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Buchmacher-Margin

Die Margin (auch Overround) ist der Prozentsatz, um den die Summe aller implizierten Wahrscheinlichkeiten in einem Markt 100 % übersteigt – sie stellt den Gewinnpuffer des Buchmachers dar.

Was ist die Buchmacher-Margin?

Die Buchmacher-Margin (englisch: Margin oder Overround) ist die eingebaute Gewinnspanne eines Wettanbieters. Sie entsteht dadurch, dass die Summe aller implizierten Wahrscheinlichkeiten in einem Wettmarkt über 100 % liegt. Diese Differenz ist der strukturelle Vorteil des Buchmachers und stellt sicher, dass er langfristig profitabel arbeitet.

Berechnung: Bei einem Drei-Wege-Markt (Sieg Heimteam, Unentschieden, Sieg Gästeteam) mit Quoten von 2,00 / 3,40 / 4,00 ergibt sich: 1/2,00 + 1/3,40 + 1/4,00 = 50 % + 29,4 % + 25 % = 104,4 %. Die Margin beträgt also 4,4 %.

Niedrige Margins sind für Wetter vorteilhaft. Während traditionelle Wettanbieter Margins von 6–10 % verlangen, bieten einige Online-Buchmacher bei populären Märkten wie Bundesliga-Spielen Margins unter 4 % an. Wettbörsen (Exchanges) bieten oft noch geringere effektive Margins, da Wetter direkt gegeneinander wetten.

Beispiel

Ein Bundesliga-Markt hat eine Margin von 5 %: Die Summe der implizierten Wahrscheinlichkeiten aller drei Ausgänge ergibt 105 % statt 100 %. Diese 5 % sind der garantierte Vorteil des Wettanbieters über viele Spiele hinweg.

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