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BundesligaSaison 2026

Fuchse Berlin vs MT Melsungen

27. August 2026 um 20:00
3331
Auswärts

MT Melsungen

AI

Füchse Berlin starten mit einem 33:31 (17:9)-Heimsieg gegen MT Melsungen in die Bundesliga-Saison 2026/27 – getragen von einer Gala-Torhüterleistung des 40-jährigen Andreas Palicka.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Füchse Berlin bezwingt MT Melsungen zum Bundesliga-Auftakt – 33:31 (17:9) nach Gala von Torhüter Palicka

Füchse Berlin haben zum Start der Bundesliga-Saison 2026/27 ein Ausrufezeichen gesetzt. Der Pokalsieger besiegte die MT Melsungen am Donnerstagabend vor 8.132 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle mit 33:31 (17:9) und feierte damit den ersten Bundesliga-Sieg unter Trainer Nicolej Krickau.

Wie es lief

Die Berliner begannen wie entfesselt. Die ersten drei Treffer erzielten die Rückraumspieler Mathias Gidsel, Matthes Langhoff und Tobias Gröndahl – eine Antwort an jene, die dem personell ausgedünnten Berliner Rückraum eine zu große Abhängigkeit von Gidsel nachgesagt hatten. Gestützt auf eine stabile Abwehr um Mijajlo Marsenic und Max Darj sowie einen glänzend aufgelegten Andreas Palicka im Tor zogen die Füchse unaufhaltsam davon.

Der emotionale Höhepunkt der ersten Hälfte fiel in der 23. Minute: Nach einem Ballverlust der Hessen traf Palicka mit einem Wurf aus nahezu eigener Hälfte ins verwaiste Melsunger Tor – der Treffer zum 14:7. Mit einer 17:9-Führung ging es in die Kabinen.

Nach der Pause stabilisierten sich die Gäste, auch dank Torhüter Erik Balenciaga, der für den enttäuschenden Adam Morawski kam. Melsungen kämpfte sich Tor um Tor heran. Als Langhoff in der 56. Minute mit seinem neunten Treffer zum 33:27 traf, schien die Vorentscheidung gefallen. Dann erhielt Gidsel eine Zeitstrafe, und Florian Drosten bekam für Melsungen einen Siebenmeter zugesprochen. Doch Palicka parierte – der Schlüsselmoment.

Vier späte Tore von Dimitri Ignatow, Daniel Dujshebaev und Aaron Mensing verkürzten in den Schlussminuten noch auf 33:31, die Füchse brachten den Sieg aber über die Zeit.

Der Wendepunkt

Palickas gehaltener Siebenmeter gegen Florian Drosten in der 56. Minute – bei Unterzahl der Berliner. Hätte Melsungen in Überzahl auf 33:28 verkürzt, wäre der Druck auf die Füchse immens gewesen. Stattdessen blieb der Drei-Tore-Vorsprung bestehen.

Die Schlüsselspieler

Andreas Palicka (Füchse Berlin) – Der 40-jährige Schwede war der Mann des Spiels. Sechs Paraden in der ersten Halbzeit, ein Tor aus der eigenen Hälfte und der gehaltene Siebenmeter in der Schlussphase. Seine Präsenz gab der Berliner Defensive die nötige Sicherheit.

Matthes Langhoff (Füchse Berlin) – Mit neun Toren bester Werfer der Partie. Der Rückraumspieler zeigte sich deutlich entschlossener als noch im Supercup gegen Magdeburg und war in den entscheidenden Minuten zur Stelle.

Mathias Gidsel (Füchse Berlin) – Der Welthandballer erzielte sieben Treffer und zog stets die Aufmerksamkeit der Melsunger Abwehr auf sich, was Räume für Langhoff und Gröndahl schuf.

Erik Balenciaga (MT Melsungen) – Der Torhüter der Gäste stabilisierte Melsungen nach der Pause und ermöglichte die Aufholjagd.

Spieler des Spiels: Andreas Palicka (Füchse Berlin)

Die Zahlen – interpretiert

Die Statistik zeigt zwei unterschiedliche Halbzeiten. Der Pausenstand von 17:9 spiegelte eine nahezu perfekte erste Halbzeit der Berliner wider – defensiv kompakt, offensiv effizient. Nach der Pause drehte sich das Bild: Melsungen gewann die zweite Hälfte mit 22:16, was die offensiven Schwächen der Füchse bei nachlassender Konzentration und die Wirkung von Balenciaga unterstreicht. Entscheidend war, dass Berlin die Fehlerquote der ersten Hälfte auf Melsunger Seite (acht Ballverluste) eiskalt bestrafte – ein klares Upgrade zur Supercup-Pleite gegen Magdeburg (31:38) sechs Tage zuvor.

Was der Sieg bedeutet

Für die Füchse Berlin ist der Auftaktsieg ein wichtiges Statement nach dem enttäuschenden Supercup. Trainer Nicolej Krickau feierte seinen ersten Bundesliga-Sieg als Chefcoach der Berliner. Melsungen hingegen zeigte eine gespaltene Leistung: katastrophale erste Hälfte, starke zweite – das Potenzial ist da, die Konstanz fehlt noch. Am 3. September gastieren die Füchse beim Meister SC Magdeburg. Melsungen empfängt am selben Wochenende den TVB Stuttgart.

Fazit

Ein Spiel mit zwei Gesichtern: Die Füchse dominierten die erste Hälfte nach Belieben, ließen nach der Pause aber nach – der große Vorsprung gab das nötige Polster. Palicka war der entscheidende Faktor, Langhoff der effektivste Vollstrecker. Melsungen zeigte Moral, aber die Startviertelstunde war desolat. Die Berliner sind angekommen in der Saison.

Rivalität seit 2010

Fuchse Berlin vs MT Melsungen Direkter Vergleich· 29

Fuchse Berlin und MT Melsungen trafen 29 Mal aufeinander — Fuchse Berlin gewann 14 Mal, MT Melsungen 10 Mal, dazu kamen 5 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Fuchse Berlin führt den Direktvergleich mit 14 Siegen aus 29 Begegnungen an. Insgesamt fielen 1602 Tore in diesen Partien, im Schnitt 55.24 pro Spiel (827 für die Heimmannschaft, 775 für die Gäste). Beide Teams trafen in 29 Spielen (100%). In 29 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Fuchse Berlin ist in den letzten 3 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 37–31 im Jahr 2023.

Unentschieden
5
·
Tore gesamt
1602 · 55.2/Spiel
Beide getroffen
29/29 · 100%
Über 2,5
29/29 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 29. Aug. 2026