Venezia besiegte Galatasaray 3:0 in einem Testspiel im Hofmann Personal Stadion in Linz. Yeboah (71.) und Lauberbach (75./90.+2) trafen für die Italiener.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungWie die Partie verlief
70 Minuten lang neutralisierten sich beide Teams in einem intensiven, aber torlosen Testspiel. Galatasaray, das zuvor eine 5:1-Niederlage gegen Ümraniyespor und eine 2:0-Pleite gegen Monza verbucht hatte, zeigte sich defensiv stabil, fand aber offensiv kaum Mittel gegen die kompakte Abwehr von Venezia.
Der Durchbruch gelang Venezia in der 71. Minute: John Yeboah traf mit einem platzierten Linksschuss zur Führung. Nur vier Minuten später legte Lion Lauberbach per Elfmeter nach (75.). Der eingewechselte Barış Yılmaz vergab in der 90. Minute einen Strafstoß für Galatasaray – Matteo Grandi parierte. Im direkten Gegenzug leitete Yeboah den Konter ein, Lauberbach vollendete in der zweiten Minute der Nachspielzeit zum 3:0-Endstand (90.+2).
Der Wendepunkt
Der Schlüsselmoment war die Einwechslung von Yeboah und Lauberbach in der 62. Minute. Neun Minuten später erzielte Yeboah die Führung, und Lauberbach verwandelte den anschließenden Elfmeter. Die Hereinnahme von Kike Pérez, Tomislav Bašić und Arian Rrahmani gab Venezia zudem mehr Stabilität im Mittelfeld, während Galatasaray nach dem 0:1 seine defensive Ordnung verlor.
Die Schlüsselspieler
John Yeboah (Venezia): Der Deutsch-Ecuadorianer bereitete mit seinem Tor in der 71. Minute den Bann. Er bereitete zudem den dritten Treffer von Lauberbach vor und war über die rechte Seite stets gefährlich.
Lion Lauberbach (Venezia): Doppelpack für den Angreifer – ein verwandelter Elfmeter (75.) und der Treffer zum Endstand (90.+2). Der ehemalige Eintracht-Braunschweig-Stürmer zeigte sich in guter Verfassung.
Matteo Grandi (Venezia): Der Torhüter hielt nicht nur den Elfmeter von Yılmaz, sondern leitete mit der schnellen Abspiel den Konter zum 3:0 ein – eine entscheidende Parade zur richtigen Zeit.
Filip Stanković (Venezia): Der serbische Keeper zeigte in der ersten Hälfte mehrere starke Paraden gegen Osimhen und Sallai und hielt Venezia in der torlosen Anfangsphase im Spiel.
Die Zahlen – interpretiert
Venezia kam nach einer torlosen ersten Hälfte zu drei Treffern aus lediglich vier Torschüssen nach der Pause – eine Effizienz, die den Statistikwert der Partie prägte. Galatasaray hatte in Halbzeit eins mehrere gute Chancen, scheiterte aber an Stanković. Die Türken dominierten phasenweise den Ballbesitz, konnten daraus jedoch kein Kapital schlagen. Der Unterschied machte die kalte Abschlussstärke von Venezia in der Schlussphase.
Was das Spiel bedeutet
Für Galatasaray endet das Trainingslager in Österreich mit einer gemischten Bilanz: Nach dem 5:1-Erfolg gegen Ümraniyespor und der 0:2-Niederlage gegen Monza steht nun eine deutliche 0:3-Pleite. Cheftrainer Okan Buruk hat vor dem Start der Süper-Lig-Saison noch Arbeit vor allem in der Defensivorganisation zu leisten.
Venezia setzt seine starke Vorbereitung fort: Nach Siegen gegen Dolomiti Bellunesi (4:2) und Vis Pesaro (8:0) bleibt der Serie-A-Aufsteiger auch im dritten Test ungeschlagen. Die Mannschaft von Eusebio Di Francesco zeigt sich vor dem Start der neuen Saison in guter Form.
Fazit
Ein Testspiel, das erst nach 70 Minuten Fahrt aufnahm – dann aber mit drei Treffern und einem verschossenen Elfmeter auf beiden Seiten alles bot, was ein Freundschaftsspiel braucht. Venezia zeigte sich effizienter und abgeklärter, Galatasaray offenbarte Schwächen in der Chancenverwertung und in der Defensivordnung nach Rückstand.
Spielereignisse
Spielereignisse zwischen Galatasaray und Venezia — 4 Tore und 1 Karte in diesem Spiel.
Penalty
Vorlage: J. Yeboah
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 1. Aug. 2026

