PAOK W besiegte Hapoel Jerusalem W 3:1 im Halbfinale der UWCL-Qualifikation. Frühe Rote Karte für Hapoel-Keeperin Solera (19.) war der Wendepunkt. Gkouni Papaioannou traf doppelt.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSo verlief die Partie
Schiedsrichter M. San Juan Casado griff in der 19. Minute zur Roten Karte: Hapoel-Keeperin Solera verhinderte eine klare Torchance außerhalb des Strafraums mit einem Foul und musste vom Platz. Trainer Tzach Shimroni reagierte sofort und brachte in der 22. Minute Ersatztorhüterin L. Tzook für S. Elinav.
PAOK nutzte die numerische Überlegenheit noch vor der Pause. In der 41. Minute traf M. Gkouni Papaioannou nach Vorlage von E. Drakogiannaki zur verdienten 1:0-Führung – der griechische Meister ging mit einem knappen Vorsprung in die Kabine.
Nach der Pause glich Hapoel Jerusalem überraschend aus: In der 61. Minute vollendete Jaielly nach Zuspiel von E. Ben Zvi zum 1:1 – die Israelis bewiesen Moral trotz Unterzahl, nachdem Ben Zvi in der 55. Minute für M. Warko eingewechselt worden war.
PAOK erhöhte den Druck in der Schlussphase und wurde belohnt. In der 85. Minute traf Gkouni Papaioannou erneut – diesmal nach Vorlage von M. Mitkou – zum 2:1. In der Nachspielzeit (90.+2) setzte M. Gacanica mit dem 3:1 nach Vorlage von N. Malamousi den Schlusspunkt.
Der Wendepunkt
Die Rote Karte für Torhüterin Solera in der 19. Minute war der entscheidende Moment. Hapoel Jerusalem musste früh eine Feldspielerin opfern, um die Lücke im Tor zu schließen, und war über 70 Minuten zu defensivem Passivspiel gezwungen. Dass die Israelis dennoch zwischenzeitlich ausgleichen konnten, spricht für ihre Widerstandsfähigkeit – letztlich war die Unterzahl aber nicht über die gesamte Distanz zu kompensieren.
Die Schlüsselspielerinnen
M. Gkouni Papaioannou (PAOK W) – Die Innenverteidigerin erzielte beide Führungstore (41., 85.) und war damit die matchwinnerin. Sie traf aus der Abwehrreihe heraus und zeigte bei Standardsituationen ihre Kopfballstärke. Klare Spielerin des Spiels.
M. Gacanica (PAOK W) – Die Stürmerin setzte mit dem 3:1 in der Nachspielzeit den Schlusspunkt und sorgte für den letztlich deutlichen Endstand.
Jaielly (Hapoel Jerusalem W) – Die Mittelfeldspielerin erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich in Unterzahl und war die gefährlichste Angreiferin der Gäste.
Die Zahlen – interpretiert
PAOK dominierte die Partie erwartungsgemäß nach dem frühen Platzverweis. Die 68 Minuten in Überzahl schlugen sich in den Statistiken nieder: 58 % Ballbesitz, 14 Torschüsse (8 aufs Tor) gegenüber 8 (4) für Hapoel, sowie 10:3 bei den Eckbällen. Die zwei Treffer von Gkouni Papaioannou aus der Defensive unterstreichen, dass Hapoel Jerusalem vor allem bei Standardsituationen anfällig war. Hapoels Ausgleich fiel aus einer Einzelaktion durch Jaielly heraus, ansonsten blieb die Offensive der Israelis weitgehend harmlos.
Was das Ergebnis bedeutet
PAOK W zog durch den Sieg ins Finale der 1. Qualifikationsrunde ein und besiegte dort am 25. Juli 2026 Neftçi Bakı mit 3:0, ebenfalls im Veria Stadium (490 Zuschauer). Damit zogen die Griechinnen in die 2. Qualifikationsrunde der UEFA Women's Champions League ein. Hapoel Jerusalem W schied aus dem Turnier aus. Der griechische Meister zeigte Abgeklärtheit gegen einen tapferen Gegner, der nach der frühen Roten Karte chancenlos blieb.
Fazit
PAOK W erledigte die Pflichtaufgabe gegen dezimierte Israeliinnen souverän, ohne zu glänzen. Die frühe Rote Karte nahm dem Spiel früh die Spannung. Hapoel Jerusalem verkaufte sich teuer, aber die Unterzahl über 70 Minuten war gegen einen stärkeren Gegner nicht zu kompensieren. Gkouni Papaioannou war mit ihrem Doppelpack die entscheidende Spielerin.
Spielereignisse
Spielereignisse zwischen PAOK W und Hapoel Jerusalem W — 4 Tore und 1 Karte in diesem Spiel.
Vorlage: E. Drakogiannaki
Vorlage: E. Ben Zvi
Vorlage: M. Mitkou
Vorlage: N. Malamousi
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 2. Aug. 2026

