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Friendlies WomenSaison 2026

Morocco W vs Malawi W

16. Juli 2026 um 21:00
21
Auswärts

Malawi W

AI

Marokko besiegt Malawi 2:1 im WAFCON-Test: Ein Eigentor und Khumalos Elfmeter prägen die Partie in Rabat.

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Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Marokko besiegt Malawi 2:1 im WAFCON-Test: Eigentor und Khumalo-Elfmeter prägen Rabat-Duell

Morocco W 2-1 Malawi W (HT 1:0) – Al Medina Stadium, Rabat – 16. Juli 2026

Marokkos Frauen-Nationalteam hat sich in einem geschlossenen Testspiel gegen Malawi mit 2:1 durchgesetzt und damit die Generalprobe für die anstehende Women's Africa Cup of Nations (WAFCON) im eigenen Land gewonnen. Die Atlas Lionesses profitierten im Al Medina Stadium von Rabat von einem Eigentor der Malawierinnen und einem späten Treffer in der 84. Minute, während die Scorchers durch Ireen Khumalo per Elfmeter zwischenzeitlich ausglichen.

So lief die Partie

Marokko ging bereits in der ersten Halbzeit in Führung – allerdings durch ein Eigentor der malawischen Abwehr. Nach einem Missverständnis zwischen Torhüterin Mercy Sikelo und einer Verteidigerin im Strafraum landete der Ball im eigenen Netz. Mit der 1:0-Führung der Gastgeberinnen ging es in die Kabinen.

Trainer Lovemore Fazili reagierte zur Pause mit einem Dreifachwechsel: Kapitänin Tabitha Chawinga (Olympique Lyon), Sabina Thom und Vitumbiko Mkandawire kamen in die Partie. Chawinga brachte sofort mehr Schwung in das Angriffsspiel der Scorchers.

In der 55. Minute wurde Chawinga im Strafraum zu Fall gebracht – die Schiedsrichterin zeigte auf den Elfmeterpunkt. Ireen Khumalo trat an und verwandelte souverän, schickte die marokkanische Torhüterin in die falsche Ecke (1:1).

Malawi drängte nun auf die Führung. Vitumbiko Mkandawire zwang die marokkanische Torhüterin zu einer Parade, Chikondi Gondwes Schuss landete an der Latte. Die Scorchers waren dem 2:1 näher als Marokko.

Doch in der 84. Minute schlugen die Gastgeberinnen zurück: Nach einer Ecke konnten die Scorchers den Ball im eigenen Strafraum nicht klären, und Marokko nutzte die Unordnung zum 2:1-Siegtreffer.

Der Wendepunkt

Tabitha Chawingas Einwechslung zur zweiten Halbzeit veränderte das Spiel der Malawierinnen grundlegend. Die Olympique-Lyon-Stürmerin forcierte nicht nur den Elfmeter zum Ausgleich, sondern gab dem gesamten Team mehr Offensivstruktur und Selbstvertrauen. Dass Malawi nach dem 1:1 nicht nachlegte, sondern in der Schlussphase den Ausgleich kassierte, wurde zur entscheidenden Wende. Die Scorchers hatten in den Minuten nach dem Ausgleich ihre beste Phase, ließen aber zwei Großchancen ungenutzt.

Schlüsselspielerinnen

Ireen Khumalo (Malawi) – Die Mittelfeldspielerin verwandelte den Strafstoß zum zwischenzeitlichen 1:1 eiskalt und war über die gesamte Partie eine der aktivsten Scorchers. Sie übernahm Verantwortung vom Punkt und belohnte die starke zweite Halbzeit ihrer Mannschaft.

Tabitha Chawinga (Malawi) – Die Kapitänin kam zur Halbzeit und drehte das Spiel. Ihre Dynamik und ihr Tempo brachten Malawi zurück in die Partie. Sie holte den Elfmeter heraus und war an fast jeder gefährlichen Offensivaktion ihrer Mannschaft beteiligt.

Rose Kadzere (Malawi) – Die in Frankreich spielende Verteidigerin stabilisierte die malawische Defensive in der ersten Halbzeit und wurde zur Pause für Chawinga ausgewechselt.

By the Numbers – Interpretiert

Der 2:1-Endstand täuscht über eine ausgeglichene Begegnung hinweg. Malawi, das in den beiden vorherigen Tests gegen Tansania (0:0 und 0:1) ohne eigenen Treffer geblieben war, erzielte immerhin ein Tor – ein positives Signal vor dem WAFCON-Start. Marokko nutzte seine Chancen effizient, auch wenn beide Tore aus malawischer Sicht vermeidbar waren (Eigentor, mangelhafte Klärung nach einer Ecke in der 84. Minute). Die Scorchers waren nach der Pause das aktivere Team, doch die fehlende Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor und individuelle Defensivfehler kosteten am Ende den Punktgewinn.

Was es bedeutet

Für Malawi war dies der achte Länderspieleinsatz im Jahr 2026 und der erste von zwei geplanten WAFCON-Tests in Marokko. Am 23. Juli 2026 steht ein weiteres Testspiel gegen Ghana an – für Trainer Fazili die letzte Möglichkeit, sein Team einzustellen, bevor die Scorchers ihr Debüt beim WAFCON feiern.

„Wir haben noch weitere Tage, um die Herausforderungen zu beheben, bevor wir unser letztes Vorbereitungsspiel gegen Ghana bestreiten, und dann werden wir bereit für das Turnier sein“, sagte Fazili nach der Partie auf der offiziellen Website des malawischen Fußballverbands (FAM).

Marokko, Gastgeber des WAFCON 2026, sammelte ebenfalls wichtige Spielpraxis. Die Atlas Lionesses hatten bereits im Juni 2025 das letzte Aufeinandertreffen mit Malawi für sich entschieden (4:2 nach 0:2-Rückstand) und bauten ihre Siegesserie im Direktvergleich aus.

Fazit

Ein lehrreicher Test für beide Seiten: Marokko zeigte sich effizient, aber nicht überragend – die Atlas Lionesses nutzten ihre wenigen Chancen konsequent. Malawi bestätigte die Entwicklung unter Fazili: Die Scorchers waren spielerisch ebenbürtig, leisteten sich jedoch individuelle Fehler, die auf diesem Niveau bestraft werden. Für die WAFCON-Vorbereitung war die Partie für beide Teams wertvoller, als das knappe Ergebnis vermuten lässt.

Rivalität seit 2025

Morocco W vs Malawi W Direkter Vergleich· 1

Morocco W und Malawi W trafen 1 Mal aufeinander — Morocco W gewann 1 Mal, Malawi W 0 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2025 zurück. Morocco W führt den Direktvergleich mit 1 Sieg aus 1 Begegnung an. Insgesamt fielen 6 Tore in diesen Partien, im Schnitt 6.00 pro Spiel (4 für die Heimmannschaft, 2 für die Gäste). Beide Teams trafen in 1 Spiel (100%). In 1 Begegnung (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 4–2 im Jahr 2025.

1
Siege
Unentschieden
0
·
0
Siege
Tore gesamt
6 · 6.0/Spiel
Beide getroffen
1/1 · 100%
Über 2,5
1/1 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 22. Juli 2026