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Haftung (Lay-Wette)

Die Haftung bezeichnet den maximalen Betrag, den ein Layer oder Buchmacher verlieren würde, wenn die gesetzierte Auswahl gewinnt.

Was ist die Haftung bei einer Lay-Wette?

Die Haftung (englisch: Liability) ist der Betrag, den ein Layer riskiert, wenn eine Lay-Wette verloren geht – also wenn das gegnerisch eingeschätzte Ergebnis doch eintritt. Bei einer Lay-Wette setzt der Layer darauf, dass ein bestimmtes Ergebnis nicht eintritt. Gewinnt der Backer, muss der Layer die Gewinnauszahlung leisten.

Die Berechnung der Haftung lautet: Haftung = Einsatz × (Quote − 1). Bei einer Lay-Wette von 10 Euro auf ein Ergebnis mit einer Quote von 5,00 beträgt die Haftung also 10 × (5,00 − 1) = 40 Euro. Der Layer riskiert somit 40 Euro, um 10 Euro Gewinn (den Einsatz des Backers) zu erzielen.

Auf Wettbörsen wie Betfair werden die erforderlichen Haftungsmittel automatisch einbehalten, sobald eine Lay-Wette platziert wird. Spieler sollten immer sicherstellen, dass ausreichend Mittel auf ihrem Börsenkonto vorhanden sind, um alle möglichen Haftungen abzudecken – besonders bei Lay-Wetten auf Ergebnisse mit hohen Quoten.

Beispiel

Ein Bettor legt eine Lay-Wette von 10 Euro auf Bayern München mit einer Quote von 1,50. Seine Haftung beträgt 10 × (1,50 − 1) = 5 Euro. Gewinnt Bayern, verliert er 5 Euro; gewinnt Bayern nicht, erhält er den 10-Euro-Einsatz des Backers.

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