England U20 W und Kolumbien U20 W trennen sich 0:0 – England gewinnt das Elfmeterschießen 5:4 und holt den Turniersieg beim USA-Vorbereitungscamp.
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungEngland U20 W und Kolumbien U20 W trennen sich torlos – England siegt im Elfmeterschießen
Die englische U20-Frauen-Nationalmannschaft hat ihr USA-Vorbereitungscamp ungeschlagen abgeschlossen. Nach einem torlosen 0:0 nach 90 Minuten gegen Kolumbien U20 W am 15. Juli 2026 im US-Soccer-Nationaltrainingszentrum in Atlanta, Georgia, setzten sich die Young Lionesses im Elfmeterschießen mit 5:4 durch und sicherten sich damit den Turniersieg des Mini-Turniers.
Das Spiel war der dritte und letzte Test des englischen Teams vor der FIFA U20-Frauen-Weltmeisterschaft 2026 in Polen, die im September beginnt. Durch den Sieg im Elfmeterschießen holte England den Turniersieg – nachdem die Young Lionesses zuvor 1:1 gegen die USA gespielt hatten und Kolumbien die US-Gastgeberinnen am Sonntag zuvor mit 1:0 besiegt hatte.
So verlief die Partie
Auf einem heißen und feuchten Tag in Georgia dominierten die Engländerinnen über weite Strecken den Ballbesitz. Kolumbien stand in einem disziplinierten tiefen Block und lauerte auf Konter.
Die beste englische Chance der ersten Halbzeit hatte Princess Ademiluyi (Gotham FC): Nach einem cleveren Kombinationsspiel zwischen Vera Jones und Lola Brown wurde die Stürmerin freigespielt, hielt zwei Verteidigerinnen auf Distanz und zwang Kolumbiens Torhüterin Sophia Quiroga mit einem gefühlvollen Schlenzer zu einer starken Parade. Auch Lucy Newell (Manchester United) verfehlte das Tor nur knapp, nachdem sie am schnellsten auf einen losen Ball reagiert hatte.
Kolumbiens beste Möglichkeit in der ersten Halbzeit entschärfte Englands Torhüterin Katie Cox (Chelsea) mit einer beeindruckenden Parade im Eins-gegen-Eins und hielt so das 0:0 zur Pause.
Die zweite Halbzeit: Pfosten, aberkanntes Tor und starke Cox
Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit schickte Newell Ademiluyi mit einem perfekt getimten Pass über die Abwehr, doch Quiroga lenkte den Schuss aus spitzem Winkel über die Latte. Kurz vor der Stunde glaubte England getroffen zu haben: Rachel Maltby (Aston Villa) traf nach einer cleveren Freistoßvariante, doch der Schiedsrichter gab den Treffer aufgrund eines Foulspiels nicht. Nur Augenblicke später scheiterte Lola Brown (Chelsea) mit einem gefährlichen Freistoß aus der Distanz am Pfosten.
Trotz anhaltender englischer Druckwellen hielt die kolumbianische Defensive stand und erzwang das Elfmeterschießen.
Elfmeterschießen: Cox wird zur Heldin
Im Elfmeterschießen avancierte Katie Cox zur Heldin. Die Chelsea-Torhüterin parierte den ersten kolumbianischen Elfmeter und später auch den fünften. Auf englischer Seite verwandelten Laila Harbert (Arsenal), Lexi Potter (Chelsea), Rachel Maltby, Jessie Gale (Arsenal) und Eva Hendle (Chelsea) vom Punkt – Hendle traf zum entscheidenden 5:4.
Die entscheidende Phase
Der nicht gegebene Treffer von Maltby in der 59. Minute war der Wendepunkt der Partie. England hatte zu diesem Zeitpunkt seine beste Druckphase, und die aberkannte Führung hätte das Spiel wohl in eine andere Richtung gelenkt. Stattdessen hielt Kolumbien durch, forcierte das Elfmeterschießen – und scheiterte dort an Cox’ Paraden.
Die Schlüsselspielerinnen
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Katie Cox (England) – Spielerin des Spiels: Die Chelsea-Torhüterin parierte nicht nur im Elfmeterschießen zweimal, sondern hielt England bereits in der ersten Halbzeit mit einer starken Eins-gegen-Eins-Parade im Spiel. Sie war der unumstrittene Matchwinner.
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Princess Ademiluyi (England): Die Stürmerin des Gotham FC war die gefährlichste Offensivspielerin Englands. Sie erspielte sich die beiden besten Chancen des Spiels und machte den kolumbianischen Verteidigerinnen immer wieder Probleme.
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Sophia Quiroga (Kolumbien): Die kolumbianische Torhüterin hielt ihr Team mit mehreren starken Paraden im Spiel und verhinderte einen Rückstand, der längst überfällig schien.
Die Zahlen – interpretiert
England dominierte Ballbesitz und Spielgeschehen über weite Strecken, wie die englische Dominanz bei den Torchancen zeigt. Die Young Lionesses erspielten sich klare Gelegenheiten durch Ademiluyi und Newell, trafen den Pfosten (Brown) und ließen ein reguläres Tor aberkennen (Maltby). Kolumbien beschränkte sich auf eine hochdisziplinierte Defensivarbeit und wenige Nadelstiche – der beste daraus resultierte in Cox’ Parade vor der Pause.
Dass das Spiel 0:0 endete, spiegelte eher Kolumbiens defensive Organisation als mangelnde englische Offensivbemühungen wider. Die xG-Werte (nicht offiziell veröffentlicht) hätten England aufgrund der klaren Chancen und des Pfostenschusses vorne gesehen.
Was es bedeutet
England beendet das USA-Vorbereitungscamp ungeschlagen (1 Sieg im Elfmeterschießen, 2 Remis) und reist mit viel Selbstvertrauen zur FIFA U20-Frauen-Weltmeisterschaft 2026 nach Polen. Die Young Lionesses eröffnen ihre WM-Kampagne am Samstag, 5. September 2026 (17:00 Uhr BST) im Stadion Miejski in Bielsko-Biała gegen Kanada. Weitere Gruppenspiele folgen gegen Tansania (8. September) und – je nach Auslosung – ein drittes Spiel am 11. September.
Für Kolumbien beginnt die WM einen Tag später, ebenfalls am 5. September.
Fazit
Ein torloses, aber keineswegs langweiliges Testspiel: England zeigte über weite Strecken die reifere spielerische Linie, scheiterte aber immer wieder an der gut organisierten kolumbianischen Defensive und dem eigenen Abschlusspech. Katie Cox’ Elfmeterparaden bescherten den Young Lionesses einen verdienten Turniersieg zum Abschluss des USA-Camps – und senden ein starkes Signal vor der WM in Polen.
Quellen: England Football (Beth McHugh, englandfootball.com, 15. Juli 2026), Chelsea Women (X/Twitter, 16. Juli 2026)
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 22. Juli 2026