Weltmeisterschaft· Saison 2026
Spanien gewinnt das WM-Finale 2026 gegen Argentinien mit 1:0 nach Verlängerung. Ferran Torres erzielt das goldene Tor in der 106. Minute. Enzo Fernández sieht Gelb-Rot.
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Spielanalyse
KI-ZusammenfassungFerran Torres' Tor in der 106. Minute entscheidet das WM-Finale
Spanien ist Weltmeister. Die Mannschaft von Trainer Luis de la Fuente setzte sich im Finale der FIFA Weltmeisterschaft 2026 im New York New Jersey Stadium gegen Argentinien mit 1:0 nach Verlängerung durch und holte sich den zweiten WM-Titel nach 2010. Matchwinner war der eingewechselte Ferran Torres, der in der 106. Minute traf.
Das Finale vor 80.663 Zuschauern war ein Spiel der Gegensätze: Spanien dominierte über 120 Minuten, während Argentinien um den Ausgleich kämpfte und nach einer Gelb-Roten Karte gegen Enzo Fernández (90.+3) die letzte halbe Stunde in Unterzahl bestreiten musste.
So verlief das Finale
Die erste Halbzeit bot wenig Höhepunkte. Spanien kontrollierte den Ball (65 % Ballbesitz über das gesamte Spiel), erspielte sich aber nur wenige klare Chancen. Argentina setzte auf Konter und Zweikampfhärte, was sich in vier Gelben Karten vor der Pause niederschlug – Lisandro Martínez (41.), Leandro Paredes (52.), Enzo Fernández (82.) und Cristian Romero (90.+2) sahen alle Gelb. Martínez musste nach seiner Gelben Karte bereits in der 44. Minute verletzt ausgewechselt werden.
Auch nach der Pause änderte sich das Bild nicht. Spanien kombinierte sich immer wieder durch die argentinischen Reihen, scheiterte aber immer wieder an der Abwehr um Nicolás Otamendi oder an Schlussmann Emiliano Martínez. Argentina kam in der regulären Spielzeit zu keinem einzigen Torschuss – das erste Mal, dass einem WM-Finalisten in der regulären Spielzeit kein Schuss aufs Tor gelang.
In der Nachspielzeit der zweiten Halbzeit kassierte Enzo Fernández die Gelb-Rote Karte (90.+3), nachdem er Pau Cubarsí gefoult hatte. Damit mussten die Südamerikaner fast die gesamte Verlängerung mit zehn Mann bestreiten.
Der Wendepunkt
Die Gelb-Rote Karte für Enzo Fernández in der dritten Minute der Nachspielzeit war der Schlüsselmoment. Spanien konnte nun noch mehr Druck aufbauen, Argentinien zog sich tief in die eigene Hälfte zurück. Nur sieben Minuten nach Wiederanpfiff der Verlängerung wechselte de la Fuente frische Kräfte: Rodrigo und Eric García kamen für Rodri und Aymeric Laporte (99.).
In der 106. Minute war es dann so weit: Nico Williams setzte sich auf der linken Seite durch und legte quer auf den eingewechselten Ferran Torres, der aus kurzer Distanz zum 1:0 einschob. Der Jubel kannte keine Grenzen – Torres, der in der 62. Minute für Mikel Oyarzabal gekommen war, erzielte das wichtigste Tor seiner Karriere.
Argentinien warf in der Schlussphase alles nach vorne, doch die spanische Defensive um Pau Cubarsí und Dani Vivian hielt stand. Trainer Lionel Scaloni sah in der 104. Minute noch Gelb wegen Meckerns, nachdem er die Entscheidungen des Schiedsrichters lautstark kritisiert hatte.
Die Schlüsselspieler
Ferran Torres (Spanien) – Als Joker eingewechselt, erzielte er das goldene Tor in der 106. Minute. Seine Ruhe und Präzision im Abschluss machten den Unterschied. Note: 1.
