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Durchschnittliche Quote

Die durchschnittliche Quote ist der Mittelwert aller Quoten in einem aufgezeichneten Wett-Portfolio und ist zusammen mit dem Yield unverzichtbar für eine vollständige Leistungsbewertung.

Was ist die durchschnittliche Quote?

Die durchschnittliche Quote ist der arithmetische Mittelwert aller Quoten, die ein Wetter oder Tipster über seinen aufgezeichneten Zeitraum gespielt hat. Sie ist ein unverzichtbares Kontextelement bei der Bewertung von Wettleistungen, da die gleiche Trefferquote oder der gleiche Yield bei sehr unterschiedlichen Quotenniveaus völlig verschiedene Schwierigkeitsgrade darstellt.

Zwei Wetter können denselben Yield von 10 % erzielen, aber ihre Strategien unterscheiden sich erheblich: Der eine spielt im Schnitt bei Quote 2,50 mit einer entsprechend niedrigeren Trefferquote, während der andere bei Quote 1,90 wettet und öfter gewinnt. Ersterer unterliegt größeren Schwankungen (Varianz), letzterer hat eine ruhigere Entwicklung des Bankrolls. Bei der Bewertung von Wettanbieter-Tippdiensten oder externen Tipsters in Deutschland sollte die durchschnittliche Quote immer offen kommuniziert werden.

Die durchschnittliche Quote ist auch im Zusammenhang mit dem Closing Line Value (CLV) relevant: Wer regelmäßig zu Quoten wettet, die über der Schlussquote liegen, zeigt dadurch, dass er echten Wert findet – und die durchschnittliche Quote hilft dabei, diesen Vorteil zu quantifizieren.

Beispiel

Ein Wetter mit 10 % Yield bei einer durchschnittlichen Quote von 2,50 hat eine deutlich anspruchsvollere Aufgabe als ein Wetter mit 10 % Yield bei durchschnittlicher Quote 1,90, da er mit mehr Varianz und längeren Verlustsreien umgehen muss.

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