St. Gallen besiegt Benfica 2:1 im Hinspiel der 2. Europa-League-Qualifikationsrunde. Balde (37.) und Gaal (80.) treffen für die Ostschweizer, Rafa gleicht vor der Pause aus.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungSt. Gallen bezwingt Benfica im Europa-League-Hinspiel: Gaal köpft FCSG zum 2:1-Coup
Der FC St. Gallen hat dem portugiesischen Rekordmeister Benfica Lissabon im ersten Pflichtspiel der Saison 2026/27 eine Überraschung beschert. Im Hinspiel der 2. Qualifikationsrunde zur UEFA Europa League siegten die Ostschweizer am Donnerstagabend im ausverkauften Kybunpark (Sitterstadion) mit 2:1 (1:1) und verschaffen sich eine hervorragende Ausgangslage für das Rückspiel im Estadio da Luz.
Wie es lief
St. Gallen begann mutig und erspielte sich bereits in der 2. Minute die erste Möglichkeit. In der 30. Minute sah Lukas Görtler die erste Gelbe Karte des Abends.
Die Führung für die Hausherren fiel in der 37. Minute: Benfica verlor auf der linken Seite den Ball, St. Gallen schaltete blitzschnell um. Aliou Baldé zog in den Strafraum und traf aus spitzem Winkel zur 1:0-Führung – Görtler hatte die Vorlage geliefert.
Doch Benfica schlug postwendend zurück. In der 44. Minute waren die St. Galler in der Defensive ungeordnet, Vangelis Pavlidis schickte Rafa Silva mit einem Steilpass, der den Ball an Torhüter Lawrence Ati Zigi vorbei zum 1:1-Pausenstand ins Netz legte (44.).
Der zweite Durchgang war zunächst ausgeglichen, ehe die entscheidende Szene in der 80. Minute fiel. Lukas Daschner trat einen Freistoß von der linken Seite, Tom Gaal stieg am höchsten und köpfte den Ball zwischen den Beinen von Benfica-Keeper Anatoliy Trubin hindurch zum 2:1-Siegtreffer. Es war das erste Tor des Innenverteidigers im St. Galler Trikot.
Der Wendepunkt
Der Freistoßtreffer von Tom Gaal in der 80. Minute kam aus dem Nichts. Benfica hatte nach dem Seitenwechsel mehr Ballbesitz (62 Prozent über das gesamte Spiel), aber St. Gallen blieb durch schnelle Umschaltmomente gefährlich. Das 2:1 warf die Portugiesen endgültig aus dem Rhythmus – die Gäste fanden in den verbleibenden zehn Minuten keine Antwort mehr. Gaals Kopfball zwischen Trubins Beinen war der letzte große Aufreger einer intensiven Partie.
Die Schlüsselspieler
Tom Gaal (St. Gallen) – Der Innenverteidiger erzielte nicht nur das Siegtor (80.), sondern stabilisierte die Defensive in einer Phase, in der Benfica zunehmend Druck aufbaute. Sein erstes Pflichtspieltor für den FCSG kam zur perfekten Zeit.
Lawrence Ati Zigi (St. Gallen) – Der ghanaische Nationaltorhüter, der bei der WM 2026 im Einsatz war, hielt sein Team nach der Pause mit zwei wichtigen Paraden im Spiel.
Aliou Baldé (St. Gallen) – Der Senegalese erzielte das 1:0 aus spitzem Winkel (37.) und hätte in der 43. Minute beinahe nachgelegt. Sein Tempo war über die gesamte Partie ein ständiger Unruheherd für Benficas Hintermannschaft.
Rafa Silva (Benfica) – Der erfahrene Portugiese erzielte den Ausgleich kurz vor der Pause (44.) und war der aktivste Benfica-Spieler in der Offensive.
Spieler des Spiels: Tom Gaal
By the Numbers – Interpretiert
St. Gallen hatte 38 Prozent Ballbesitz und 17 Torschüsse (6 aufs Tor), Benfica 62 Prozent und 14 Schüsse (4 aufs Tor). Die Statistik zeichnet ein klares Bild: St. Gallen agierte effizient aus einer defensiven Grundordnung heraus, während Benfica die Spielkontrolle hatte, aber zu selten zwingend wurde. Die vier Gelben Karten (drei für St. Gallen, eine für Benfica) spiegeln die Intensität der Partie wider – der FCSG musste früh foulen, um Benficas Kombinationsspiel zu unterbrechen.
Was das Ergebnis bedeutet
Für St. Gallen ist der erste Schritt zum Einzug in die Ligaphase der Europa League gemacht. Das Rückspiel steigt am Donnerstag, 30. Juli 2026, im Estadio da Luz in Lissabon. Zuvor empfängt der FCSG am Sonntag, 26. Juli, den FC Zürich zum Auftakt der Super League (16:30 Uhr).
Benfica, das in den vergangenen fünf Spielzeiten stets in der Champions League vertreten war und es dabei viermal in die K.o.-Phase schaffte, steht unter Zugzwang. Die Mannschaft von Trainer José Mourinho (der Benfica in der Vorsaison ungeschlagen durch die Liga führte, aber nur Dritter wurde) muss im Rückspiel vor eigenem Publikum eine Reaktion zeigen.
Fazit
St. Gallen nutzte seine Chancen eiskalt und belohnte sich für einen mutigen Auftritt gegen den haushohen Favoriten. Tom Gaals Siegtreffer per Kopf war der Höhepunkt einer disziplinierten Vorstellung. Benfica war spielerisch überlegen, aber nicht zwingend genug – das 1:2 ist eine Hypothek, die im Rückspiel aufgelöst werden muss. Die Ausgangslage für das Rückspiel in Lissabon ist offen, aber der FCSG hat sich eine gute Basis erarbeitet.
Spielereignisse
Spielereignisse zwischen FC ST. Gallen und Benfica — 3 Tore und 4 Karten in diesem Spiel.
Vorlage: L. Görtler
Vorlage: V. Pavlidis
Vorlage: L. Daschner
Rivalität seit 2026
FC ST. Gallen vs Benfica Direkter Vergleich· 1
FC ST. Gallen und Benfica trafen 1 Mal aufeinander — FC ST. Gallen gewann 0 Mal, Benfica 1 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2026 zurück. Benfica führt den Direktvergleich mit 1 Sieg aus 1 Begegnung an. Insgesamt fielen 5 Tore in diesen Partien, im Schnitt 5.00 pro Spiel (0 für die Heimmannschaft, 5 für die Gäste). Beide Teams trafen in 0 Spielen (0%). In 1 Begegnung (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 5–0 im Jahr 2026.
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 25. Juli 2026

