZOMF, Perg): Krönte seine starke Leistung mit dem Tor zum 5:1-Endstand (75.) und war gemeinsam mit Ströbitzer der auffälligste Akteur auf dem Platz.

Benedikt Hofer (Perg): Eröffnete den Torreigen per Elfmeter (8.), lieferte einen Scorerpunkt – sah aber in der 78. Minute die Ampelkarte und trübte seine Bilanz damit.

Marek Kalousek (St. Martin): Der Top-Torjäger der Gäste erzielte den einzigen Treffer für St. Martin (41.) und verhinderte damit zumindest einen noch höheren Rückstand zur Pause.

By the Numbers – interpretiert

Das 5:1 spiegelt die Überlegenheit der Hausherren auch in der Höhe verdient wider. Perg hatte in der ersten Halbzeit bereits zahlreiche Top-Chancen und hätte zur Pause höher als 3:1 führen können. Die Statistik von fünf Toren aus dem Spiel heraus (plus ein Elfmeter) bei nur einem Gegentreffer unterstreicht die offensive Durchschlagskraft der Prandstätter-Elf. St. Martin war mit lediglich einem Tor aus einem Konter nach dem 3:0 offensiv zu harmlos, um ernsthaft zu gefährden.

Die Serie spricht für sich: Perg ist seit 17 Runden ungeschlagen – eine beeindruckende Konstanz, die das Team mitten im Kampf um den dritten Tabellenplatz bestätigt. Die Gelb-Rote Karte für Hofer (78.) war der einzige Wermutstropfen an einem sonst dominanten Abend.

Was das Ergebnis bedeutet

Mit dem Sieg bleibt Perg im Fernduell mit dem SV sedda Bad Schallerbach um den dritten Rang in der LT1 OÖ-Liga. St. Martin hingegen bleibt im Tabellenmittelfeld und zeigte vor allem in der Defensive deutliche Schwächen, die auch auf die vielen Ausfälle zurückzuführen waren.

Pergs nächster Gegner war Union Raiffeisen Mondsee (Auswärts, 12.06.2026), für St. Martin ging es gegen ASKÖ Oedt 1b (ebenfalls 12.06.2026).

Stimme zum Spiel

Christoph Rudlstorfer (sportlicher Leiter SU St. Martin/M.) gegenüber Ligaportal.at: „Perg war eine Klasse besser als wir. Der Sieg war auch in dieser Höhe verdient. Sie hatten noch viele weitere Top-Chancen und waren insgesamt sehr druckvoll und spielfreudig. Wir hatten heute zu viele Ausfälle, die wir nicht kompensieren konnten.“

Fazit

Perg präsentierte sich in bestechender Frühform und deklassierte einen ersatzgeschwächten Gegner, der zu keiner Phase des Spiels ernsthaft gefährden konnte. Der 5:1-Sieg war in dieser Höhe verdient und unterstreicht die beeindruckende Serie von nun 17 ungeschlagenen Partien. Für die ambitionierten Perger bleibt der dritte Platz das klare Ziel – mit dieser Form ist alles drin.

Rivalität seit 2019

Union Perg vs St. Martin i.M. Direkter Vergleich· 11

Union Perg und St. Martin i.M. trafen 11 Mal aufeinander — Union Perg gewann 2 Mal, St. Martin i.M. 5 Mal, dazu kamen 4 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2019 zurück. St. Martin i.M. führt den Direktvergleich mit 5 Siegen aus 11 Begegnungen an. Insgesamt fielen 34 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.09 pro Spiel (13 für die Heimmannschaft, 21 für die Gäste). Beide Teams trafen in 7 Spielen (64%). In 7 Begegnungen (64%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Union Perg ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 3–3 im Jahr 2025.

Unentschieden
4
·
Tore gesamt
34 · 3.1/Spiel
Beide getroffen
7/11 · 64%
Über 2,5
7/11 · 64%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 2. Juli 2026