Nigeria besiegte Tanzania 2:1 im letzten Test vor der WAFCON 2026. Ajibade traf früh, Okoronkwo in der 89. Minute zum Sieg.
Match-Videos
Spielanalyse
KI-ZusammenfassungWie es lief
Kapitänin Rasheedat Ajibade brachte Nigeria in der 15. Minute in Führung. Die 25-jährige Angreiferin von Atlético Madrid schloss nach einer Vorlage im Strafraum souverän ab. Nigeria dominierte die erste Halbzeit und erspielte sich mehrere klare Chancen, konnte die Führung aber nicht ausbauen.
Trainer Justine Madugu wechselte zu Beginn der zweiten Halbzeit vierfach: Folashade Ijamilusi, Uchenna Kanu, Gift Monday und Michelle Alozie kamen für Gloria Ogbonna, Toni Payne, Rofiat Imuran und Rasheedat Ajibade. Nigeria kontrollierte das Spiel weiterhin, ohne das zweite Tor nachzulegen.
In der 79. Minute gelang Tanzania gegen den Spielverlauf der Ausgleich – ein Rückschlag für die zehnfachen Afrikameisterinnen, die bis dahin kaum Gefahr zugelassen hatten.
Der Wendepunkt
Doch Nigeria zeigte Moral. Nur eine Minute vor dem regulären Spielende traf Esther Okoronkwo zur erneuten Führung. Die Stürmerin verwertete in der 89. Minute zum 2:1-Endstand und bewahrte die Super Falcons vor einem enttäuschenden Remis im letzten Test vor dem Turnier.
Die entscheidende Phase: Nach dem späten Ausgleich fehlten Nigeria nur zehn Minuten, um das Spiel zu drehen. Madugus Seite behielt die Struktur, drängte auf den Sieg und wurde durch Okoronkwos Treffer belohnt.
Die Schlüsselspielerinnen
Rasheedat Ajibade (Nigeria) – Die Kapitänin eröffnete den Torreigen mit einem frühen Treffer und war über 45 Minuten die gefährlichste Angreiferin. Sie gab den Takt vor, bevor sie zur Pause ausgewechselt wurde.
Esther Okoronkwo (Nigeria) – Die Einwechselspielerin avancierte zur Matchwinnerin. Ihr Tor in der 89. Minute entschied die Partie und unterstrich Nigerias Kadertiefe.
Tanzanias Defensive – Hielt über weite Strecken gut dagegen und nutzte die eine sich bietende Chance zum Ausgleich. Offenbarte aber in den entscheidenden Momenten Lücken, die Nigeria bestrafte.
By the Numbers
Der 2:1-Sieg spiegelt Nigerias Überlegenheit in der ersten Hälfte wider, zeigt aber auch die mangelnde Chancenverwertung der Super Falcons. Laut Afrik Foot erarbeitete sich Nigeria mehrere klare Tormöglichkeiten, die ungenutzt blieben – ein bekanntes Muster bereits aus den Juni-Tests gegen Senegal, in denen Nigeria ebenfalls dominierte, aber die Tore nicht erzielte.
Tanzania kam erst spät ins Spiel, nutzte aber seine einzige große Gelegenheit zum Ausgleich effizient. Die offiziellen xG-Werte aus dem Spiel sind nicht öffentlich verfügbar, doch der Spielverlauf deutet auf eine deutliche Feldüberlegenheit Nigerias hin.
Was der Sieg bedeutet
Der Sieg war Nigerias letzter Test vor der WAFCON 2026, die am 28. Juli 2026 in Marokko beginnt. Die Super Falcons starten als Titelverteidiger und zehnfache Afrikameisterinnen in das Turnier. In der Gruppenphase trifft Nigeria in Gruppe C auf Malawi, Sambia und Ägypten.
Das erste Gruppenspiel bestreitet Nigeria am Dienstag, den 28. Juli 2026, gegen Malawi im Prince Moulay Abdellah Stadium in Rabat.
Trainer Madugu konnte in diesem Test wertvolle Erkenntnisse sammeln: Die Mannschaft beherrscht die Ballbesitzphase, muss aber in der Chancenverwertung zulegen, um gegen stärkere Gegner nicht in Rückstand zu geraten.
Für Tanzania, das nicht für die WAFCON 2026 qualifiziert ist, war das Freundschaftsspiel eine wichtige Standortbestimmung im afrikanischen Frauenfußball.
Fazit
Nigeria bestand den letzten Härtetest vor der WAFCON, wenn auch mit Mühe. Die Offensive um Ajibade und Oshoala hat Potenzial, muss aber effizienter werden. Die Moral der Mannschaft stimmt – der späte Siegtreffer belegt den Siegeswillen. Sollte Madugu die Chancenverwertung bis zur K.o.-Phase verbessern, ist Nigeria ein heißer Anwärter auf den elften Titel.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 30. Juli 2026

