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VfL Wolfsburg vs Verl

18. Juli 2026 um 14:00
30
Auswärts

Verl

AI

VfL Wolfsburg besiegt SC Verl 3:0 im Testspiel. Glatzel (30.), Cleiton (71.) und Pejčinović (81.) treffen vor rund 1.000 Zuschauern.

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Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

VfL Wolfsburg schlägt Verl 3:0 im Testspiel – Glatzel, Cleiton und Pejčinović treffen

Der VfL Wolfsburg hat sein drittes Testspiel der Sommervorbereitung gegen den Drittligisten SC Verl mit 3:0 (1:0) gewonnen. Vor rund 1.000 Zuschauern auf dem A-Platz vor der Volkswagen Arena trafen Robert Glatzel (30.), Cleiton (71.) und Dzenan Pejčinović (81.) für die Mannschaft von Trainer Tobias Strobl, der auf seinen Ex-Klub traf.

So lief das Spiel

Wolfsburg tat sich in der Anfangsphase gegen das hohe Angriffspressing des SC Verl schwer. Der Drittligist machte die Räume eng und ließ die Wolfsburger nur selten in ihre Kombinationsabläufe kommen. Dennoch war es Robert Glatzel, der die Führung erzwang: In der 30. Minute nutzte der Stürmer eine der wenigen klaren Gelegenheiten zur 1:0-Pausenführung.

Nach dem Seitenwechsel wechselte Strobl auf sechs Positionen – unter anderem feierte Neuzugang Jakub Zielinski sein Debüt zwischen den Pfosten. Wolfsburg übernahm nun deutlicher die Kontrolle. In der 71. Minute schloss Cleiton eine starke Kombination zum 2:0 ab. Der Brasilianer, der auch im zweiten Test gegen Schöningen getroffen hatte, setzte sich energisch durch und ließ dem Verler Keeper keine Chance.

Den Schlusspunkt setzte Dzenan Pejčinović in der 81. Minute. Der Stürmer traf zum 3:0-Endstand, nachdem er kurz zuvor für Glatzel eingewechselt worden war. Kurz vor Schluss musste Torhüter Zielinski gegen Alem Japaur noch einmal sein ganzes Können aufbieten und bewahrte die Weiße Weste.

Der Wendepunkt

Der zweite Durchgang war der entscheidende Abschnitt. Während Wolfsburg in der ersten Halbzeit noch gegen das aggressive Verler Pressing ankämpfte, sorgte der Sechserwechsel zur Pause für neue Impulse. Insbesondere über die Außenbahnen mit Cleiton und Andreas Skov Olsen fand der VfL nun deutlich mehr Zugriff. Cleitons Treffer in der 71. Minute nahm dem Drittligisten endgültig den Widerstand.

Die Schlüsselspieler

Robert Glatzel – Der Stürmer erzielte nicht nur das wichtige 1:0, sondern arbeitete auch gegen den Ball stark und band die gegnerische Abwehr. Seine Erfahrung im Zentrum gab der jungen Wolfsburger Offensive Struktur.

Cleiton – Der Brasilianer war nach seiner Einwechslung zur Pause der auffälligste Wolfsburger. Mit seinem Tempo und seiner Dribbelstärke bereitete er der Verler Defensive große Probleme und krönte seine Leistung mit dem Treffer zum 2:0.

Timon Wellenreuther – Der neue Torhüter gab ein solides Debüt in der ersten Halbzeit. Der erst zwei Tage zuvor verpflichtete Schlussmann zeigte eine gute Ausstrahlung und brachte sich sicher in die Spieleröffnung ein.

Dzenan Pejčinović – Der eingewechselte Angreifer benötigte nur wenige Minuten, um sich in die Torschützenliste einzutragen. Sein Treffer zum 3:0 war ein weiteres Ausrufezeichen im Kampf um einen Platz im Sturmzentrum.

Zahlen und Fakten

Wolfsburg wechselte insgesamt elfmal, Verl zehnmal – ein klares Zeichen, dass beide Trainer die Vorbereitung als Fitness- und Kennenlerntest nutzten. Die 3:0-Führung spiegelte die Überlegenheit in der zweiten Hälfte wider, in der Wolfsburg sein Kombinationsspiel deutlich verbessern konnte. Das hohe Verler Pressing in der ersten Halbzeit hielt den VfL zwar phasenweise vom eigenen Spiel ab, doch mit zunehmender Spieldauer und nach den vielen Wechseln ließ die Intensität des Drittligisten nach.

Was das Spiel bedeutet

Wolfsburg zeigt sich in der Vorbereitung unter Tobias Strobl formverbessert. Nach dem 3:0-Erfolg ist der VfL im dritten Test ungeschlagen. Für Strobl war die Partie auch persönlich von Bedeutung: Er trainierte Verl in der Vorsaison und führte den Klub zu einer torreichen Saison in der 3. Liga (82 Tore), bevor er im Sommer nach Wolfsburg wechselte. Die nächsten Testspiele der Wolfsburger stehen im Rahmen des Trainingslagers an, der genaue Terminplan wird noch bekannt gegeben.

Fazit

Ein verdienter, wenn auch in der Höhe nicht zwingend notwendiger Sieg des VfL Wolfsburg. Die erste Halbzeit offenbarte noch Abstimmungsprobleme gegen ein aggressives Pressing, doch die zweite Hälfte zeigte, wohin die Reise unter Strobl gehen soll: mutig nach vorne, mit Tempo über die Außen. Die neue Nummer 1 Wellenreuther absolvierte ein ordentliches Debüt, Cleiton und Pejčinović drängen sich für weitere Einsätze auf.

Spielereignisse

Spielereignisse zwischen VfL Wolfsburg und Verl — 3 Tore und 0 Karten in diesem Spiel.

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 19. Juli 2026