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Stop-Loss

Ein Stop-Loss ist ein vorab festgelegtes Verlustlimit, bei dessen Erreichen der Wettspieler das Wetten pausiert oder einstellt, um das Bankroll vor weiteren Verlusten zu schützen.

Was ist ein Stop-Loss?

Ein Stop-Loss ist ein Sicherheitsmechanismus im Wettmanagement, der aus dem Finanzhandel übernommen wurde. Du legst im Voraus fest, wie viel Verlust du innerhalb eines bestimmten Zeitraums oder bei einer bestimmten Anzahl von Wetten akzeptieren wirst. Ist dieses Limit erreicht, hörst du auf zu wetten – für den Tag, die Woche oder bis zur nächsten Überprüfung deiner Strategie.

Der Stop-Loss schützt vor dem häufigsten Fehler von Wettspielern: dem emotionalen Nachsetzen nach Verlusten. Ohne ein klares Limit neigen viele dazu, nach einer Verlustserie höhere Einsätze zu riskieren, um das verlorene Geld schnell zurückzugewinnen – ein Verhalten, das als „Chasing Losses" bekannt ist und das Bankroll massiv gefährdet.

In der Praxis könnte ein Stop-Loss so aussehen: Du setzt ein tägliches Verlustlimit von 20 Einheiten. Verlierst du diesen Betrag, beendest du das Wetten für heute – unabhängig davon, wie sicher die nächste Wette auf ein Bundesliga-Spiel erscheint. Dieser Ansatz bewahrt dir die nötige Disziplin und lässt keine impulsiven Entscheidungen zu.

Beispiel

Ein Wetter setzt einen wöchentlichen Stop-Loss von 30 Einheiten. Nach einer schwierigen Bundesliga-Wochenrunde sind 30 Einheiten verloren. Er stellt das Wetten bis zum nächsten Wochenende ein und analysiert in der Zwischenzeit seine Strategie.

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