Was ist ein Einzahlungslimit?
Ein Einzahlungslimit ist ein Werkzeug des verantwortungsvollen Glücksspiels, mit dem Spieler selbst festlegen, wie viel Geld sie innerhalb eines bestimmten Zeitraums auf ihr Wettkonto einzahlen können. Sobald das Limit erreicht ist, werden weitere Einzahlungen automatisch abgelehnt, bis der nächste Zeitraum beginnt.
In Deutschland schreibt der Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV) vor, dass alle lizenzierten Anbieter ihren Spielern die Möglichkeit bieten müssen, Einzahlungslimits zu setzen. Darüber hinaus gilt für Online-Glücksspiele in Deutschland ein gesetzliches monatliches Einzahlungslimit von 1.000 Euro, das über das LUGAS-System anbieterübergreifend überwacht wird. Wer bei mehreren Anbietern spielt, kann das Gesamtlimit nicht durch Aufteilen der Einzahlungen umgehen.
Einzahlungslimits sind ein effektiver Schutz gegen impulsive Überschreitungen des eigenen Budgets, insbesondere nach einer Verlustserie. Eine Erhöhung des Limits unterliegt einer Wartezeit (Cooling-off-Periode), während eine Reduzierung sofort wirksam wird.
Beispiel
Ein Spieler setzt ein wöchentliches Einzahlungslimit von 100 Euro. Nach einem schlechten Spieltag mit mehreren verlorenen Bundesliga-Wetten verhindert das Limit, dass er in einem impulsiven Moment mehr Geld einzahlt.