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Selbstsperre

Eine Selbstsperre ist ein formaler Prozess, bei dem ein Spieler sich freiwillig für einen bestimmten Zeitraum von Glücksspielplattformen sperren lässt.

Was ist eine Selbstsperre?

Eine Selbstsperre ist ein Instrument des verantwortungsvollen Glücksspiels, mit dem sich Spieler freiwillig für einen festgelegten Zeitraum von Sportwetten- und Casinoplattformen ausschließen können. Während der Sperrzeit ist der Zugang zum Konto gesperrt, und neue Konten können bei demselben Anbieter nicht eröffnet werden.

In Deutschland ist die Selbstsperre durch das nationale System OASIS (Übergreifendes Sperrsystem) geregelt. Eine über OASIS registrierte Sperre gilt nicht nur bei einem einzigen Anbieter, sondern bei allen in Deutschland lizenzierten Glücksspielunternehmen gleichzeitig. Dies macht die deutsche Selbstsperre besonders wirksam im europäischen Vergleich.

Selbstsperren können zeitlich begrenzt (z. B. 6 Monate) oder dauerhaft sein. Bei einer dauerhaften Sperre ist eine Reaktivierung in der Regel stark eingeschränkt oder unmöglich. Wer Anzeichen einer Spielsucht bemerkt, sollte nicht zögern, dieses Instrument in Anspruch zu nehmen.

Beispiel

Ein Spieler, der merkt, dass er die Kontrolle über sein Wettverhalten verliert, registriert sich im OASIS-System und sperrt sich für 12 Monate von allen lizenzierten deutschen Glücksspielanbietern.

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