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21. Juni 2026 um 21:00SoFi Stadium, Inglewood
Schiedsrichter: Dario Herrera
AI

Belgien und Iran trennen sich 0:0 in Gruppe G der WM 2026. Torwartheld Alireza Beiranvand pariert sieben Schüsse, Nathan Ngoy sieht die Rote Karte.

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Spielzusammenfassung

Belgien und Iran trennten sich 0:0. Das Spiel fand in der Weltmeisterschaft 2026 statt. 2 Gelbe Karten wurden gezeigt, 1 Rote Karte. Belgien hatte 70% Ballbesitz, Iran hatte 30%. Belgien hatte 23 Schüsse (7 aufs Tor), Iran hatte 7 (3 aufs Tor). Expected Goals: Belgien 1.80 — Iran 0.63. Belgien nahm 5 Wechsel vor, Iran nahm 5 vor. VAR-Eingriff: Goal cancelled (M. Taremi 25′).

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Irans Torwartheld Beiranvand lässt Belgien verzweifeln

Inglewood – Was für eine Nacht im SoFi Stadium! Belgien, der haushohe Favorit in Gruppe G der WM 2026, kam gegen ein kämpferisch starkes Iran nicht über ein 0:0 hinaus. Der Star des Abends stand zwischen den Pfosten: Alireza Beiranvand, der Schlussmann Irans, parierte sieben Schüsse und rettete seinem Team einen hochverdienten Punkt – auch wenn die Iraner über weite Strecken in Unterzahl spielten.

Die Szene des Spiels: Beiranvands Unglaubliches

Es war die 59. Minute, als sich die gesamte Arena die Augen rieb. Kevin De Bruyne tanzte auf der Grundlinie zwei Gegner aus und legte den Ball mustergültig in den Fünfmeterraum. Maxim De Cuyper stand goldrichtig, das Tor lag leer vor ihm. Doch Beiranvand, der bereits auf dem Boden lag, nachdem er zuvor in die andere Ecke tauchte, fuhr blitzschnell den linken Arm aus und wehrte den Ball mit einer Reflexparade ab, die an die ganz Großen seines Fachs erinnerte. Der Nachschuss wurde ebenfalls geklärt. Romelu Lukaku fasste sich ungläubig an den Kopf – ein Bild, das für den gesamten Abend der Roten Teufel stehen sollte.

„Beiranvand ist einer der größten Torhüter in der Geschichte des iranischen Fußballs“, sagte Irans Trainer Amir Ghalenoei nach der Partie. „Er ist extrem erfahren, intelligent und hatte einen seiner besten Tage. Er hatte die richtige Konzentration und schenkte uns einen sehr wertvollen Punkt – obwohl wir sogar drei Punkte hätten holen können.“

VAR und Rote Karte: Die Wendepunkte

Bereits in der 25. Minute glaubte Iran an die Führung. Nach einem clever ausgeführten Freistoß, der an Wout Weghorsts Treffer gegen Argentinien 2022 erinnerte, traf Mehdi Taremi präzise ins lange Eck – doch der VAR intervenierte. Die Fahne ging hoch, Taremi stand knapp im Abseits. Der Treffer wurde zurückgenommen, Belgien hatte noch einmal Glück.

Nur wenige Minuten zuvor hatte Romelu Lukaku (3.) die erste Gelbe Karte des Spiels kassiert, Saeid Ezatolahi (33.) folgte auf der anderen Seite. Die Partie war intensiv, aber torlos zur Pause.

Der zweite Durchgang begann mit einem Paukenschlag abseits des Tores. In der 66. Minute griff Nathan Ngoy, der für Belgien eingewechselte Verteidiger des OSC Lille, bei einem missglückten Pass entscheidend ein – doch er traf Taremi unsanft und wurde von Schiedsrichter Dario Herrera des Feldes verwiesen. Die Rote Karte war die logische Konsequenz, Belgien fortan in Unterzahl.

Belgien drückt, Iran verteidigt mit Leidenschaft

Trotz numerischer Unterlegenheit war Belgien auch nach dem Platzverweis das spielbestimmende Team. 70 Prozent Ballbesitz, 23 Torschüsse (7 aufs Ziel) und ein xG-Wert von 1,80 sprachen eine deutliche Sprache. Doch die Abwehr um Hossein Kanaanizadegan und Ali Nemati warf sich in jeden Schuss. Und wenn ein Belgier doch einmal durchkam, war Beiranvand zur Stelle.

