Riga W dreht das Finale der ersten UWCL-Qualifikationsrunde gegen Wrexham W nach 0:1-Pausenrückstand in ein 4:1 und zieht erstmals in die zweite Runde ein.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungRiga W 4-1 Wrexham W: Lettischer Meister dreht Finale der ersten Qualifikationsrunde auf und zieht in Runde zwei ein
Riga W hat sich mit einem 4:1-Sieg gegen Wrexham W im Finale der ersten Qualifikationsrunde der UEFA Women's Champions League durchgesetzt und sich erstmals für die zweite Qualifikationsrunde qualifiziert. Dabei drehten die Lettinnen einen 0:1-Rückstand zur Pause in eine deutliche Dominanz nach dem Seitenwechsel.
Wie es lief
Vor 90 Minuten im Racecourse Ground in Wrexham erwischten die Gastgeberinnen den besseren Start. Lili Jones, die bereits im Halbfinale gegen FC Pyunik getroffen hatte, war nach einer halb geklärten Situation zur Stelle und traf per Volley zur frühen Führung (8. Minute). Es war Jones' zweites Tor in ihrer ersten europäischen Spielzeit.
Riga kam über die Flügel besser ins Spiel und hätte beinahe ausgeglichen, als Nikola Preijere aus der Distanz nur knapp am Pfosten vorbeizielte. Wrexham blieb vor der Pause die aktivere Mannschaft und kam durch Faye Knox und Natasha Thomas zu guten Möglichkeiten, die Führung auszubauen.
Die Wende
Was sich vor der Pause noch nicht abzeichnete, wurde nach dem Wiederanpfiff zur Gewissheit: Riga kam mit völlig verändertem Auftreten aus der Kabine. Die japanische Mittelfeldspielerin Minami Oi köpfte nach einer Flanke von Shiori Kato zum 1:1 ein (50.). Nur vier Minuten später war die Partie endgültig gedreht: Die aus Sierra Leone stammende Kumba Brima schloss clever durch die Beine von Wrexham-Torhüterin Liz Craven zum 2:1 ab (54.).
Riga, das in der lettischen Liga 2025 alle 24 Saisonspiele gewonnen hatte, zeigte nun seine ganze Klasse. Die eingewechselte Teenagerin Laura Kallase erhöhte auf Vorlage von W. Mitani auf 3:1 (64.), ehe Shiori Kato mit einem weiteren Treffer, erneut von Preijere vorbereitet, den 4:1-Endstand besiegelte (79.).
Der Wendepunkt
Die Halbzeitansprache von Rigas Trainerteam veränderte das Spiel vollständig. Wrexham, das im Halbfinale am Mittwoch noch Pyunik mit 4:2 bezwungen hatte, konnte die Intensität der Lettinnen nach der Pause nicht mehr mithalten. Drei Treffer innerhalb von 14 Minuten (50., 54., 64.) entschieden die Begegnung.
Die Schlüsselspielerinnen
- Minami Oi (Riga W): Die Japanerin leitete die Aufholjagd mit dem wichtigen 1:1 unmittelbar nach der Pause ein. Ihr Kopfballtor brachte Riga zurück ins Spiel.
- Kumba Z. Brima (Riga W): Die Stürmerin aus Sierra Leone traf zum 2:1 – ihr zweites Tor im Turnier nach ihrem Doppelpack gegen Glentoran im Halbfinale. Sie war stets gefährlich und ließ der Abwehr von Wrexham keine Ruhe.
- Lili Jones (Wrexham W): Die Waliserin erzielte die frühe Führung und war über die gesamte erste Halbzeit die aktivste Angreiferin ihrer Mannschaft.
Spielerin des Spiels: Minami Oi (Riga W) – ihr Tor zum 1:1 leitete die Wende ein.
By the numbers – interpretiert
Riga dominierte die zweite Hälfte in allen Belangen. Während Wrexham in der ersten Halbzeit die Kontrolle hatte und verdient in Führung lag, gelang den Lettinnen nach der Pause eine Effizienzsteigerung: Vier Tore aus dem Spiel heraus bei nur einer Gelben Karte (Francis-Jones, 44.) sprechen für die Disziplin und Durchschlagskraft des lettischen Meisters. Riga nutzte insbesondere die Flügelräume immer wieder effektiv – drei der vier Tore wurden über die Außenbahnen eingeleitet.
Was das Ergebnis bedeutet
Riga W zieht erstmals in die zweite Qualifikationsrunde der UEFA Women's Champions League ein. Der lettische Meister (24 Siege in 24 Ligaspielen 2025) setzt seine beeindruckende Siegesserie fort. Für Wrexham W endet die erste europäische Saison der Vereinsgeschichte nach dem Gewinn der walisischen Adran Premier 2025/26. Die Rot-Weißen können stolz auf den historischen Auftritt sein – nach dem 4:2-Sieg gegen Pyunik am Mittwoch war es der erste Europapokal-Auftritt der walisischen Mannschaft überhaupt.
Nächste Spiele: Riga W trifft in der zweiten Qualifikationsrunde auf einen noch zu bestimmenden Gegner. Wrexham W konzentriert sich nun auf die Verteidigung des walisischen Meistertitels.
Fazit
Riga W zeigte eine beeindruckende zweite Halbzeit und verdiente sich den Aufstieg mit vier Toren nach der Pause. Wrexham W hielt in der ersten Halbzeit gut mit und ging verdient in Führung, konnte dem Tempo und der Qualität der Lettinnen nach dem Seitenwechsel aber nicht mehr standhalten. Der Sieg von Riga war in der Höhe verdient und unterstreicht die Stärke des lettischen Meisters, der in dieser Saison noch ungeschlagen ist.
Spielereignisse
Vorlage: N. Preijere
Vorlage: W. Mitani
Vorlage: N. Preijere
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API-Daten: 9. Aug. 2026
