Was ist Geldwäscheprävention (AML)?
AML (Anti-Money Laundering) umfasst alle Maßnahmen, die Glücksspielanbieter ergreifen müssen, um die Nutzung ihrer Plattformen zur Geldwäsche zu verhindern. Geldwäscher versuchen gelegentlich, illegal erworbenes Geld durch Glücksspielkonten zu schleusen und es als Gewinn zu deklarieren. AML-Vorschriften sollen dies verhindern.
In Deutschland unterliegen lizenzierte Glücksspielanbieter dem Geldwäschegesetz (GwG) und den Vorgaben der GGL. Sie müssen Transaktionen ab bestimmten Schwellenwerten (z. B. Bareinzahlungen über 2.000 Euro) melden, auffällige Muster überwachen und gegebenenfalls die Herkunft der Mittel des Kunden verifizieren (Enhanced Due Diligence). Nicht konforme Anbieter riskieren hohe Bußgelder und den Verlust ihrer Lizenz.
Für normale Wetter bedeutet AML-Compliance vor allem, dass bei hohen Auszahlungsbeträgen oder ungewöhnlichen Kontoaktivitäten Zusatzdokumente angefordert werden können. Dies ist kein persönlicher Verdacht, sondern ein standardisierter regulatorischer Prozess.
Beispiel
Ein Spieler zahlt innerhalb einer Woche mehrfach größere Beträge ein und beantragt anschließend eine hohe Auszahlung. Der Anbieter fragt im Rahmen der AML-Compliance nach einem Kontoauszug als Nachweis der Mittelherkunft.