Insgesamt sieben Paraden verzeichnete der 33-jährige Keeper – mehr als jeder andere Torhüter an diesem WM-Spieltag. Auf der Gegenseite musste Thibaut Courtois dreimal eingreifen, unter anderem gegen einen satten Schuss von Ezatolahi (78.) und einen wuchtigen Versuch Taremi nach einem langen Einwurf.

Selbst als Kevin De Bruyne in der Schlussphase noch einmal alles nach vorne warf und den eingewechselten Matias Fernandez-Pardo (87.) sowie Lukaku als Stürmer brachte, gelang kein Durchbruch. Das letzte Aufbäumen: De Cuyper aus spitzem Winkel – Beiranvand erneut zur Stelle. Abpfiff, Jubel bei den Iranern, Frust bei den Belgiern.

Die Tabellensituation: Alles offen in Gruppe G

Das Remis bedeutet für beide Teams eine Ausgangslage mit Zittergarantie. Belgien, das bereits im Auftaktspiel nur 1:1 gegen Ägypten gespielt hatte, steht nun unter massivem Druck. Der letzte Gruppengegner heißt Neuseeland – ein Sieg ist Pflicht, um den Einzug in die Runde der letzten 32 zu sichern.

„Manchmal, wenn man gewinnen muss, ist das die beste Situation“, sagte Belgiens Trainer Rudi Garcia mit einem angespannten Lächeln. „Natürlich hätten wir uns einen besseren Start gewünscht. Aber wie Radfahrer müssen wir einfach weiter in die Pedale treten und zeigen, dass wir es verdienen, weiterzukommen.“

Iran hingegen darf weiter träumen. Mit zwei Unentschieden gegen Neuseeland (2:2) und Belgien haben sich die Männer von Amir Ghalenoei eine hervorragende Ausgangslage erarbeitet. Ein Sieg gegen Ägypten am letzten Spieltag könnte den erstmaligen Einzug in die K.o.-Phase einer WM bedeuten.

Fazit: Eine historische Nacht für Iran

Belgien rangiert im FIFA-Ranking unter den Top 5, Iran auf Platz 21. Doch auf dem Rasen des SoFi Stadiums waren die Unterschiede an diesem Abend verschwindend gering. Alireza Beiranvand schrieb sich mit seiner Monsterparade gegen De Cuyper in die Geschichtsbücher der WM ein. Die Roten Teufel müssen sich derweil fragen lassen, warum aus 23 Schüssen kein einziger Treffer resultierte.

Die torlose Punkteteilung war kein Meisterwerk der Offensive, aber ein Lehrstück in Sachen Leidenschaft, Defensivarbeit und Torwartkunst. Iran lebt, Belgien zittert – die Gruppe G bleibt bis zum letzten Spieltag offen.

Spielereignisse

Spielereignisse zwischen Belgien und Iran — 0 Tore und 3 Karten in diesem Spiel.

Anstoß
VAR
25′Goal cancelled
Halbzeit
46′
Saleh HardaniA. Jahanbakhsh
N. RaskinH. Vanaken
58′
A. SaelemaekersD. Lukebakio
58′
T. MeunierT. Castagne
58′
N. Ngoy66′
66′
M. MohebiM. Mohammadi
66′
E. HajisafiM. Torabi
R. LukakuA. Theate
73′
79′
S. GhoddosS. Moghanlou
85′
S. EzatolahiA. Hosseinzadeh
K. De BruyneM. Fernandez-Pardo
87′
Abpfiff

Spielstatistiken

Belgien hatte 70% Ballbesitz gegenüber 30% von Iran. Belgien verzeichnete 23 Schüsse (7 aufs Tor), Iran kam auf 7 (3 aufs Tor). Ecken: 4–2. Fouls: 7–9.

Schüsse aufs Tor
7
3
Schüsse neben das Tor
10
3
Schüsse gesamt
23
7
Geblockte Schüsse
6
1
Schüsse im Strafraum
20
6
Schüsse außerhalb des Strafraums
3
1
Fouls
7
9
Ecken
4
2
Abseits
3
4
Ballbesitz
70%
30%
Gelbe Karten
1
1
Rote Karten
1
0
Torwartparaden
3
7
Pässe gesamt
622
268
Angekommene Pässe
535
198
Passgenauigkeit
86%
74%
Erwartete Tore (xG)
1.80
0.63
Verhinderte Tore (xGP)
1.70
1.70

Aktuelle Form

SSiegeUUnentschiedenNNiederl.

In den letzten 6 Spielen holte Belgien 3 Siege, 3 Remis und 0 Niederlagen. Iran zeigt 3 Siege, 2 Remis und 1 Niederlage aus 6 Partien.

Belgien

UUSSUS

Iran

UUSSSN

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API-Daten: 22. Juni 2026