Bartu Ötztürk beschert dem SAK 1914 mit einem Doppelpack einen 2:1-Sieg gegen den SV Schwarzach zum Saisonabschluss der Salzburger Liga 2025/26.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSAK 1914 2:1 SV Schwarzach
Bartu Ötztürk hat dem SAK 1914 in dessen letztem Saisonspiel einen versöhnlichen Abschluss beschert. Der 21-Jährige, der im Sommer zu Regionalligist SV Grödig wechselt, erzielte beim 2:1 (2:1) gegen den SV Schwarzach beide Treffer – und verabschiedete sich mit einem Doppelpack in die Sommerpause.
So lief die Partie
Vor 150 Zuschauern in der SAK Arena Nonntal legten die Hausherren einen Blitzstart hin. Bereits in der 4. Minute hatte Ötztürk den Pfosten getroffen, ehe er in der 17. Minute per Handelfmeter zur Führung traf. Keine drei Minuten später legte der Mittelfeldspieler nach: Aus 18 Metern schoss er das 2:0 (19.) – ein Doppelschlag innerhalb von 2:33 Minuten, der den SAK auf die Siegerstraße brachte.
„Es hätte auch 3:0 oder 4:0 stehen können“, gab Schwarzach-Trainer Mario Krimbacher später zu. Doch kurz vor der Pause kamen die Gäste zurück. Nach einem hohen Ball von Nico Gaßner stand die SAK-Defensive ungeordnet, Maximilian Lintschinger setzte sich gegen David Hutter durch und verkürzte auf 2:1 (42.).
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich Schwarzach deutlich engagierter. „Wir haben alles probiert. Aus meiner Sicht waren wir die bessere Mannschaft. Leider hat der letzte Pass gefehlt“, resümierte Krimbacher. SAK-Schlussmann Daniel Zach musste mehrfach eingreifen, während auf der Gegenseite Schwarzach-Keeper Sebastian Krallinger seine Mannschaft mit zwei Paraden im Spiel hielt. Die größte Chance zum Ausgleich vergab Schwarzach-Kapitän Christoph Ofensberger kurz vor Schluss, als er nach einem Eckball am zweiten Pfosten frei stand, den Ball aber völlig verzog (87.).
In der Nachspielzeit (90.+4) sah Schwarzachs Thomas Elmauthaler nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte.
Der Wendepunkt
Der Doppelschlag von Bartu Ötztürk zwischen der 17. und 19. Minute war die entscheidende Phase. Nach dem frühen Pfostenschuss (4.) hätte Schwarzach gewarnt sein müssen, doch binnen 153 Sekunden entschied der 21-Jährige die Partie fast im Alleingang. Das 2:0 zwang Schwarzach zu einer offensiveren Ausrichtung, die zwar zum Anschlusstreffer führte, aber auch Räume für Konter öffnete.
Die Spieler des Spiels
Bartu Ötztürk (SAK 1914): traf per Elfmeter und aus der Distanz. Hätte vor seinem Doppelpack bereits per Pfostenschuss treffen können. Wechselt im Sommer zu Grödig in die Regionalliga Nord.
Maximilian Lintschinger (SV Schwarzach): erzielte den wichtigen Anschlusstreffer vor der Pause und hielt die Hoffnung der Gäste am Leben. Wechselt nach der Saison nach Golling.
Sebastian Krallinger (SV Schwarzach): der Ersatz-Torhüter hielt seine Mannschaft mit zwei starken Paraden im Spiel und verhinderte ein höheres Ergebnis.
By the Numbers
Die Statistik zeigt ein ausgeglicheneres Spiel, als das frühe 2:0 vermuten lässt. Schwarzach erspielte sich nach der Pause mehrere hochkarätige Chancen – allen voran Ofensbergers freistehender Kopfball in der 87. Minute. Der SAK war in der ersten halben Stunde dominanter, verpasste es aber, frühzeitig für die Entscheidung zu sorgen. Mit 7 Punkten aus den letzten 4 Spielen ging der SAK mit Rückenwind in die Sommerpause.
Was das Ergebnis bedeutet
Der SAK 1914 beendete die Saison 2025/26 der Salzburger Liga mit 47 Punkten (14 Siege, 5 Unentschieden, 11 Niederlagen, Torverhältnis 51:51) auf dem 7. Tabellenplatz. Der SV Schwarzach schloss die Spielzeit mit 32 Punkten (10 Siege, 2 Unentschieden, 18 Niederlagen, 52:74 Tore) als 14. ab – der Klassenerhalt war bereits zuvor gesichert.
SAK-Trainer Lukas Tragner, der zur neuen Saison als Co-Trainer von Heimo Pfeifenberger fungiert, zog ein positives Fazit: „Für die neue Saison war dieser Sieg noch einmal sehr wichtig. Sieben Punkte aus den letzten vier Spielen geben ein richtig gutes Gefühl.“
Personell stehen in Schwarzach Veränderungen an: Neben Lintschinger (nach Golling) verlassen auch Daniel Schratl (Großarl), Maurizio Peitler (Studium in Wien) und Felix Kerschbaumer den Verein. Als Neuzugänge wurden Stefan Gold (Altenmarkt), Florian Wielandner (Mühlbach) und Bajram Muslija (Radstadt) präsentiert. Trainer Mario Krimbacher geht in seine sechste Saison als Cheftrainer der Pongauer.
Fazit
Ein versöhnlicher Saisonabschluss für den SAK, der nach einer durchwachsenen Rückrunde mit einer Energieleistung in den letzten vier Spielen noch einmal sieben Punkte holte. Für Schwarzach war es eine Niederlage, die den bereits gesicherten Klassenerhalt nicht mehr gefährdete. Die große Ausgleichschance von Ofensberger in der Schlussphase hätte dem Spiel eine andere Wendung geben können – am Ende stand ein verdienter, wenn auch knapper Heimsieg.
Rivalität seit 2025
Salzburger AK vs SV Schwarzach Direkter Vergleich· 1
Salzburger AK und SV Schwarzach trafen 1 Mal aufeinander — Salzburger AK gewann 0 Mal, SV Schwarzach 1 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2025 zurück. SV Schwarzach führt den Direktvergleich mit 1 Sieg aus 1 Begegnung an. Insgesamt fielen 1 Tore in diesen Partien, im Schnitt 1.00 pro Spiel (0 für die Heimmannschaft, 1 für die Gäste). Beide Teams trafen in 0 Spielen (0%). In 0 Begegnungen (0%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 1–0 im Jahr 2025.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 2. Juli 2026