Tennis-Aufgaben gehören zu den frustrierendsten Erfahrungen beim Sportwetten. Sie setzen auf den Favoriten, er gewinnt den ersten Satz souverän, der Gegner gibt verletzt auf — und je nach Buchmacher wird Ihre Wette möglicherweise annulliert.
Die Regeln verstehen
Walkovers
Ein Walkover tritt ein, wenn ein Spieler vor Matchbeginn zurückzieht. Alle Buchmacher annullieren alle Wetten. Ihr Einsatz wird erstattet.
Aufgaben
Eine Aufgabe tritt während des Matches ein. Hier gehen die Regeln auseinander. Bet365 wertet zugunsten des weiterkommenden Spielers bei abgeschlossenem Satz; bei weniger wird annulliert. Andere Buchmacher wie Betfair annullieren grundsätzlich alle Matchwetten.
Welche Märkte betroffen sind
- Matchwinner: Variiert nach Buchmacher
- Satzwetten: Fast immer annulliert
- Handicap-Spiele: Meist annulliert
- Über/Unter Spiele: Meist annulliert
- Erster-Satz-Gewinner: Gewertet, wenn der erste Satz abgeschlossen wurde
Aufgaberisiko minimieren
1. Verletzungsnachrichten prüfen
Überprüfen Sie die jüngste Matchhistorie. Medizinische Auszeiten in der letzten Runde? Sichtbare physische Probleme?
2. Verletzte Favoriten bei kurzen Quoten vermeiden
Ein Favorit bei 1,15 bietet minimale Belohnung bei vollem Aufgaberisiko.
3. Erster-Satz-Märkte in Betracht ziehen
Erster-Satz-Wetten werden nach Satzende gewertet, unabhängig von späteren Ereignissen. Dieser Markt eliminiert das meiste Aufgaberisiko.
4. Vorsicht bei Kombiwetten
Aufgaben schaden Kombiwetten überproportional. Eine Fünfer-Kombi mit einer Tennis-Aufgabe wird zur Vierer-Kombi mit reduzierten Quoten.
Der breitere Einfluss
Bei Grand Slams, wo Best-of-Five-Sätze mehr physische Belastung erzeugen, sind Aufgaberaten höher als bei regulären ATP-Events. Die späteren Runden tragen das höchste Risiko. Passen Sie Ihren Wettansatz entsprechend an.