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Super Cup WomenSaison 2026

Esbjerg W vs Odense W

23. August 2026 um 13:30
3325
Auswärts

Odense W

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Team Esbjerg demontiert Odense Håndbold: 33:25-Sieg im Bambuni Super Cup 2026

Arena Randers – Team Esbjerg hat sich den ersten Titel der Saison 2026/27 gesichert. Mit einer dominanten Vorstellung besiegten die dänischen Meister die Pokalsieger von Odense Håndbold im Bambuni Super Cup mit 33:25 (17:13) und revanchierten sich damit für die 30:33-Niederlage im Vorjahr.

Vor rund 3.000 Zuschauern in der Arena Randers erwischte Esbjerg den besseren Start und führte bereits nach 22 Minuten mit 10:8, als der bis dahin größte Rückschlag folgte: Line Haugsted sah nach einem Ellbogencheck gegen Odenses Romee Maarschalkerweerd die Rote Karte (23.). Esbjerg musste die restlichen 37 Minuten in Unterzahl bestreiten.

Doch anders als erwartet ließ sich der Meister nicht aus dem Konzept bringen. Nur eine Minute später zog Henny Reistad mit einem Sololauf durch die Odense-Abwehr auf 11:8 davon – ein Symbol für die Entschlossenheit des Teams von Trainer Tomas Axnér.

Reistad & Filter als Schlüsselfiguren

Die norwegische Rückraumspielerin Henny Reistad war mit ihrem kraftvollen Spiel kaum zu bremsen und traf mehrfach aus dem Rückraum. An ihrer Seite überzeugte Torhüterin Katharina Filter, die in der ersten Hälfte auf eine Fangquote von 38 Prozent kam – ein entscheidender Faktor gegen die Odense-Offensive.

Auf der Gegenseite kämpfte Johanna Bundsen (36 % gehaltene Würfe) ebenfalls auf hohem Niveau, konnte die Niederlage aber nicht verhindern. Besonders in der zweiten Halbzeit zog Esbjerg davon: Aus einer 17:13-Halbzeitführung wurde ein ungefährdeter 33:25-Endstand.

Der Wendepunkt: Rote Karte als Weckruf

Die Rote Karte gegen Line Haugsted (23.) hätte die Partie kippen können. Stattdessen wirkte sie wie ein Katalysator für Esbjerg. Trainer Tomas Axnér stellte die Defensive um, und das Team agierte geschlossener denn je. „Odense hat gute offensive Qualitäten – die Abwehr war der Schlüssel für uns“, hatte Axnér vor dem Spiel angekündigt – und sein Team setzte genau das um.

Schlüsselspielerinnen

  • Henny Reistad (Esbjerg): Die norwegische Spielmacherin war mit ihren Durchbrüchen und Rückraumtoren die unangefochtene Anführerin des Esbjerg-Angriffs und dürfte die Spielerin des Spiels gewesen sein.
  • Katharina Filter (Esbjerg): Die deutsche Torhüterin glänzte mit einer starken Quote und gab Odense wenig Räume.
  • Nora Mørk (Esbjerg): Auch die norwegische Routinier traf mehrfach und zeigte ihre Klasse in wichtigen Momenten.
  • Romee Maarschalkerweerd (Odense): Die niederländische Zugang war dennoch eine der wenigen Odense-Spielerinnen, die Akzente setzen konnte.

Zahlen, die die Dominanz erklären

Die Statistik unterstreicht Esbjergs Überlegenheit. Beide Torhüterinnen agierten auf ähnlichem Niveau (Filter 38 %, Bundsen 36 % in der ersten Hälfte), doch Esbjergs Angriff war effizienter und zielstrebiger. Nach der Roten Karte steigerte sich das Team in Unterzahl sogar – ein klares Zeichen für die emotionale Geschlossenheit und taktische Disziplin.

Was der Sieg bedeutet

Team Esbjerg hat mit dem Super-Cup-Sieg den ersten Titel der Saison 2026/27 gewonnen. Für die Mannschaft von Tomas Axnér ist es der Auftakt zu einer Saison, in der der Meistertitel verteidigt werden soll. Zudem startet Esbjerg in Kürze in die EHF Champions League.

Odense Håndbold, das im Vorjahr noch mit 33:30 gewonnen hatte, muss sich dagegen eingestehen, dass die Personalverluste (Maren Aardahl, Anna Grundtvig und Andrea Aagot fallen aus persönlichen Gründen aus) sowie die Integration vieler Neuzugänge noch Zeit brauchen. Trainer Jakob Vestergaard hatte vor dem Spiel selbst eingeräumt: „Wir stellen ein völlig neues Team im Vergleich zur letzten Saison.“

Bereits am Mittwoch, 26. August 2026, startet die Kvindeligaen-Saison – Esbjerg gastiert dann bei Ringkøbing, während Odense in Ikast antreten muss.

Fazit

Esbjerg hat im Bambuni Super Cup eine Machtdemonstration abgeliefert. Trotz Unterzahl und der Roten Karte dominierte der Meister das Geschehen von Beginn an und ließ Odense keine Chance. Der 33:25-Erfolg war in dieser Höhe verdient und sendet ein klares Signal an die Konkurrenz vor dem Ligastart.

Aufstellungen (laut Team Esbjerg, Stand 22. August 2026)

Team Esbjerg: Katharina Filter, Silje Solberg (Tor) – Elin Hansson, Sanna Solberg (LA), Mia Emmenegger, Marit Røsberg (RA), Rikke Iversen, Olivia Löfqvist (Kreis), Live Rushfeldt Deila, Henriette Eggen, Line Haugsted, Helene Kindberg, Nora Mørk, Henny Reistad (Rückraum)

Odense Håndbold: Johanna Bundsen (Tor) – u. a. Romee Maarschalkerweerd, Ingvild Bakkerud, Markéta Jerabkova, Anna Vyakhireva, Xenia Smits, Matilde Vestergaard

Nächste Spiele

Rivalität seit 2013

Esbjerg W vs Odense W Direkter Vergleich· 50

Esbjerg W und Odense W trafen 50 Mal aufeinander — Esbjerg W gewann 29 Mal, Odense W 19 Mal, dazu kamen 2 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2013 zurück. Esbjerg W führt den Direktvergleich mit 29 Siegen aus 50 Begegnungen an. Insgesamt fielen 2777 Tore in diesen Partien, im Schnitt 55.54 pro Spiel (1445 für die Heimmannschaft, 1332 für die Gäste). Beide Teams trafen in 50 Spielen (100%). In 50 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 31–38 im Jahr 2025.

29
Siege
Unentschieden
2
·
19
Siege
Tore gesamt
2777 · 55.5/Spiel
Beide getroffen
50/50 · 100%
Über 2,5
50/50 · 100%

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API-Daten: 2. Sept. 2026