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Miedz Legnica vs Chojniczanka Chojnice

18. Juli 2026 um 17:00
AI

Miedź Legnica besiegt Chojniczanka Chojnice 3:2 im letzten Test vor der Saison 2026/2027. Marcel Mansfeld trifft in der 135. Minute zum Sieg.

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Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Vor dem Spiel: Präsentation und neuer Kapitän

Das Testspiel war eingebettet in einen großen Vereinsnachmittag auf dem Stadion Miejski im. Orła Białego in Legnica. Bereits ab 14:30 Uhr feierte der Klub ein Familienfest mit Hüpfburg, Foodtrucks und einem Rahmenprogramm, bei dem sich die Frauenmannschaft Golleo Miedź Legnica Women, die Nachwuchsabteilungen der Akademie und schließlich die erste Mannschaft den Fans präsentierten. Höhepunkt war die Vorstellung des neuen Kaders für die Saison 2026/2027.

Parallel gab der Verein die neue Kapitänshierarchie bekannt: Mateusz Grudziński übernimmt die Binde vor den Vize-Kapitänen Juliusz Letniowski und Kamil Antonik.

Die Aufstellungen

Miedź Legnica (Startelf): 12. Dmytro Sydorenko – 3. Mateusz Grudziński (K), 7. Mateusz Bochnak, 8. Jakub Serafin, 9. Kristian Fućak, 17. Igor Maliszewski, 21. Daniel Stanclik, 30. Milos Jovicić, 78. Myroslav Mazur, 80. Zvonimir Petrović, 98. Kamil Antonik

Bank Miedź: 77. Krzysztof Narożny, 10. Juliusz Letniowski, 11. Gustaf Norlin, 18. Asier Córdoba, 20. Marcin Umnicki, 23. Filip Żur, 28. Babacar Diallo, 29. Kacper Michałeczko, 51. Marceli Żwan, 70. Wojciech Hajda, 95. Marcel Mansfeld, 99. Karol Noiszewski

Chojniczanka Chojnice (I. und II. Drittel): Damian Primel – Mateusz Bąkowicz, Jakub Tecław, Błażej Szczepanek (5. Jakub Żywicki, 72. Testspieler), Hubert Sobol (72. Konrad Janicki), Maciej Famulak, Filip Mosek (46. Ramil Mustafajew), Szymon Stypułkowski, Maksymilian Tkocz, Valerijs Šabala, Damian Nowacki

Chojniczanka Chojnice (III. Drittel): Adrian Czerniewicz – Mateusz Morek, Dmytro Yukhymovych, Jan Smolarczyk – Adrian Czyżewski, Jakub Żywicki, Testspieler, Ramil Mustafajew, Filip Mosek – Konrad Janicki, Jakub Oleksiewicz

So verlief die Partie

Erstes Drittel: Miedź dominiert und führt 2:0

Die Gastgeber erwischten einen Traumstart. Bereits in der 20. Minute eröffnete Kamil Antonik den Torreigen. Nur sieben Minuten später legte Mateusz Bochnak nach einer starken Kombination das 2:0 nach (27.). Miedź kontrollierte die erste halbe Stunde nach Belieben und ließ Chojniczanka kaum Luft zum Atmen. Die Gäste hatten ihre einzige nennenswerte Chance in der 35. Minute, als Damian Nowacki aus der Distanz abzog – der Keeper der Hausherren lenkte den Ball gerade noch über die Latte. In der 42. Minute sah Valerijs Šabala die Gelbe Karte.

Zweites Drittel: Chojniczanka kämpft sich zurück

Nach dem Seitenwechsel kam Chojniczanka deutlich besser aus der Kabine. Maciej Famulak und Valerijs Šabala wurden zunehmend gefährlicher und setzten die Defensive von Miedź unter Druck. In der 66. Minute wurde die Drangphase belohnt: Jakub Żywicki, der bereits in der 5. Minute für den verletzten Błażej Szczepanek eingewechselt worden war, traf nach Vorlage von Maciej Famulak zum 2:1.

Drittes Drittel: Wildes Finale und Last-Minute-Entscheidung

Im dritten Drittel wechselten beide Trainer fast das gesamte Personal. Auf Seiten der Gastgeber kamen vorwiegend Nachwuchsspieler aus der eigenen Jugend zum Einsatz. Chojniczanka nutzte dies eiskalt aus: In der 100. Minute glich Jakub Żywicki mit seinem zweiten Treffer per Distanzschuss zum 2:2 aus. Die Gäste hatten sogar die große Chance auf die Führung, doch Konrad Janickis Kopfball landete nur am Pfosten. Als alles nach einer Punkteteilung aussah, schlug Miedź in der 135. Minute zurück – buchstäblich mit der letzten Aktion: Marcel Mansfeld verwertete ein Gewühl im Strafraum der Gäste zum 3:2-Endstand.

Der Wendepunkt

Der Schlüsselmoment war die 100. Minute, als Żywicki mit seinem zweiten Treffer zum 2:2 ausglich. Miedź, das in der Schlussphase auf viele junge Spieler setzte, wirkte zunächst überrumpelt. Doch die Moral der Gastgeber war beeindruckend – sie steckten nicht auf und belohnten sich in der 135. Minute mit dem Siegtreffer nach einer Standardsituation.

