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Yield (Wettertrag)

Yield bezeichnet den Gewinn als Prozentsatz des gesamten Einsatzes und ist die Standardkennzahl zur Bewertung der Leistung von Tippern und Wettstrategien.

Was ist Yield?

Yield – auf Deutsch auch als Wettertrag oder Rendite bezeichnet – ist die wichtigste Kennzahl zur Beurteilung der langfristigen Profitabilität einer Wettstrategie oder eines Tipsters. Er berechnet sich als Verhältnis von Nettogewinn zu Gesamteinsatz und wird in Prozent ausgedrückt: Yield = (Gewinn / Gesamteinsatz) × 100. Ein positiver Yield bedeutet profitables Wetten, ein negativer Yield bedeutet Verlust.

In der deutschen Wettenszene gilt ein Yield von 3–5 % über eine große Anzahl von Wetten als solide Leistung. Ein Yield von 8 % oder mehr über 1.000 Wetten deutet auf einen sehr guten Wetter oder Tipster hin. Zum Vergleich: Der durchschnittliche Kunde eines Wettanbieters hat durch die eingebettete Marge (Vig) einen negativen Yield von rund -5 % bis -10 %. Das Ziel jeder ernsthaften Wettstrategie ist es, diesen strukturellen Nachteil zu überwinden.

Yield sollte immer zusammen mit der Stichprobengröße und den durchschnittlichen Quoten betrachtet werden. Ein hoher Yield über wenige Wetten ist oft nicht aussagekräftig, während ein moderater Yield über viele hundert Wetten ein klarer Indikator für echten Vorteil ist.

Beispiel

Ein Tipster setzt in 1.000 Wetten insgesamt 10.000 Euro ein und erzielt einen Nettogewinn von 800 Euro – das entspricht einem Yield von 8 %, was als ausgezeichnete Langzeitleistung gilt.

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