Hertha BSC gewinnt Testspiel gegen WSG Tirol 3:2. Kevin Sessa trifft doppelt, Joker Jelani Ndi erzielt den Siegtreffer in der 76. Minute.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungWie es lief
Hertha startete furios. Bereits in der zweiten Minute traf Kevin Sessa per Direktabnahme nach einem Klärungsversuch der Tiroler Abwehr – ein Traumtor zum frühen 1:0 (rbb24). Die Antwort der WSG folgte postwendend: Ademola Ola-Adebomi verwandelte einen Foulelfmeter, den Niklas Kolbe an ihm verursacht hatte, selbst zum 1:1 (7′). Sechs Minuten später drehten die Gastgeber die Partie: Husein Balic legte auf der rechten Seite auf Nikolai Baden Frederiksen ab, der aus kurzer Distanz zum 2:1 für die WSG traf (13′).
Hertha hatte in der Folge mehrere Chancen: Jón Daði Þorsteinsson (20′), Sebastian Grønning per Kopf (26′) und Sessa (35′) scheiterten, Julian Eitschberger (41′) und Linus Gechter (45′) zielten knapp vorbei. Zur Halbzeit stand es 1:2.
Trainer Stefan Leitl wechselte zur zweiten Hälfte mehrfach. Der Lohn: Sessa staubte nach einem Durchbruch über links aus kurzer Distanz zum 2:2 ab (54′). Der eingewechselte Jelani Ndi sorgte mit einem sehenswerten Schlenzer ins linke Eck für den 3:2-Endstand (76′).
Der Wendepunkt
Der Doppelpack von Sessa zum 2:2 unmittelbar nach der Pause gab Hertha die nötige Sicherheit zurück. Die Berliner, die in der ersten Hälfte trotz Überlegenheit oft zu umständlich agiert hatten, kamen durch den frühen Ausgleich mit Schwung in die zweite Halbzeit – und belohnten sich durch Ndis Joker-Einlage.
Die entscheidenden Akteure
Kevin Sessa (Hertha BSC) – Zwei Tore (2′, 54′), darunter ein Traumtor per Direktabnahme. Der Mittelfeldspieler war der auffälligste Akteur auf dem Platz und verdiente sich die Auszeichnung zum Spieler des Spiels.
Jelani Ndi (Hertha BSC) – Der in der Halbzeit eingewechselte Nachwuchsspieler entschied die Partie mit einem technisch starken Solo und Schlenzer zum 3:2 (76′).
Ademola Ola-Adebomi (WSG Tirol) – Erst verwandelte er den Elfmeter zum 1:1, dann bereitete er durch seine Vorlage das 2:1 mit vor.
Die Zahlen – interpretiert
Hertha dominierte die erste Halbzeit klar – die Statistik der Torabschlüsse (unter anderem fünf aussichtsreiche Versuche zwischen Minute 2 und 45) spiegelt das Übergewicht der Berliner wider. Die entscheidende Effizienz fehlte jedoch: Fünf Torschüsse gingen knapp am Gehäuse vorbei. WSG Tirol nutzte seine beiden Chancen eiskalt zur 2:1-Pausenführung. Nach der Pause stellte Hertha durch die zahlreichen Wechsel (insgesamt elf) die frischeren Beine und erzwang so die Wende.
Was das Spiel bedeutet
Für Hertha BSC war es der erste Test im Trainingslager in Kitzbühel (bis 26. Juli). Cheftrainer Stefan Leitl zeigte sich zufrieden: „Wir hatten wieder einen stärkeren Gegner und mir gefällt, dass die Jungs total intensiven Fußball spielen und so immer wieder Situationen kreieren“, sagte er auf der Hertha-Website. Am Dienstag (21. Juli) testen die Berliner gegen den südafrikanischen Klub Mamelodi Sundowns. Der Zweitliga-Auftakt steigt am 7. August auswärts beim VfL Bochum.
WSG Tirol beendete mit dieser Partie die Vorbereitung auf die Saison 2026/27. Cheftrainer Philipp Semlic zog ein positives Fazit: „Das war ein sehr gutes Spiel mit schönen Toren – ich glaube die Zuschauer sind auf ihre Kosten gekommen. Wir sind verdient in Führung gegangen.“ Der Pflichtspiel-Auftakt der Tiroler steht im ÖFB-Cup an.
Verletzung überschattet das Spiel
Der eingewechselte WSG-Verteidiger David Jaunegg landete nach einem Luftzweikampf unglücklich und wurde in stabilem Zustand ins Krankenhaus gebracht (WSG-Vereinswebsite). Das Spiel endete nach einer längeren Behandlungspause.
Fazit
Hertha BSC zeigte in der Offensive viel Zug zum Tor, muss aber die Chancenverwertung verbessern – fünf der sieben Großchancen in Hälfte eins blieben ungenutzt. Die eingewechselten Youngster wie Ndi und Thorsteinsson machten einen starken Eindruck und geben Leitl Optionen für die kommenden Wochen. WSG Tirol verkaufte sich teuer und wird mit der gezeigten Leistung für den Cup-Auftakt Mut schöpfen können.
Spielereignisse
Spielereignisse zwischen Hertha BSC und WSG Wattens — 5 Tore und 0 Karten in diesem Spiel.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 21. Juli 2026
