Monaco gewinnt erstes Testspiel unter Neu-Trainer Filipe Luís mit 5:2 gegen Saint-Priest – Paris Brunner glänzt mit Doppelpack innerhalb von zwei Minuten.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungMonaco 5:2 Saint-Priest – Paris-Brunner-Doppelpack zum Testspielauftakt unter Filipe Luís
AS Monaco hat sein erstes Testspiel der Saisonvorbereitung 2026/27 souverän gewonnen. Unter dem neuen Trainer Filipe Luís besiegte das Team aus dem Fürstentum den Partnerklub AS Saint-Priest mit 5:2 (2:0). Dabei überzeugte vor allem Paris Brunner mit einem Doppelpack innerhalb von zwei Minuten – und das mit einem völlig umgekrempelten Kader nach der Pause.
Wie es lief: Zwei Standards, dann ein Blitz-Doppelpack
Die erste Halbzeit gehörte den Standardsituationen. Eric Dier staubte nach 32 Minuten aus kurzer Distanz ab, nachdem ein Freistoß im Sechzehner nicht geklärt werden konnte. Nur zwei Minuten später legte Aleksandr Golovin einen direkten Freistoß aus rund 20 Metern in den Winkel – 2:0 nach 34 Minuten. Monaco dominierte, ließ jedoch auch eine Chance von Saint-Priest zu, als Lukáš Hrádecký gegen einen Freistoß von Sébastien Flochon hellwach war (28.).
Nach der Pause wechselte Filipe Luís die komplette Startelf aus – elf neue Spieler betraten den Platz. Der Effekt war verblüffend: Paris Brunner traf in der 47. Minute nach einem Pass von Edan Diop im Eins-gegen-eins, und nur 60 Sekunden später zirkelte der deutsche U20-Nationalspieler den Ball aus der eigenen Bewegung heraus in den entfernten Winkel (48.). 4:0, die Vorentscheidung.
Saint-Priest kam durch Ilias Bardet nach einem Fehler von Sadibou Sané und einer unsauberen Klärung von Torhüter Yann Lienard zum 4:1 (56.). Monaco stellte den Fünf-Tore-Vorsprung aber schnell wieder her: Oumar Konaté flankte nach Zuspiel von Aymen Assab, und Steven Séance lenkte die Hereingabe ins eigene Tor (60.). Den Schlusspunkt setzte Tieri Godame, der von einem erneuten Fehler des Monaco-Schlussmanns profitierte (78.).
Der Wendepunkt: Der Doppelschlag von Paris Brunner
Das Spiel war nach 48 Minuten entschieden. Saint-Priest hatte sich nach einem torlosen Rest der ersten Halbzeit auf ein 0:2 zur Pause eingestellt – und dann binnen zwei Minuten den nächsten Nackenschlag erhalten. Brunners zweiter Treffer, ein herausragender Schlenzer in die lange Ecke, ließ dem Drittligisten keine Chance mehr auf eine Wende. Die beiden Gegentore nach individuellen Fehlern waren für die Ergebnisnote des Tests unerheblich.
Die Schlüsselspieler
Paris Brunner – Der 20-jährige Deutsche war der Mann des Spiels. Zwei Tore in 120 Sekunden, das erste als klassischer Strafraumstürmer, das zweite als Solist mit Abschlussqualität. Brunner spielte sich für die kommenden Wochen in den Fokus.
Aleksandr Golovin – Der Russe traf per Traumfreistoß und war in der ersten Hälfte der zentrale Antreiber. Golovin zeigte, dass er auch in der Vorbereitung seinen technischen Standard abruft.
Eric Dier – Der Engländer erzielte nicht nur das 1:0, sondern dirigierte die Dreierkette in der ersten Hälfte souverän. Dier ist als Führungsspieler gesetzt.
Paul Pogba – Der Franzose führte die zweite Mannschaftshälfte als Kapitän an. Ohne Glanzaktionen, aber mit solider Ballverteilung – ein erster Schritt zurück nach langer Verletzungspause.
By the Numbers – interpretiert
Monaco erzielte fünf Tore aus sieben nennenswerten Chancen – eine Effizienz, die in der Vorbereitung selten ist. Zwei Treffer fielen nach ruhenden Bällen (Dier per Abstauber nach Freistoß, Golovin per direktem Freistoß), zwei nach gezielten Kombinationen (Brunner nach Diop-Pass, Konaté nach Assab-Vorarbeit). Die zwei Gegentore resultierten beide aus individuellen Fehlern in der Monaco-Defensive – erwartbare Abstimmungsprobleme nach zehn Wechseln zur Pause.
Dass Monaco in der ersten Hälfte keinen Gegentreffer zuließ (bis auf Flochons Freistoß), spricht für die Stabilität der Startelf. Dass die zweite Formation zwei Gegentore kassierte, zeigt: Die taktische Automatisierung unter Filipe Luís steckt noch in der Frühphase.
Was das Ergebnis bedeutet
Es war der erste Auftritt von Filipe Luís als Monaco-Cheftrainer – und der Brasilianer sah eine klare Leistungssteigerung über 90 Minuten. "Es war ein guter Test", sagte Luís nach der Partie laut AS Monaco. "Freundschaftsspiele geben uns immer eine Richtung vor. Sie sind wie ein Leitfaden, um die wichtigen Punkte zu erkennen und sie dann zu korrigieren."
Monaco fehlten die WM-Teilnehmer Zakaria, Akliouche, Balogun und Camara sowie die verletzten oder sich in der Reha befindenden Spieler Minamino, Salisu, Ansu Fati, Vanderson, Köhn, Teze und Idumbo. Vier Neuzugänge gaben ihr Debüt: Flávio Nazinho, Mathys Detourbet, Sadibou Sané und Aymen Assab.
Der nächste Härtetest folgt bereits am 25. Juli gegen Sporting Portugal im Rahmen des Cinco-Violinos-Trophäenturniers. Für Saint-Priest (National 1, dritthöchste Spielklasse) war es ebenfalls der erste Vorbereitungstest.
Fazit
Ein souveräner, ungefährdeter Pflichtsieg zum Auftakt – mehr nicht, aber auch nicht weniger. Monaco zeigte breite Kaderqualität, insbesondere Brunners Blitz-Doppelpack war die herausragende Momentaufnahme. Die zwei Gegentore nach individuellen Fehlern sind für die zweite Juliwoche und eine komplett ausgewechselte Mannschaft verschmerzbar. Der Test gegen Sporting Portugal wird zeigen, wo Monaco eine Woche später wirklich steht.
Spielereignisse
Spielereignisse zwischen Monaco und Saint-Priest — 7 Tore und 0 Karten in diesem Spiel.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 19. Juli 2026

