Spread Betting funktioniert anders als traditionelle Festquotenwetten. Statt auf ein bestimmtes Ergebnis zu setzen, wetten Sie, ob ein Wert höher oder niedriger als die Vorhersage des Anbieters ausfällt — und Ihr Gewinn oder Verlust skaliert mit der Genauigkeit Ihrer Einschätzung.
Wie Spread Betting funktioniert
Ein Spread-Anbieter legt für einen bestimmten Markt eine Spanne (den Spread) fest. Sie entscheiden, ob das tatsächliche Ergebnis darüber (buy) oder darunter (sell) liegt.
Beispiel: Gesamtecken bei Bayern vs Dortmund. Spread: 10,5-11,0
- Sie kaufen bei 11,0 für 5 € pro Ecke
- Das Spiel hat 14 Ecken
- Ihr Gewinn: (14 - 11,0) × 5 € = 15 €
Bei nur 7 Ecken:
- Ihr Verlust: (11,0 - 7) × 5 € = 20 €
Unterschiede zu Festquotenwetten
| Merkmal | Festquoten | Spread Betting |
|---|---|---|
| Gewinn/Verlust | Fest bei Wettabgabe | Variabel — skaliert mit Ergebnis |
| Max. Verlust | Auf Einsatz begrenzt | Potenziell unbegrenzt |
| Märkte | Sieg/Niederlage/Unentschieden | Numerische Märkte (Tore, Ecken) |
Risikomanagement
Die größte Gefahr beim Spread Betting sind unbegrenzte Verluste. Ein 10-€-Einsatz pro Punkt auf Gesamtkarten kann bei einem besonders hitzigen Spiel Verluste von Hunderten Euro erzeugen.
Stop-Loss-Orders
Die meisten Anbieter bieten Stop-Loss-Orders an, die Ihre Position automatisch bei einem festgelegten Niveau schließen.
Ist Spread Betting das Richtige für Sie?
Spread Betting eignet sich für erfahrene Wettende, die numerische Märkte verstehen und mit variablen Ergebnissen umgehen können. Wenn Sie Ihr genaues Risiko vor dem Ereignis kennen möchten, sind Festquotenwetten die sicherere Wahl.