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3. Juli 2026 um 05:00BC Place, Vancouver
AI

Schweiz besiegt Algerien 2:0 im Round of 32 der WM 2026. Embolo (10.) und Ndoye (46.) treffen – erster K.o.-Sieg der Nati seit 1938.

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Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Historischer K.o.-Sieg: Schweiz bezwingt Algerien 2:0 in Vancouver

Die Schweiz hat zum ersten Mal seit 1938 wieder ein K.-o.-Spiel bei einer Weltmeisterschaft gewonnen. Dank Treffern von Breel Embolo (10.) und Dan Ndoye (46.) setzte sich die Nati im Round of 32 des Vancouverer BC Place gegen Algerien mit 2:0 durch und zog zum vierten Mal in Folge in den Achtelfinal der WM 2026 ein.

Wie es geschah

Die Schweiz erwischte einen Traumstart. In der 10. Minute tanzte der 20-jährige Johan Manzambi auf der rechten Seite seine Gegenspieler aus und legte quer auf Breel Embolo, der aus kurzer Distanz an Algeriens Torhüter Luca Zidane vorbei zum 1:0 einschob – sein 26. Länderspieltor und sein zweites in diesem Turnier.

Algerien erholte sich schnell von dem frühen Rückstand und übernahm zunehmend die Kontrolle. Houssem Aouar vergab in der 6. Minute die erste grosse Chance der Nordafrikaner, als er aus kurzer Distanz den Ball nicht richtig traf. In der 43. Minute setzte Farès Chaïbi einen weiteren Versuch direkt in die Arme von Schweizer Keeper Gregor Kobel. Der Druck der Algerier blieb bis zur Pause hoch, doch die Führung der Schweiz hielt.

Der Knockout direkt nach der Pause

Weniger als eine Minute nach Wiederanpfiff schlug die Schweiz eiskalt zu. Ein katastrophaler Klärungsversuch von Algeriens Rafik Belghali landete direkt vor den Füssen von Dan Ndoye, der den Ball unhaltbar unter die Latte nagelte – 2:0 für die Schweiz. Ein denkbar schlechter Start für Algerien, das nun zwei Tore aufholen musste.

Der Wendepunkt

Ndoyes Treffer 46 Sekunden nach der Halbzeit war der entscheidende Moment. Algerien hatte sich in der ersten Hälfte gut ins Spiel gekämpft und war nah am Ausgleich, doch das frühe 2:0 direkt nach der Pause nahm den Nordafrikanern den Wind aus den Segeln. Die defensive Unsicherheit von Belghali bestrafte die Schweiz eiskalt.

Die Schlüsselfiguren

Johan Manzambi (Schweiz): Der 20-Jährige war erneut der Unterschiedsspieler. Seine Vorlage zum 1:0 war sein dritter Assist in diesem Turnier – insgesamt ist Manzambi nun an sechs der neun Schweizer WM-Tore direkt beteiligt (drei Tore, drei Vorlagen).

Breel Embolo (Schweiz): Der Stürmer erzielte sein 26. Länderspieltor und sein zweites in der WM 2026. Sein Tor in der 10. Minute brachte der Schweiz die frühe Sicherheit.

Dan Ndoye (Schweiz): Sein Tor direkt nach der Pause stellte die Weichen endgültig auf Sieg. Zudem war er über die gesamte Partie ein ständiger Unruheherd.

Gregor Kobel (Schweiz): Der Torhüter blieb ohne Gegentreffer und hielt sein Team mit einer soliden Leistung im Spiel, besonders in der Druckphase vor der Halbzeit.

Denis Zakaria (Schweiz): Der Rechtsverteidiger rettete in der 49. Minute auf der Linie gegen Riyad Mahrez und bewahrte die Schweiz vor dem möglichen Anschlusstreffer.

Die Zahlen – interpretiert

Algerien hatte über weite Strecken mehr Ballbesitz, doch die Schweiz zeigte sich vor dem Tor effizient. Die defensive Stabilität, die bereits in der Gruppenphase (nur drei Gegentore) deutlich wurde, war auch im K.o.-Spiel der Schlüssel. Die Schweiz liess nur wenige klare Chancen zu und belohnte sich mit zwei kaltschnäuzig verwerteten Gelegenheiten. Fabian Rieder vergab in der 81. Minute sogar die Chance auf das 3:0, als er aus kurzer Distanz an Luca Zidane scheiterte.

Was es bedeutet

Die Schweiz schreibt Geschichte: Es ist der erste K.o.-Sieg bei einer WM seit 1938 und das erste Mal, dass die Nati drei WM-Spiele in Folge gewinnen konnte. Die Schweiz bleibt in Vancouver und trifft am 7. Juli im Achtelfinal auf den Sieger der Partie zwischen Kolumbien und Ghana.

Für Algerien endet die WM 2026 in der zweiten Runde. Nach dem zweiten Platz in der Gruppe J (hinter Argentinien, vor Österreich und Jordanien) war das Achtelfinal-Ticket das Ziel – doch gegen die abgezockte Schweiz war Endstation. Trainer Vladimir Petkovic scheiterte mit seiner Mannschaft an der eigenen defensiven Anfälligkeit.

Fazit

Die Schweiz zeigte eine reife, taktisch disziplinierte Leistung und nutzte ihre Chancen eiskalt. Johan Manzambi ist der Rising Star dieses Turniers – mit 20 Jahren trägt er die Offensive der Nati fast im Alleingang. Der Achtelfinal gegen Kolumbien oder Ghana ist kein Selbstläufer, aber mit diesem Selbstvertrauen ist für die Schweiz mehr drin als nur die zweite Runde.

Spielereignisse

Spielereignisse zwischen Schweiz und Algerien — 2 Tore und 2 Karten in diesem Spiel.

Anstoß
10′
Halbzeit
58′
H. AouarJ. Hadjam
58′
R. ZerroukiA. Gouiri
R. VargasF. Rieder
71′
J. ManzambiN. Okafor
71′
71′
R. MahrezA. Hadj-Moussa
82′
R. BelghaliA. Boulbina
B. EmboloZ. Amdouni
83′
D. NdoyeM. Aebischer
87′
D. ZakariaS. Widmer
87′
Abpfiff

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 3. Juli 2026