Der Point Spread ist die beliebteste Wettart im American Football und Basketball. Er gleicht den Wettbewerb aus, indem der Außenseiter einen virtuellen Punktevorsprung vor Spielbeginn erhält.
Wie der Spread funktioniert
Wenn die Dallas Cowboys mit -6,5 gegen die New York Giants bei +6,5 gelistet sind:
- Cowboys -6,5: Dallas muss mit 7+ Punkten gewinnen
- Giants +6,5: New York darf bis zu 6 Punkte verlieren und die Wette gewinnt trotzdem
Beide Seiten werden typischerweise bei -110 (1,91 dezimal) bepreist — Sie riskieren 110 € für 100 € Gewinn.
Ganze Zahlen und der Push
Bei ganzen Zahlen (z.B. -7) ist ein Push möglich. Gewinnt der Favorit genau mit 7, werden alle Einsätze erstattet. Buchmacher verwenden zunehmend halbe Punkte, um Pushes zu eliminieren.
Spread vs. europäisches Handicap
Point Spread und europäisches/asiatisches Handicap dienen demselben Zweck. Die Unterschiede sind überwiegend darstellerisch:
- US-Spreads: Normalerweise -110/-110 auf beiden Seiten
- Europäisches Handicap: Quoten variieren (z.B. -6,5 bei 1,85 / +6,5 bei 1,95)
- Asiatisches Handicap: Bietet Split-Lines für teilweise Gewinne/Verluste
Wenn Sie Handicap-Wetten verstehen, verstehen Sie Spreads bereits.
ATS-Bilanzen lesen
ATS-Bilanzen zeigen, wie oft ein Team die Erwartung des Buchmachers übertrifft. Ein Team kann 12-3 direkt (12 von 15 Spielen gewonnen) aber nur 8-7 ATS sein, wenn Buchmacher ihre Überlegenheit korrekt einpreisen.
Linienbewegungen
Spreads sind nicht statisch. Sie eröffnen bei einem durch Buchmachers Modelle gesetzten Wert und bewegen sich durch:
- Wettvolumen: Starke Action auf einer Seite verschiebt die Linie
- Sharp Money: Professionelle Wetter mit großen Einsätzen
- Nachrichten: Verletzungen, Aufstellungsänderungen, Wetter
Einstieg
Die meisten europäischen Buchmacher bieten Handicap-Märkte an, die identisch mit US-Spreads funktionieren. Wenn Sie amerikanische Sportinhalte konsumieren, die Spreads referenzieren, behandeln Sie diese einfach als Handicap-Wetten bei Standard -110 Bepreisung.