Swansea City und Holstein Kiel trennen sich 2:2 im Testspiel in Kufstein. Zweimal kamen die Störche nach Rückständen zurück, Alidou traf an seinem 25. Geburtstag.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungWie es lief
Swansea erwischte den besseren Start. Ein Fehler im Aufbau der Kieler Defensive nutzte Ronald Pereira Martins zur frühen Führung (5.). Die Waliser traten zweikampfbetont und mit hoher Intensität auf – die „englische Härte“, wie es Jonas Meffert später nannte. Holstein Kiel brauchte einige Minuten, um sich darauf einzustellen.
Der Ausgleich fiel nach einem Standard: Neuzugang Guillermo Balzi trat eine Ecke von links, David Zec stieg am höchsten und köpfte ein – Torwart Lawrence Vigouroux bekam noch die Hand an den Ball (19.).
Kurz vor der Pause führte erneut ein individueller Fehler in der Kieler Hintermannschaft zum Rückstand. Adam Idah vollendete zur 2:1-Halbzeitführung der Waliser (45.).
Die Wende nach der Pause
Trainer Tim Walter wechselte zur zweiten Hälfte fünfmal, auf Swansea-Seite gab es zehn Veränderungen. Die Kieler kamen besser ins Spiel. In der 57. Minute leitete Tayar Tasdelen einen Konter ein, Adrián Kaprálik bediente Giorgi Kvilitaia, dessen Schuss noch abgewehrt wurde – doch den Abpraller sicherte Faride Alidou und schob aus zentraler Position ins rechte Eck zum 2:2 ein.
Der 25-jährige Neuzugang war an diesem Tag auch privat im Mittelpunkt gestanden: Alidou feierte seinen 25. Geburtstag und beschenkte sich mit dem Ausgleichstreffer selbst.
Die große Chance zum Sieg
In der Schlussphase fehlte nicht viel zum Kieler Sieg. Frederik Roslyng zog aus 20 Metern ab, der Ball senkte sich gefährlich, klatschte aber an die Querlatte (88.). Auch ein Kopfball von Ivan Ivezić in der Nachspielzeit verfehlte das Tor knapp. So blieb es beim 2:2.
Der Wendepunkt
Der Doppelwechsel von Tim Walter zur zweiten Halbzeit – insbesondere die Hereinnahme von Alidou und Roslyng – verlieh dem Kieler Spiel mehr Durchschlagskraft. Während Swansea nach der zehnfachen Rotation die Ordnung verlor, nutzten die Störche den Schwung und belohnten sich mit dem Ausgleich.
Die Schlüsselspieler
- Faride Alidou (Holstein Kiel): Der Neuzugang traf an seinem 25. Geburtstag zum 2:2 und zeigte Präsenz im Strafraum. Die Hereinnahme zur Pause war der entscheidende Impuls.
- David Zec (Holstein Kiel): Der Innenverteidiger machte seinen Fehler beim 0:1 mit dem Kopfballtor zum 1:1 wieder wett – eine klassische Wiedergutmachung.
- Ronald Pereira Martins (Swansea): Der Brasilianer war mit einem Treffer und einer Vorlage (laut Spielverlauf) der aktivste Swansea-Akteur in der ersten Hälfte.
- Frederik Roslyng (Holstein Kiel): Der Däne kam nach der Pause, belebte das Mittelfeld und traf aus der Distanz nur die Latte.
Spieler des Spiels: David Zec – Tor vorne, Wiedergutmachung hinten, dazu eine solide Defensivleistung gegen die physisch starken Waliser.
By the Numbers
Die Statistik zeigt eine offene Partie: Swansea traf früh und nach einem Standard, Holstein Kiel antwortete zweimal nach ruhenden Bällen und Kontern. Die Kieler hatten in der Schlussphase die klarere Siegchance (Lattenkopfball Roslyng, vergebener Kopfball Ivezić). Beide Teams rotierten stark – Swansea mit zehn Wechseln zur Pause, Kiel mit fünf – was die zweite Hälfte zerfahrener machte.
Was es bedeutet
Für Holstein Kiel war es der zweite von insgesamt sieben Vorbereitungsspielen. Nach dem 4:1 gegen Al-Ahli SFC zeigte die Mannschaft von Tim Walter Moral, zweimal einen Rückstand aufzuholen. Die Defensive bleibt jedoch eine Baustelle: Individuelle Fehler führten zu beiden Gegentoren. „In der Saisonvorbereitung darf man Fehler machen und kann daraus lernen“, sagte Alexander Bernhardsson nach dem Spiel.
Swansea bestritt unter dem neuen Trainer Vítor Matos den Auftakt der Vorbereitung. Der Championship-Klub aus Wales zeigte eine engagierte erste Hälfte mit hohem Pressing, ließ nach den vielen Wechseln aber nach.
Kiel testet am 21. Juli 2026 gegen den nächsten Gegner im Trainingslager. Swansea setzt die Vorbereitung in den kommenden Tagen fort.
Fazit
Ein typisches Testspiel mit hohem Rotationsanteil und zwei sehr unterschiedlichen Halbzeiten. Kiel zeigte Moral und ein spätes Momentum, Swansea die größere körperliche Präsenz in der ersten Hälfte. Das 2:2 geht leistungsgerecht in Ordnung – die Kieler hätten sich nach der Schlussphase aber nicht über einen Sieg beschweren können.
Spielereignisse
Spielereignisse zwischen Swansea und Holstein Kiel — 4 Tore und 0 Karten in diesem Spiel.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 19. Juli 2026

