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Friendlies WomenSaison 2026

Japan U17 vs United States W U17

6. Juli 2026 um 10:00
AI

Japan U17 besiegte USA U17 mit 2:1 in Chiba. Gianna Hanf traf früh für die USA, doch ein Eigentor und Mei Hanashiros Treffer drehten die Partie in der zweiten Halbzeit.

Match-Videos

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Japan U17 besiegt USA U17 auch im zweiten Test – 2:1 in Chiba

Japan U17 hat auch das zweite von zwei Testspielen gegen die US-amerikanische U17-Nationalmannschaft der Frauen gewonnen. Nach dem 5:3 drei Tage zuvor setzte sich Japan am 6. Juli 2026 im Prince Takamado Memorial JFA YUME Field in Chiba mit 2:1 durch und beendete die Länderspielreihe damit ohne Niederlage. Die USA gingen durch Gianna Hanf früh in Führung, doch zwei Tore in der zweiten Halbzeit – ein Eigentor und der Treffer von Mei Hanashiro – drehten die Partie.

So verlief die Partie

Die USA erwischten den besseren Start. In der 22. Minute leitete Mittelfeldspielerin Taylor Morrell einen Angriff über die rechte Seite ein, bediente Georgia Restovich, die den Ball zurücklegte. Morrells Pass in die Spitze erreichte Mak Whitham, die flach in den Strafraum passte. Gianna Hanf stand am langen Pfosten ungedeckt, nahm den Ball mit einer kontrollierten Berührung an und schob ihn ins Tor – 1:0 für die USA (22. Minute).

Bis zur Halbzeit blieb es bei der knappen Führung der Gäste, obwohl Japan zunehmend Druck aufbaute.

Nach der Pause änderte sich das Bild. In der 69. Minute eroberte Japans Außenverteidigerin Wara Shimizu auf der rechten Seite den Ball gegen Hanf und flankte flach in den Strafraum. US-Torhüterin Lola Ta griff daneben – der Ball prallte von ihrem Knie gegen Abwehrspielerin Anaiah Williams und von dort ins Tor. Eigentor, 1:1.

Fünf Minuten später entschied Japan die Partie. Fuki Ito erkämpfte sich einen langen Ball und zog auf die US-Abwehr zu. Williams blockte Itos ersten Schuss, aber der Abpraller landete vor Taylor Morrell und Mei Hanashiro im Strafraum. Hanashiro reagierte schneller, spitzelte den Ball an Morrell vorbei und schob ihn flach ins rechte Eck – 2:1 (74. Minute). Die USA fanden in der verbleibenden Zeit keine Antwort mehr.

Der Wendepunkt

Das Eigentor in der 69. Minute veränderte die Dynamik des Spiels vollständig. Bis dahin hatten die USA die Führung diszipliniert verteidigt. Der unglückliche Treffer – Torspielerin Lola Ta lenkte den Ball unkontrolliert gegen die eigene Abwehrspielerin – gab Japan Auftrieb und zwang die USA, nach 70 Minuten ausgeglichener Partie aus einer defensiven Haltung heraus plötzlich wieder offensiv zu agieren. Japan nutzte die daraus entstehenden Räume nur fünf Minuten später zum Siegtreffer.

Die Schlüsselspielerinnen

Mei Hanashiro (Japan U17): Die Mittelfeldspielerin war die Matchwinnerin. Sie erzielte den Siegtreffer in der 74. Minute, nachdem sie im Fünfmeterraum am schnellsten reagierte. Schon drei Tage zuvor hatte sie im 5:3-Sieg zwei Tore erzielt. Mit drei Treffern in zwei Partien war sie die produktivste Spielerin der Länderspielreihe.

Gianna Hanf (USA U17): Die Stürmerin erzielte das einzige US-Tor und war die auffälligste Angreiferin ihres Teams. In der 22. Minute vollendete sie eine mustergültige Kombination über Morrell, Restovich und Whitham per erstem Kontakt.

Lola Ta (USA U17): Die Torhüterin hielt die USA mit zehn Paraden im Spiel. Ohne ihre Leistung – darunter mehrere Glanzparaden gegen japanische Distanzschüsse – wäre der Rückstand zur Halbzeit deutlich höher ausgefallen. Der unglückliche Patzer beim Eigentor trübte eine ansonsten starke Vorstellung.

Spielerin des Spiels: Mei Hanashiro (Japan U17)

Das sagt die Statistik

Die Zahlen belegen eine klare japanische Dominanz. Japan gab 16 Torschüsse ab (11 aufs Tor), die USA nur drei (alle drei aufs Tor). Die 11:0-Eckenbilanz spricht für Japans anhaltenden Druck, vor allem in der zweiten Halbzeit (Regen begünstigte das japanische Kombinationsspiel auf dem nassen Rasen). Die USA benötigten zehn Paraden ihrer Torhüterin, um die Niederlage in Grenzen zu halten. Die hohe Schussfrequenz und die Wiederholungsangriffe über die Flügel (Shimizu, Ota) waren der entscheidende Faktor.

Was das Spiel bedeutet

Japan U17 beendet die Testserie gegen die USA mit zwei Siegen (5:3 und 2:1) und zeigt sich in starker Form vor der U17-Weltmeisterschaft, die vom 17. Oktober bis 8. November 2026 in Marokko ausgetragen wird. Die USA U17 reisen mit zwei Niederlagen aus dem Japan-Camp ab, haben aber durch die beiden Spiele wertvolle internationale Erfahrung gesammelt. Die US-Auswahl trifft bei der WM auf Samoa, einen afrikanischen Gegner (Sieger aus Südafrika gegen Kenia) und China PR. Japans Gruppenauslosung steht noch aus.

Nächste Spiele: Beide Teams bereiten sich auf die U17-Weltmeisterschaft in Marokko (17. Oktober – 8. November 2026) vor.

Fazit

Japan U17 bestätigte den Trend aus dem ersten Spiel und dominierte die USA über weite Strecken der zweiten Halbzeit. Der Sieg war verdient, auch wenn die USA durch Hanfs frühes Tor und Tas Glanzparaden lange im Spiel blieben. Die defensiven Unsicherheiten der USA bei Flanken und im eigenen Strafraum – bereits im 5:3 ein Schwachpunkt – erwiesen sich erneut als entscheidender Mangel. Japan dagegen zeigte mit seiner Breite an Torgefahr (sechs verschiedene Torschützinnen in zwei Spielen) eine beeindruckende Offensivvielfalt.

Rivalität seit 2025

Japan U17 vs United States W U17 Direkter Vergleich· 2

Japan U17 und United States W U17 trafen 2 Mal aufeinander — Japan U17 gewann 2 Mal, United States W U17 0 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2025 zurück. Japan U17 führt den Direktvergleich mit 2 Siegen aus 2 Begegnungen an. Insgesamt fielen 11 Tore in diesen Partien, im Schnitt 5.50 pro Spiel (8 für die Heimmannschaft, 3 für die Gäste). Beide Teams trafen in 1 Spiel (50%). In 2 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 5–3 im Jahr 2026.

2
Siege
Unentschieden
0
·
Tore gesamt
11 · 5.5/Spiel
Beide getroffen
1/2 · 50%
Über 2,5
2/2 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 20. Juli 2026