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Holstein Kiel vs Al-Ahli Jeddah

15. Juli 2026 um 17:00
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AI

Holstein Kiel besiegt Al-Ahli Jeddah 4:1 im Testspiel in Saalfelden. Davidsen, Kvilitaia, Harres und Zec treffen nach 0:1-Rückstand.

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Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Wie es lief

Al-Ahli erwischte den besseren Start in der 1508 SaalfeldenArena. Die Mannschaft von Trainer Matthias Jaissle lief hoch an, zeigte körperliche Präsenz und ging in der 21. Minute in Führung: Ricardo Mathias traf nach einem Abpraller zum 0:1.

Holstein Kiel brauchte eine Viertelstunde, um sich zu sortieren, fand dann aber zunehmend besser ins Spiel. Der Ausgleich fiel in der 42. Minute: Kasper Davidsen wurde im Strafraum freigespielt und verwandelte eiskalt zum 1:1. Noch vor der Pause schlug Kiel erneut zu – Giorgi Kvilitaia setzte sich im Sechzehner durch und jagte den Ball aus spitzem Winkel ins lange Eck (45.+4).

Zur zweiten Halbzeit wechselte Tim Walter sechs Spieler ein. Drei der Neuen waren direkt an der Entstehung des dritten Tores beteiligt: Niklas Niehoff legte auf der linken Seite für Leon Parduzi ab, dessen Flanke Phil Harres per Kopf zum 3:1 verwertete (50.).

Den Schlusspunkt setzte David Zec, der nach einer Ecke von Jacob Therkelsen per Kopf traf (61.). Die größte Chance auf den fünften Treffer hatte U19-Spieler Till Wiese in der Schlussphase, sein Schuss wurde aber kurz vor der Linie geblockt.

Der Wendepunkt

Der Doppelschlag von Davidsen (42.) und Kvilitaia (45.+4) kurz vor der Halbzeitpause brach den Widerstand von Al-Ahli. Nach dem 0:1-Rückstand hatten die Störche zunehmend die Kontrolle übernommen, aber die späte Führung zur Pause gab zusätzliches Selbstvertrauen – und erlaubte Walter, die zweite Hälfte für rotierende Wechsel zu nutzen.

Die Schlüsselspieler

Kasper Davidsen (Holstein Kiel): Der Däne erzielte den wichtigen Ausgleich und bereitete mit kluger Strafraumbewegung den Weg für die Wende.

Giorgi Kvilitaia (Holstein Kiel): Der Georgier traf mit einem technisch anspruchsvollen Abschluss aus spitzem Winkel zum 2:1-Pausenstand und war kombinationsstark im Angriff.

David Zec (Holstein Kiel): Der Innenverteidiger krönte seine solide Defensivleistung mit dem Tor zum 4:1-Endstand – per Kopf nach einer Ecke.

Phil Harres (Holstein Kiel): Der Stürmer traf per Kopf zum 3:1 und bestätigte damit seine Torgefahr.

By the Numbers – interpretiert

Holstein Kiel dominierte die zweite Hälfte klar. Während Al-Ahli in den ersten 20 Minuten durch hohes Pressing und körperliche Überlegenheit überraschte, stabilisierte sich Kiel zunehmend. Die fünf Tore spiegeln die unterschiedlichen Spielphasen: Die erste Hälfte war ausgeglichen (ein Treffer pro Team plus Kiels späte Führung), die zweite Hälfte gehörte klar den Störchen (3:0 nach Wiederanpfiff). Kiels Treffer fielen zu 80 % aus dem Spiel heraus (Davidsen, Kvilitaia, Harres), einer nach Standardsituation (Zec).

Was das Ergebnis bedeutet

Für Holstein Kiel war es der dritte Test der Sommervorbereitung 2026/27 nach einer 1:3-Niederlage gegen den FC Fredericia und einem 2:1-Sieg gegen Sønderjyske Fodbold. Die Störche befinden sich vom 12. bis 20. Juli im Trainingslager in Maria Alm, Österreich. Trainer Tim Walter zeigte sich zufrieden: „Die Jungs haben immer erkannt, was sie wann zu tun haben, und ich bin wirklich sehr zufrieden. Es macht mir richtig Freude, ihnen zuzusehen. Wir sind erst bei 30 Prozent. An den restlichen 70 Prozent arbeiten wir jeden Tag.“

Al-Ahli Jeddah wird vom deutschen Trainer Matthias Jaissle coacht, der zuvor RB Salzburg betreute. Der Klub gewann in den vergangenen beiden Jahren die AFC Champions League und beendete die abgelaufene Saison auf Platz drei der Saudi Pro League. Aufgrund der Weltmeisterschaft musste Jaissle auf mehrere Stammkräfte verzichten.

Rund 100 Holstein-Fans waren in die SaalfeldenArena gereist, um die Störche zu unterstützen.

Fazit

Ein verdienter und souveräner Testspielsieg für Holstein Kiel gegen einen namhaften Gegner. Die Art und Weise, wie die Mannschaft den frühen Rückstand verdauen und das Spiel noch vor der Pause drehen konnte, spricht für die Entwicklung unter Tim Walter. Besonders die Offensive um Kvilitaia, Davidsen und Harres machte einen guten Eindruck. Al-Ahli zeigte vor allem in der Anfangsphase seine Qualität, ließ aber nach den vielen Wechseln nach.

Spielereignisse

Spielereignisse zwischen Holstein Kiel und Al-Ahli Jeddah — 5 Tore und 1 Karte in diesem Spiel.

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 16. Juli 2026