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Japan U17 vs United States W U17

3. Juli 2026 um 10:00
AI

Japan U17 dreht gegen USA U17 einen 1:2-Rückstand in einen 5:3-Sieg – vier Tore in 20 Minuten nach der Pause entscheiden das Testspiel in Chiba.

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Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Japan U17 deklassiert USA U17 in zweiter Hälfte: 5:3 nach 1:2-Rückstand

Japan U17 hat am 3. Juli 2026 im ersten von zwei Testspielen gegen die USA U17 in Chiba einen 1:2-Pausenrückstand in einen 5:3-Sieg verwandelt. Vier Tore innerhalb von 20 Minuten nach der Pause entschieden die Partie – ein Offensivspektakel vor 120 Zuschauern im Prince Takamado Memorial JFA YUME Field.

So lief die Partie

Japan begann druckvoll und ging in der 10. Minute durch Rara Higuchi in Führung. Nach einem abgefangenen Einwurf leitete Mei Hanashiro zu Fuki Ito weiter, deren Pass in den Lauf von Higuchi präzise saß – Higuchi schloss flach ins lange Eck ab (1:0).

Die USA schlugen eiskalt zurück. Maddie DiMaria glich in der 12. Minute per Kopf nach einem Freistoß von Kapitänin Mia Corona aus (1:1). Nur zwei Minuten später war DiMaria erneut zur Stelle: Corona steckte nach einem Zuspiel von Venina Moodie und Deus Stanislaus mustergültig durch, DiMaria vollendete zwischen zwei Abwehrspielerinnen zum 2:1 für die USA.

Zur Halbzeit führten die Amerikanerinnen mit 2:1 – ein Spielstand, der die Statistik von 34:8 Torschüssen für Japan kaum widerspiegelte.

Die Wende – vier Tore in 20 Minuten

Was nach der Pause geschah, war eine Machtdemonstration der Japanerinnen. In der 47. Minute eroberte Sana Morota das Spiel gegen Amari Manning, legte quer auf Hanashiro, die sich an der Strafraumkante drehte und flach ins rechte Eck traf (2:2).

Drei Minuten später war Japan vorn: Torhüterin Kou Kadowaki spielte einen langen Ball auf Sayana Oshita, die über die Abwehr hinweg Runa Sumiya fand. Sumiya legte quer auf Ito, die mit links ins kurze Eck traf (3:2).

Es kam noch dicker: Nur eine Minute später – in der 51. Minute – fing Harura Matsushita einen Fehlpass von US-Verteidigerin Meila Brewer ab. Aus dem Mittelkreis sah sie Torhüterin Avellina Saunders weit vor dem Tor und lupfte den Ball über die fliehende Saunders hinweg ins Netz (4:2).

Den Schlusspunkt des japanischen Sturmlaufs setzte Hanashiro in der 67. Minute: Arisu Ota spielte einen Steilpass in den Fünfmeterraum, Hanashiro vollendete aus kurzer Distanz zum 5:2.

Die USA verkürzten in der Nachspielzeit durch Mak Whitham, die nach Vorlage von Loradana Paletta ihre Gegenspielerin ausspielte und den Ball über Kadowaki hinweg ins Tor setzte (5:3, 90.+4).

Schlüsselmoment: Die 180-Sekunden-Welle

Die drei japanischen Treffer zwischen der 47. und 51. Minute – innerhalb von vier Minuten – waren der game-changer. Nach dem 2:2 durch Hanashiro wirkte die US-Defensive überrumpelt, und Matsushitas Weitschuss aus dem Mittelkreis (51.) brach endgültig den Widerstand. Die USA hatten in der ersten Hälfte defensiv kompakt gestanden, kassierten nach der Pause aber drei Tore in 180 Sekunden.

Die besten Spielerinnen

Mei Hanashiro (Japan U17) – Zwei Tore (47., 67.) und eine Vorlage, dazu 34 Ballkontakte. Die JFA-Akademie-Spielerin war die zentrale Figur im japanischen Angriffsspiel. Spielerin des Spiels.

Fuki Ito (Japan U17) – Ein Tor (50.) und eine Vorlage (10.). Ito war an drei der fünf japanischen Treffer direkt beteiligt und setzte immer wieder Nadelstiche in die Schnittstellen der US-Abwehr.

Maddie DiMaria (USA U17) – Zwei Tore in drei Minuten (12., 14.). Die Stürmerin zeigte ihre Abschlussqualität, konnte der zweiten Halbzeit aber nichts mehr entgegensetzen.

Harura Matsushita (Japan U17) – Ihr Traumtor aus dem Mittelkreis in der 51. Minute war der spektakulärste Moment des Spiels.

Zahlen, die die Geschichte erzählen

Die Schussstatistik spricht eine deutliche Sprache: 34:8 Torschüsse, 13:5 Schüsse aufs Tor, 5:0 Ecken. Die USA hatten nur zwei Fouls im gesamten Spiel – auch ein Indikator dafür, dass Japan die Partie dominierte und die Amerikanerinnen kaum in Zweikämpfe verwickeln konnte. Japans xG-Wert (nicht offiziell gelistet) lag bei einer derartigen Schusszahl deutlich über dem der USA. Die 8 Paraden von US-Torhüterin Saunders halten die Niederlage in Grenzen.

Was das Ergebnis bedeutet

Für Japan U17 (Trainer: Sadayoshi Shirai) ist der Sieg ein wichtiges Statement vor der U-17-Weltmeisterschaft in Marokko (17. Oktober bis 8. November 2026). Die USA (Trainerin: Ciara Crinion) nutzten die Partie als Vorbereitung auf die WM, wo sie in der Gruppenphase auf Samoa, eine afrikanische Mannschaft und China PR treffen. Das zweite Spiel der beiden Teams fand am 6. Juli 2026 statt – ebenfalls in Chiba.

Fazit

Ein Spiel mit zwei Gesichtern: Die USA kontrollierten die erste Hälfte taktisch und gingen verdient in Führung. Japans zweite Halbzeit war eine Demonstration von Tempo und Abschlussstärke – 20 Minuten genügten, um das Spiel zu drehen. Die 34 Torschüsse zeigen, dass der 5:3-Endstand die japanische Dominanz sogar untertreibt.

Rivalität seit 2025

Japan U17 vs United States W U17 Direkter Vergleich· 2

Japan U17 und United States W U17 trafen 2 Mal aufeinander — Japan U17 gewann 2 Mal, United States W U17 0 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2025 zurück. Japan U17 führt den Direktvergleich mit 2 Siegen aus 2 Begegnungen an. Insgesamt fielen 6 Tore in diesen Partien, im Schnitt 3.00 pro Spiel (5 für die Heimmannschaft, 1 für die Gäste). Beide Teams trafen in 1 Spiel (50%). In 2 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 2–1 im Jahr 2026.

2
Siege
Unentschieden
0
·
Tore gesamt
6 · 3.0/Spiel
Beide getroffen
1/2 · 50%
Über 2,5
2/2 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 20. Juli 2026