England besiegt Mexiko 3:2 im Achtelfinale der WM 2026 – Bellingham trifft doppelt, Quansah sieht Rot, Kane und Jiménez verwandeln Elfmeter.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungJude Bellinghams Doppelpack ebnet Englands Weg: Mexiko 2–3 England im Achtelfinale der WM 2026
Jude Bellingham schoss zwei Tore innerhalb von 120 Sekunden, England überstand eine Rote Karte und 40 Minuten in Unterzahl, und die Three Lions brachen den Fluch des Azteken-Stadions: Mit einem 3:2 (2:1)-Sieg gegen Mexiko im Achtelfinale der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zog England am frühen Montagmorgen in das Viertelfinale ein – 40 Jahre nach der Hand Gottes-Niederlage an genau derselben Stätte.
Wie es lief
Das Spiel im Estadio Azteca vor über 87.000 Zuschauern begann turbulent: Bereits in der 1. Minute traf Declan Rice den Mexikaner Luis Romo bei einem hohen Tritt am Kopf und sah die erste von insgesamt sechs Gelben Karten (Provider-Ereignisse).
Nach einer ausgeglichenen ersten halben Stunde schlug England eiskalt zu. Bukayo Saka flankte von rechts auf den Kopf von Jude Bellingham, der in der 36. Minute zum 1:0 einköpfte. Nur zwei Minuten später legte Harry Kane per Steilpass auf Bellingham ab, der den Ball aus kurzer Distanz zum 2:0 über die Linie drückte (38. Minute) – zwei Tore in 98 Sekunden (USA Today).
Mexiko schlug postwendend zurück: Julián Quiñones staubte nach einem Freistoß aus kurzer Distanz zum 2:1 ab (42. Minute). Es war Quiñones viertes Turniertor, womit er mit Chicharito und Luis Hernández gleichzog (USA Today).
Der Wendepunkt
Die 54. Minute: Jarell Quansah rutschte mit gestrecktem Bein in Jesús Gallardo und traf den Mexikaner am Knöchel. Schiedsrichter Alireza Faghani zögerte zunächst, doch nach einer Rudelbildung zwischen beiden Mannschaften zeigte er die Rote Karte (USA Today). England spielte fortan 40 Minuten in Unterzahl – und trotzdem gelang Mexiko in dieser Phase kein einziger Treffer aus dem Spiel heraus.
Stattdessen erhöhte England auf 3:1: Raúl Rangel foulte Anthony Gordon im Strafraum, Harry Kane verwandelte den fälligen Elfmeter sicher links unten (60. Minute) – sein drittes Tor im Turnier (USA Today).
Mexiko kam durch einen weiteren Strafstoß zum Anschluss: Nachdem Kane beim Kopfballduell gegen Brian Gutiérrez nach trat, zeigte Faghani erneut auf den Punkt. Raúl Jiménez schickte Rangel per Stotter-Anlauf in die falsche Ecke und traf zum 2:3 (69. Minute) – es war Jiménez erster Turniertreffer (USA Today).
Schlüsselspieler
Jude Bellingham (England): Zwei Tore in 120 Sekunden, eine Torrettung per Klärungsaktion in der Nachspielzeit der ersten Hälfte (45.+4) und unermüdlicher Einsatz trotz der numerischen Unterlegenheit. Spieler des Spiels.
Jordan Pickford (England): Vier Paraden, darunter eine Glanzparade gegen Raúl Jiménez (15. Minute) und ein sicherer Fang gegen Álvaro Fidalgo in der Schlussphase (89. Minute) (USA Today). Die entscheidenden Saves hielten England im Turnier.
Julián Quiñones (Mexiko): Das 2:1 und beständige Gefahr über links – Mexikos torgefährlichster Angreifer im Turnier traf zum vierten Mal.
Raúl Jiménez (Mexiko): Vergab mehrere Gelegenheiten (45.+1, 45.+3), verwandelte aber den wichtigen Elfmeter zum 2:3 und hielt die Spannung bis zum Schluss hoch.
By the Numbers – interpretiert
Die vom Provider gelieferten Statistiken zeigen auf den ersten Blick ein dominantes Mexiko: 67 % Ballbesitz, 20 Torschüsse (5 aufs Tor) bei nur 6 englischen Schüssen (5 aufs Tor). Das erwartete-Tore-Verhältnis (xG) von 1,87 zu 1,55 spiegelt Mexikos Überlegenheit in der zweiten Hälfte wider – doch die Abwehr der Three Lions ließ außer dem Elfmeter keine Großchance mehr zu. Englands Effizienz vor dem Tor (5 von 6 Schüssen aufs Ziel) war das exakte Gegenteil seiner 33 % Ballbesitzquote: Die Three Lions schossen so oft aufs Tor wie Mexiko, obwohl sie halb so oft in Ballbesitz waren und einen Mann weniger auf dem Feld hatten.
Was es bedeutet
England (seit dem 1. Juli im Turnier ungeschlagen) zieht ins Viertelfinale ein und trifft am 11. Juli in Miami auf Norwegen, das zuvor Brasilien mit 2:1 aus dem Turnier warf (Yahoo Sports). Mexiko verabschiedet sich nach einer starken Turnierleistung im Achtelfinale – die 26 Spiele andauernde ungeschlagene Serie im Azteken-Stadion endete (PrizePicks).
Für Torwartlegende Guillermo Memo Ochoa, der bei seinem sechsten Weltcup-Turnier auf der Bank saß, war es nach 20 Jahren vermutlich das letzte WM-Spiel – unter Tränen verabschiedete er sich vom heimischen Publikum (USA Today).
Fazit
England zeigte eine reife Turnierleistung: Zwei frühe Blitztore, ein abgebrühter Umgang mit der Roten Karte und zwei verwandelte Elfmeter reichten, um Mexiko im eigenen Stadion niederzuringen. Bellinghams Doppelpack in 98 Sekunden war der entscheidende Unterschied zwischen einem Viertelfinal-Einzug und einer Verlängerung vor feindlicher Kulisse.
Spielereignisse
Vorlage: B. Saka
Vorlage: H. Kane
Penalty
Penalty
Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.
API-Daten: 6. Juli 2026

