Slavia Praha besiegte Olympique Lyon in einem Testspiel (2×60 Min.) mit 2:0. Isife (97.) und Ouanda (117.) trafen, Markovič hielt einen Elfmeter von Tolisso.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungWie die Partie verlief
Slavia begann vor rund 200 Zuschauern auf dem Trainingsgelände in Nürnberg mit hohem Pressing und machte Lyon das Leben schwer. Bereits in der 9. Minute kam Mojmír Chytil aus der Distanz zum Abschluss, doch Lyon-Schlussmann Greif parierte. Auch Štěpán Chaloupek und Jakub Šturm hatten weitere Gelegenheiten für die Tschechen.
Die größte Chance der ersten Hälfte hatte jedoch Lyon: In der 47. Minute foulte Chaloupek im Strafraum – Elfmeter für die Franzosen. Corentin Tolisso, der ehemalige Bayern-Profi und Champions-League-Sieger, trat an, aber Slavia-Keeper Jakub Markovič ahnte die Ecke und parierte den platzierten Schuss. Nur wenige Minuten später (54.) scheiterte Tolisso erneut aus kurzer Distanz an Markovič. Auf der Gegenseite traf Michal Piták nur den Pfosten (60.).
Der entscheidende Moment
Die zweite Hälfte begann wie die erste: Slavia presste hoch und ließ Lyon kaum zur Entfaltung kommen. Der Durchbruch gelang in der 97. Minute (37. Minute der zweiten Hälfte). Torhüter Nazar Domčak schlug einen langen Ball auf Ivan Schranz, der per Kopf auf Wiktor Nowak ablegte. Dessen Flanke erreichte Samuel Isife am zweiten Pfosten, der mit Unterstützung des Lyon-Torwarts zur 1:0-Führung traf.
Den Schlusspunkt setzte Bryan Ouanda in der 117. Minute. Nach einer schnellen Kombination zog er in den Strafraum, ließ einen Gegenspieler aussteigen und schob zum 2:0 ein.
Spieler des Spiels: Jakub Markovič
Der 24-jährige Torhüter war der Rückhalt der Slavia. Seine parierte Elfmeter gegen Tolisso in der 47. Minute war der vielleicht wichtigste Moment der Partie – hätte Lyon geführt, wäre der Spielverlauf ein völlig anderer gewesen. Auch in der 54. Minute zeigte Markovič gegen denselben Schützen eine starke Reaktion.
Neben Markovič überzeugten auch Samuel Isife (Tor und konstant gefährlich) sowie Bryan Ouanda, der mit seinem Treffer in der Schlussphase den Deckel draufmachte.
Aufstellungen
Slavia Praha (1. Hälfte): Markovič – Konečný, N‘Guessan, Chaloupek (52. Camara) – Piták, Diakité, Sadílek, Labík (52. Kolísek) – Suleiman, Šturm – Chytil
Slavia Praha (2. Hälfte): Domčak – Holeš, Vlček, Camara – Isife, Moses, Nowak, Kolísek – Ouanda, Ayaosi – Schranz
Lyon: Greif – Mata, Niakhaté, Ćaleta-Car – Aouar, Tolisso, Matic, Caqueret – Cherki, Lacazette – Mikautadze (Angaben ohne Gewähr)
Verletzungsmisere bei Slavia
Slavia musste auf zahlreiche Stammkräfte verzichten. Nationalspieler Lukáš Provod fehlte wegen einer Fußverletzung, David Jurásek und Oskar Kubiak fallen mit Muskelverletzungen rund sechs Wochen aus. Igoh Ogbu hat einen Achillessehnenriss, Tomáš Chorý war nicht im Kader. Pavel Šulc war zwar vor Ort, stand aber nicht im Aufgebot. Die Verletzten Denis Halinský, Pavel Kačor und Youssoupha Mbodji trainieren in Prag.
Was das Ergebnis bedeutet
Für Slavia ist es erst der zweite Sieg im sechsten Vorbereitungsspiel (Bilanz: 2 Siege, 2 Unentschieden, 2 Niederlagen). Die Mannschaft von Trainer Jindřich Trpišovský startet am kommenden Sonntag (26. Juli) mit dem Heimspiel gegen Slovácko in die neue Chance-Liga-Saison.
Lyon setzt seine Vorbereitung fort: Am 24. Juli trifft der Ligue-1-Klub auf Wolfsburg, am 29. Juli auf Betis Sevilla. Danach steht für Lyon die 3. Qualifikationsrunde zur Champions League auf dem Programm.
Fazit
Slavia präsentierte sich gegen einen namhaften Gegner in bestechender Form. Das hohe Pressing und die körperliche Präsenz machten Lyon über weite Strecken Probleme. Die parierte Elfmeter von Markovič war der Schlüsselmoment – ohne diese Parade hätte das Spiel einen anderen Lauf nehmen können. Für die kommende Saison in der Chance Liga hat Slavia damit ein klares Ausrufezeichen gesetzt.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 19. Juli 2026
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