Was ist Swing Trade auf der Börse?
Swing Trading auf einer Wettbörse zielt darauf ab, von großen Quotenbewegungen zu profitieren. Dabei öffnet ein Trader eine Position – beispielsweise eine Back-Wette zu hohen Quoten – und schließt sie später mit einer Lay-Wette, wenn die Quoten deutlich gefallen sind. Die Differenz zwischen Ein- und Ausstiegspreis bildet den Gewinn, der dann durch ein Greening-up auf alle Ergebnisse verteilt werden kann.
Diese Strategie unterscheidet sich vom Scalping dadurch, dass sie auf größere Bewegungen wartet und weniger Transaktionen erfordert. Beim Swing Trading nutzt man fundamentale Informationen oder Marktstimmungen: positive Teamaufstellungen, Verletzungsmeldungen oder Wetterdaten können die Quoten erheblich bewegen. Bundesliga-Märkte zeigen häufig starke Quotenbewegungen, wenn bekannt wird, ob Schlüsselspieler wie ein wichtiger Stürmer aufgestellt werden.
Swing Trading erfordert Geduld und die Bereitschaft, Positionen über einen längeren Zeitraum offen zu halten. Das Risiko besteht darin, dass die erwartete Quotenbewegung ausbleibt und der Trader die Position mit Verlust schließen oder bis zum Ergebnis halten muss.
Beispiel
Ein Trader backt einen Läufer zu Quote 4,00 vor dem Rennen und legt ihn nach positiven Neuigkeiten zu Quote 2,00, wodurch ein erheblicher grüner Gewinn auf alle Ausgänge verteilt wird.