Kundl schlägt Telfs in einem torreichen Regionalliga-Tirol-Spiel mit 6:3. Fünf Tore in der ersten Halbzeit legten den Grundstein für den Heimsieg.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungKundl besiegt Telfs mit 6:3 – fünf Tore in der ersten Halbzeit ebnen den Weg
SC Pfeifer Holz Kundl hat am 3. Juni 2026 in der 24. Runde der Regionalliga Tirol einen 6:3 (5:2)-Heimsieg gegen den SV Telfs gefeiert. Vor rund 300 Zuschauern im Achenstadion Kundl lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch, den die Gastgeber durch eine furiose erste Halbzeit für sich entschieden.
So lief das Spiel
Die Gäste aus Telfs erwischten den besseren Start. Bereits in der 6. Minute traf Marius Mittich nach einem Steckpass zum 0:1 für Telfs. Kundl zeigte sich jedoch unbeeindruckt und schlug sechs Minuten später zurück: Matthias Stromberger köpfte nach einer Ecke zum 1:1 ein (12.).
Das Spiel kippte endgültig in der 25. Minute, als Fabio Mitterer Kundl mit 2:1 in Führung brachte. Was folgte, war ein Angriffsfestival der Hausherren. Benjamin Weidhofer erhöhte per Konter auf 3:1 (35.), Jakob Antretter legte nur vier Minuten später das 4:1 nach (39.). Telfs verkürzte durch Andre Pellegrini auf 4:2 (42.), doch Antretter stellte noch vor der Pause den 5:2-Halbzeitstand her (45.).
Nach dem Seitenwechsel kam Telfs durch einen Solo-Lauf von Christof Mader auf 5:3 heran (60.). Kundl-Reporter Matteo Achleitner beschrieb die Szene im Live-Ticker: „Starke Soloaktion! Klieber läuft alleine durch die Kundler Abwehr und erzielt mit einem präzisen Abschluss das 5:3.“ Kundl überstand die Druckphase und stellte in der Nachspielzeit den Endstand her: Benjamin Weidhofer traf in der 91. Minute zum 6:3.
Die Wende: Furioser Durchbruch in der ersten Halbzeit
Der entscheidende Moment lag bereits in der ersten Halbzeit. Nach dem frühen 0:1-Rückstand drehte Kundl innerhalb von 33 Minuten das Spiel von 0:1 auf 5:2. Besonders die Phase zwischen der 25. und 45. Minute war überragend – vier Tore in 20 Minuten. Telfs hatte dem Tempo und der Effizienz der Gastgeber vor der Pause nichts entgegenzusetzen.
Die Schlüsselspieler
Benjamin Weidhofer (Kundl) – Der Offensivspieler traf doppelt (35., 90.+1) und war an zahlreichen Angriffen beteiligt. Seine Gelbe Karte (79.) trübte den starken Auftritt kaum. Ligaportal-Reporter notierte zu seinem Tor in der 35. Minute: „Im Konter bekommt Weidhofer den Ball im Strafraum, bezwingt den Goali mit einem präzisen Abschluss und baut somit die Führung aus.“
Jakob Antretter (Kundl) – Der zweite Torschütze des Tages traf ebenfalls doppelt (39., 45.) und war mit seinem Tempo ein ständiger Unruheherd für die Telfser Abwehr.
Matthias Stromberger (Kundl) – Eröffnete mit seinem Kopfballtor den Kundler Torreigen und leistete defensiv solide Arbeit, auch wenn er in der Nachspielzeit Gelb sah.
Marius Mittich (Telfs) – Erzielte die frühe Führung für Telfs (6.) und war der aktivste Telfer Angreifer, wurde aber in der 71. Minute ausgewechselt.
Spielverlauf in Zahlen
Der 6:3-Endstand täuscht nicht über die klare Überlegenheit Kundls in der ersten Halbzeit hinweg. Fünf Tore vor der Pause bei nur einem Gegentreffer sprechen eine deutliche Sprache. Die zweiten 45 Minuten waren ausgeglichener – Telfs kam durch Mader zum 5:3 (60.) und hatte zwischenzeitlich mehr Ballkontrolle, wie der Ticker in der 76. Minute festhielt: „Telfs hat aktuell das Spiel unter Kontrolle. Das könnte noch eine interessante Schlussphase werden.“ Der erneute Treffer von Weidhofer in der Nachspielzeit nahm jedoch die letzte Spannung.
Gelbe Karten: Christian Hagleitner (21.), Bedran Özgen (67.), Benjamin Weidhofer (79.), Jakob Hoflacher (80.), Matthias Stromberger (90.+3)
Was das Spiel bedeutet
Für Kundl war der Sieg Teil einer starken Rückrunde, die die Mannschaft bis auf den fünften Tabellenplatz führte. Obmann-Stellvertreter Alfred Margreiter zog später im Saisonfazit eine positive Bilanz: „In der Rückrunde haben wir uns noch einmal gesteigert gegenüber dem Herbst. Wir haben um sieben Punkte mehr geholt und die Entwicklung der Mannschaft wurde in die richtige Richtung geleitet“ (Quelle: Ligaportal, 22. Juni 2026).
Telfs hingegen verpasste es, in der Tabelle Boden gutzumachen und blieb im Mittelfeld der Liga stecken.
Fazit
Kundl präsentierte sich im vorletzten Saisondrittel in bestechender Offensivform. Die ersten 45 Minuten waren eine Machtdemonstration, die Telfs trotz einer Steigerung nach der Pause nicht mehr kontern konnte.
Aufstellungen
SC Pfeifer Holz Kundl: Etienne Schrettl – Christian Hagleitner (68. Nico Schiegl), Matthias Stromberger, Marc Leutgab – Dominik Haaser, Benjamin Weidhofer, Sandro Gschwentner (K), Kevin Pockenauer, Fabio Mitterer (61. Noah Larch) – Jakob Antretter (86. Clemens Kogler), Jakob Hoflacher Ersatzbank: Matthias Margreiter, Dogukan Sentürk, Hans-Peter Totschnig Trainer: Stefan Oberhuber
SV Telfs: Simon Walch – Alen Kovacevic (K), Christof Mader, Bedran Özgen (82. Justin Klingenschmid), Mike Peier, Andre Pellegrini, Elias Praxmarer (46. Amel Kovacevic), Marius Mittich (71. Daniel Unterlechner), Jakob Klieber, Fabian Schreter, Simon Post (46. Hüseyin Celik) Ersatzbank: Jonas Weeber, Noah Schreter Trainer: Marcel Schreter
Kundl und Telfs trafen 9 Mal aufeinander — Kundl gewann 4 Mal, Telfs 2 Mal, dazu kamen 3 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2022 zurück. Kundl führt den Direktvergleich mit 4 Siegen aus 9 Begegnungen an. Insgesamt fielen 30 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.33 pro Spiel (16 für die Heimmannschaft, 14 für die Gäste). Beide Teams trafen in 7 Spielen (78%). In 5 Begegnungen (56%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Kundl ist in den letzten 5 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 5–2 im Jahr 2024.
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API-Daten: 2. Juli 2026