Nico Williams (Spanien) – Bereitete das Tor mit einer energischen Vorlage vor und war über die gesamte Partie der gefährlichste spanische Angreifer. Er setzte Alejandro Baena in der 75. Minute ein und kam in der Verlängerung zurück auf den Platz.
Pau Cubarsí (Spanien) – Der 19-jährige Innenverteidiger spielte ein herausragendes Finale. Er gewann fast jeden Zweikampf und war der Auslöser für Fernández' Platzverweis.
Emiliano Martínez (Argentinien) – Hielt Argentinien mit mehreren Paraden im Spiel, darunter eine Glanztat gegen Lamine Yamal in der Schlussphase der regulären Spielzeit. War letztlich machtlos gegen Torres' Treffer.
Lamine Yamal wurde mit 19 Jahren und sechs Tagen zum drittjüngsten Spieler, der je in einem WM-Finale eingesetzt wurde – nach Pelé (1958) und Giuseppe Bergomi (1982).
Die Zahlen – interpretiert
Spaniens statistische Dominanz war erdrückend: 20 Torschüsse (12 aufs Tor) bei 65 % Ballbesitz stehen zwei Torschüssen Argentiniens (0 aufs Tor) gegenüber. Die xG-Werte – die die Qualität der Torchancen messen – spiegelten Spaniens Überlegenheit wider: Spanien erspielte sich hochkarätige Chancen, während Argentinien über 120 Minuten kaum gefährlich vor das Tor kam. Die sechs Gelben Karten für Argentinien (plus eine für Trainer Scaloni) zeigen eine taktisch frustrierte Mannschaft, die gegen die spanische Dominanz kein Mittel fand.
Was der Sieg bedeutet
Spanien gewinnt die WM zum zweiten Mal nach 2010 und ist der erste Nation, die gleichzeitig die Männer- und Frauen-Weltmeisterschaft hält – die Frauen verteidigen ihren Titel 2027 in Brasilien. Zudem sind die Spanier amtierender Europameister. Die Mannschaft von Luis de la Fuente hat sich damit als das dominierende Team des Weltfußballs etabliert.
Für Argentinien endet die Ära um Lionel Messi mit einer herben Enttäuschung. Nach dem Titel 2022 in Katar verpasst die Albiceleste den erneuten Triumph. Trainer Scaloni brach in der Pressekonferenz nach dem Spiel in Tränen aus: „Es ist sehr schmerzhaft, es tut mir sehr leid“, sagte er, bevor er den Raum verließ (Quelle: BBC Sport).
Fazit
Spanien war über 120 Minuten das klar bessere Team und gewann verdient. Die Mannschaft von Luis de la Fuente zeigte einmal mehr, warum sie als beste Nationalmannschaft der Welt gilt: Ballbesitzdominanz, taktische Disziplin und die Fähigkeit, ein Spiel auch in der Verlängerung zu entscheiden. Argentinien hingegen enttäuschte nach dem Titel 2022 und konnte seine hochkarätige Offensive um Messi nicht in Szene setzen. Die spanische Presse feierte den Sieg als „Rettung des Fußballs“ (Marca).
Spielereignisse
Spielereignisse zwischen Spanien und Argentinien — 1 Tor und 6 Karten in diesem Spiel.
Rivalität seit 2018
Spanien vs Argentinien Direkter Vergleich· 1
Spanien und Argentinien trafen 1 Mal aufeinander — Spanien gewann 1 Mal, Argentinien 0 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2018 zurück. Spanien führt den Direktvergleich mit 1 Sieg aus 1 Begegnung an. Insgesamt fielen 7 Tore in diesen Partien, im Schnitt 7.00 pro Spiel (6 für die Heimmannschaft, 1 für die Gäste). Beide Teams trafen in 1 Spiel (100%). In 1 Begegnung (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 6–1 im Jahr 2018.
Buchmacher-Quoten
Beste Quote
Spanien
2.47
Betano
Unentschieden
3.06
Pinnacle
Argentinien
3.86
1xBet
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API-Daten: 20. Juli 2026
