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PokalSaison 2026

Wienerberg vs Rapid Vienna

26. Juli 2026 um 20:30Wienerberg Arena
03
Auswärts

Rapid Vienna

AI

Rapid Wien gewinnt 3:0 beim SV Wienerberg in der 1. Runde des ÖFB-Cups. Adamsen (2 Tore, 1 Vorlage) ist der Matchwinner.

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Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Wie es lief

Rapid tat sich auf dem kleinen Kunstrasenplatz der Wienerberg Arena zunächst äußerst schwer. Trainer Hoff Thorup rotierte nach dem 3:1-Erfolg am Donnerstag in der Conference-League-Qualifikation gegen den FC Santa Coloma auf neun Positionen – nur Adamsen behielt seinen Platz in der Startelf. Der 20-jährige Jakob Schöller führte Rapid als Kapitän aufs Feld.

In der Anfangsphase hatte Rapid Glück: Ein Tor von Oliver Gulliksen wurde wegen Abseits aberkannt (9.), ein Stanglpass von Marco Tilio führte beinahe zu einem Eigentor der Gastgeber (12.). Danach verflachte die Partie zusehends. Wienerberg stand tief und kompakt, Rapid fand kaum Lücken im letzten Drittel.

Der Knoten platzte erst in der Nachspielzeit der ersten Hälfte. Innenverteidiger Moritz Gröller eroberte zweimal den Ball, Louis Schaub legte auf Adamsen ab. Dessen erster Schuss wurde von Wienerberg-Schlussmann Höfler noch pariert, den Nachschub setzte Adamsen zur verdienten Führung ins Tor (45.+1) – sein erster Pflichtspieltreffer für Rapid.

Die Entscheidung

Nach dem Seitenwechsel kam Rapid mit mehr Schwung aus der Kabine. Tilio dribbelte sich immer wieder gefährlich von rechts in die Mitte, scheiterte zunächst noch aus aussichtsreicher Position (49.). Zwei Minuten später legte der Australier erneut auf Adamsen auf, der den Ball knapp verfehlte (52.).

Doch Adamsen liess sich nicht beirren: In der 54. Minute traf er erneut – wieder im Nachsetzen, nachdem sein erster Abschluss misslungen war. Der Däne schüttelte den Kopf statt zu jubeln, doch der Ball lag im Netz: 0:2.

Den Endstand besorgte der 19-jährige Malier Moulaye Haïdara nach Vorarbeit von Adamsen und Joker Nosa Dahl (65.). Ein Ferserl-Tor von Ercan Kara zählte wegen Abseits nicht (89.). Wienerberg kam zu keiner einzigen Torchance.

Schlüsselmoment

Adamsens Führungstreffer in der Nachspielzeit der ersten Hälfte (45.+1) war der sprichwörtliche Dosenöffner. Bis dahin hatte Rapid trotz drückender Überlegenheit keine zwingende Aktion zustande gebracht. „Dass wir hier auf Kunstrasen ein frühes Tor machen, war unser Ziel. Das ist uns nicht gelungen. Das Tor kurz vor der Halbzeit war dann der Dosenöffner", sagte Rapids Verteidiger Jannes Horn im ORF-Interview.

Die Schlüsselspieler

Tonni Adamsen (Rapid Vienna) — Zwei Tore, eine Vorlage. Der dänische Neuzugang war an allen drei Treffern direkt beteiligt. Er avancierte zum Spieler des Spiels.

Marco Tilio (Rapid Vienna) — Der Australier war auf dem rechten Flügel der aktivste Rapid-Akteur. Seine Dribblings sorgten immer wieder für Gefahr, sein Zusammenspiel mit Adamsen war der Schlüssel zur zweiten Halbzeit.

Moritz Gröller (Rapid Vienna) — Der Innenverteidiger leitete das 1:0 durch zwei Balleroberungen ein und liess in der Defensive nichts anbrennen. Wienerberg kam zu null Torschüssen.

Zahlen, die die Geschichte erzählen

Bei einer erwarteten Überlegenheit Rapids blieb Wienerberg offensiv komplett harmlos – null Torschüsse des Regionalligisten sprechen eine deutliche Sprache. Dass Rapid trotz 74 % Ballbesitz bis zur 45. Minute brauchte, um in Führung zu gehen, zeigt die Effektivität der Wienerberger Defensive auf dem engen Kunstrasen. Die neun Wechsel in der Startelf nach dem Conference-League-Spiel in Andorra verdeutlichen die Breite des Rapid-Kaders, aber auch die mangelnde Abstimmung in der Anfangsphase.

Was das Ergebnis bedeutet

Rapid zog souverän in die zweite Runde des ÖFB-Cups ein und erfüllte damit die Pflichtaufgabe. Für den SV Wienerberg war die erste Cup-Teilnahme gegen den Rekordmeister ein Highlight, der Regionalligist kann stolz auf die 70-minütige Gegenwehr sein. Am Mittwoch (20:30 Uhr) steht für Rapid das Rückspiel der Conference-League-Qualifikation gegen den FC Santa Coloma in Hütteldorf an.

In der zweiten Cup-Runde wartet auf Rapid ein neuer Gegner – die Auslosung stand zum Zeitpunkt dieses Berichts noch aus. Admira/Wacker sorgte am selben Tag für die grosse Überraschung der ersten Runde: Der Zweitligist unterlag dem Viertligisten SV Leithaprodersdorf mit 1:2.

Fazit

Rapid tat sich auf dem schwierigen Kunstrasen lange schwer, zeigte aber nach dem Führungstreffer die nötige Effizienz und Klasse. Adamsen präsentierte sich als der erhoffte Neuzugang, der die offensive Durchschlagskraft der Hütteldorfer erhöht. Die Rotation von Hoff Thorup ging auf – das zweite Pflichtspiel der Saison brachte den zweiten Sieg.

Spielereignisse

Spielereignisse zwischen Wienerberg und Rapid Vienna — 3 Tore und 0 Karten in diesem Spiel.

Anstoß
45+1′
Halbzeit
Abpfiff

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 21. Aug. 2026