Die Schlüsselspieler

Jakub Żywicki (Chojniczanka Chojnice): Mit seinen beiden Treffern (66., 100.) war er der herausragende Spieler auf dem Platz. Der Angreifer, der früh für den verletzten Szczepanek eingewechselt wurde, drehte das Spiel zwischenzeitlich. Trainer Marek Brzozowski lobte seine Leistung, merkte jedoch an: „Zwei Tore von Kuba Żywicki – leider wird er zum Saisonauftakt nicht zur Verfügung stehen, da er noch eine Rotsperre absitzt.“

Kamil Antonik (Miedź Legnica): Er eröffnete den Torreigen mit dem Führungstreffer in der 20. Minute und war in der Anfangsphase der aktivste Spieler auf dem Platz.

Marcel Mansfeld (Miedź Legnica): Der Joker von der Bank traf in der 135. Minute zum 3:2-Endstand und sicherte Miedź den Sieg in der allerletzten Sekunde.

Zvonimir Petrović (Miedź Legnica): Der Mittelfeldspieler zeigte in der ersten halben Stunde eine starke Ballverarbeitung und war maßgeblich am Spielaufbau beteiligt. Nach dem Spiel sagte er bei Miedź TV: „Die erste Hälfte war sehr gut, aber in der zweiten Hälfte hat das Team nicht mehr so gebrannt wie in der ersten. Dieses Spiel hätten wir früher entscheiden müssen.“

Das sagt der Trainer

Chojniczanka-Trainer Marek Brzozowski zeigte sich nach dem Spiel zufrieden, aber auch nachdenklich. In einem Interview auf dem YouTube-Kanal des Vereins sagte er: „Wir sind sehr zufrieden, dass wir gegen einen so anspruchsvollen Gegner gespielt haben – einen der Favoriten auf den Aufstieg in die Ekstraklasa. Wir haben uns gut gewehrt, besonders in den zweiten 45 Minuten. In der ersten halben Stunde hatten wir Probleme, aber nach individuellen und strukturellen Fehlern haben wir in der Pause korrigiert. Die zweite Halbzeit erfüllt uns mit großem Optimismus. Das dritte Drittel war ausgeglichen, beide Teams hatten Chancen. Wir hatten sogar die Möglichkeit auf den Sieg, aber der Pfosten war im Weg. Am Ende haben wir in der 135. Minute das 3:2 bekommen – schade, für das Moralgefühl vor dem Saisonstart wäre es wichtig gewesen, dass dieses Tor nicht fällt.“

Brzozowski äußerte sich auch besorgt über die Verletzung von Błażej Szczepanek, der bereits in der 3. Minute verletzt ausgewechselt werden musste: „Was mich beunruhigt, ist die Verletzung von Błażej Szczepanek in der dritten Minute. Das ist im Hinterkopf. Eine genaue Diagnose steht noch aus.“

By the Numbers – Interpretiert

Das Spiel in drei Dritteln ist statistisch nicht direkt mit einem 90-minütigen Standardspiel vergleichbar. Die Tendenz ist jedoch klar: Miedź dominierte das erste Drittel mit einem deutlichen Chancenplus und ging verdient 2:0 in Führung. Chojniczanka erholte sich in der zweiten und dritten Phase und kam durch Żywickis Doppelpack zurück. Das dritte Drittel war ausgeglichener, mit Chancen auf beiden Seiten. Insgesamt fielen fünf Tore in 135 Minuten – ein Schnitt von einem Tor alle 27 Minuten.

Was das Ergebnis bedeutet

Für Miedź Legnica: Der Sieg im letzten Test schließt eine intensive Vorbereitung mit sieben Testspielen ab, darunter Partien gegen Ekstraklasa-Vertreter wie GKS Katowice, Piast Gliwice (2:2) und Banik Ostrava (2:1-Sieg). Die Saison in der Betclic 1 Liga startet für Miedź am 27. Juli 2026 mit einem Heimspiel gegen Podbeskidzie Bielsko-Biała.

Für Chojniczanka Chojnice: Der Zweitligist bestätigte seine gute Form und zeigte, dass man auch gegen einen höherklassigen Gegner bestehen kann. Die Moral, einen 0:2-Rückstand aufzuholen, ist ein ermutigendes Zeichen. Die Saison in der 2. Liga startet für Chojniczanka am 26. Juli 2026 mit einem Heimspiel gegen den Absteiger GKS Tychy.

Fazit

Ein intensiver und torreicher Test unter der Sommersonne von Legnica, der beide Trainer mit wertvollen Erkenntnissen entließ. Miedź Legnica nutzte die Generalprobe für den Pflichtspielstart – der Sieg fiel glücklicher aus, als es das 3:2 vermuten lässt. Chojniczanka Chojnice zeigte Moral und Potenzial, die für die neue Zweitliga-Saison Hoffnung machen.

Rivalität seit 2019

Miedz Legnica vs Chojniczanka Chojnice Direkter Vergleich· 3

Miedz Legnica und Chojniczanka Chojnice trafen 3 Mal aufeinander — Miedz Legnica gewann 3 Mal, Chojniczanka Chojnice 0 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2019 zurück. Miedz Legnica führt den Direktvergleich mit 3 Siegen aus 3 Begegnungen an. Insgesamt fielen 13 Tore in diesen Partien, im Schnitt 4.33 pro Spiel (10 für die Heimmannschaft, 3 für die Gäste). Beide Teams trafen in 2 Spielen (67%). In 3 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Miedz Legnica ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 5–2 im Jahr 2020.

Unentschieden
0
·
Tore gesamt
13 · 4.3/Spiel
Beide getroffen
2/3 · 67%
Über 2,5
3/3 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 19. Juli 2026