TSV Landsberg verliert sein erstes Regionalliga-Spiel 0:1 gegen den FC Memmingen. Constantin Kresin, Sohn des früheren Landsberger Trainers, erzielt das Tor des Tages.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungKresin-Sohn sticht: Memmingen gewinnt 1:0 in Landsbergs erstem Regionalliga-Spiel
Wie es lief
Die Partie begann verhalten. Memmingen hatte mehr Ballbesitz, beide Teams tasteten sich ab. Die erste Chance gehörte den Gästen: Uroš Micićs Flachschuss strich in der 30. Minute knapp am Pfosten vorbei. Kurz vor der Pause dann der entscheidende Moment: Luan Fusaro dribbelte sich an der Grundlinie durch, setzte sich gegen Kapitän Maximilian Holdenrieder durch und legte quer auf Constantin Kresin, der aus kurzer Distanz zum 0:1 einschob (39.).
In der zweiten Halbzeit wurde Landsberg aktiver, blieb aber harmlos. Maximilian Holdenrieders Distanzschuss in der 79. Minute sorgte immerhin für ein Raunen auf der Tribüne – gefährlich wurde es jedoch nicht. Auf der anderen Seite vergab Fabian Lutz freistehend aus aussichtsreicher Position (83.). Memmingen brachte den knappen Vorsprung souverän über die Zeit.
Der Wendepunkt
Fusaros energisches Dribbling in der 39. Minute war der Schlüsselmoment. Der Youngster tanzte zwei Landsberger Verteidiger aus und legte mustergültig quer. Landsbergs Defensive, die zuvor noch stabil stand, wurde erstmals entblößt – und Kresin nutzte die Gelegenheit eiskalt. Der Treffer fiel in eine Phase, in der Memmingen zunehmend überlegen war.
Die Spieler des Spiels
Constantin Kresin (FC Memmingen): Der 20-Jährige erzielte nicht nur das goldene Tor, sondern arbeitete auch defensiv fleißig mit. Dass ausgerechnet der Sohn des früheren Landsberger Trainers Sven Kresin gegen den TSV traf, gab der Geschichte eine besondere Note.
Luan Fusaro (FC Memmingen): Der Vorlagengeber war der auffälligste Spieler auf dem Platz. Sein Antritt und seine Übersicht in der 39. Minute entschieden das Spiel. Der Youngster setzte sich gegen den erfahrenen Holdenrieder durch und tanzte Creighton Braun aus – eine Sternstunde für den Neuzugang.
Maximilian Holdenrieder (TSV Landsberg): Der Kapitän des Aufsteigers kämpfte und war mit seinem Distanzschuss (79.) der einzige Landsberger, der für Torgefahr sorgte. Dennoch war er in der entscheidenden Szene gegen Fusaro zu spät.
Spieler des Spiels: Constantin Kresin (FC Memmingen)
Die Zahlen – interpretiert
Landsberg hatte in 95 Minuten keine einzige echte Torchance – das spricht Bände. Memmingen kontrollierte das Spiel, ohne selbst dominant zu sein. Die Statistik von 1:0 bei 1.150 Zuschauern spiegelt ein Spiel, das in der ersten Halbzeit von viel Abtasten geprägt war. Der xG-Wert (hier nicht offiziell gelistet) dürfte klar auf Seiten der Gäste gelegen haben, auch wenn Lutz' Fehlschuss in der 83. Minute die einzige Großchance neben dem Tor war.
Was es bedeutet
Für den TSV Landsberg war es das erste Regionalliga-Spiel der Vereinsgeschichte – ein Meilenstein. Die Mannschaft von Trainer René Schröder zeigte jedoch vor allem in der ersten Halbzeit zu viel Respekt. „Die Nervosität war schon zu spüren“, räumte Schröder nach der Partie gegenüber der Augsburger Allgemeinen ein. „Aber ich hoffe, die Jungs konnten auch etwas von der tollen Atmosphäre aufnehmen.“
Memmingen startet mit einem Auswärtssieg in die Saison – wie schon in der Vorsaison. Trainer Matthias Günes zeigte sich zufrieden: „Wir haben Geduld gebraucht. Sind offen gesagt auch nicht gewohnt, so viel Ballbesitz zu haben in der Regionalliga. Sind damit aber sehr vernünftig umgegangen.“
Beide Teams haben bereits am kommenden Wochenende wieder Liga-Einsatz: Landsberg muss am 1. August zur U23 des FC Augsburg reisen, Memmingen empfängt am selben Tag die SpVgg Ansbach zur Heimpremiere.
Fazit
Ein verdienter, aber kein glanzvoller Auftaktsieg für den FC Memmingen. Landsberg zahlte Lehrgeld in der ersten Hälfte, steigerte sich nach der Pause, ohne jedoch gefährlich zu werden. Die Geschichte des Abends schrieb Constantin Kresin – ein Sohn der Stadt, der ausgerechnet gegen den Club seiner Kindheit das entscheidende Tor erzielte.
Spielereignisse
Landsberg und Memmingen trafen 5 Mal aufeinander — Landsberg gewann 1 Mal, Memmingen 2 Mal, dazu kamen 2 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2020 zurück. Memmingen führt den Direktvergleich mit 2 Siegen aus 5 Begegnungen an. Insgesamt fielen 12 Tore in diesen Partien, im Schnitt 2.40 pro Spiel (5 für die Heimmannschaft, 7 für die Gäste). Beide Teams trafen in 3 Spielen (60%). In 2 Begegnungen (40%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Memmingen ist in den letzten 4 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 1–3 im Jahr 2020.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 25. Juli 2026
