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Dhb PokalSaison 2026

Ferndorf vs Hannover-Burgdorf

21. August 2026 um 19:30
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TSV Hannover-Burgdorf setzt sich souverän mit 36:29 beim Zweitligisten TuS Ferndorf durch und zieht in die 2. Runde des DHB-Pokals 2026/27 ein.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Ferndorf vs. Hannover-Burgdorf 29:36 – Bundesligist löst Pflichtaufgabe in Runde 1 des DHB-Pokals

TSV Hannover-Burgdorf hat die erste Hürde im DHB-Pokal 2026/27 souverän genommen. Der Bundesligist setzte sich am Freitagabend beim Zweitligisten TuS Ferndorf mit 36:29 (20:17) durch und zog damit verdient in die zweite Runde des Pokalwettbewerbs ein.

So verlief die Partie

Vor rund 1.500 Zuschauern in der Stählerwiese begann Ferndorf mutig und hielt in der Anfangsphase gut mit. Nach einem ausgeglichenen Start (5:5, 10. Minute) setzte sich Hannover-Burgdorf erstmals ab. Insbesondere August Pedersen und Renars Uscins sorgten von Beginn an für Druck auf die Ferndorfer Abwehr. Zur Halbzeit führten die Gäste mit 20:17 – ein Drei-Tore-Polster, das die Klassenunterschiede bereits andeutete.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Hannover-Burgdorf das Tempo. Vilhelm Poulsen (31. Minute) und Sebastian Heymann (32., 33.) stellten innerhalb weniger Minuten auf 23:18, ehe Ferndorfs Tom Jansen per Siebenmeter verkürzte (20:24, 34.). Die Recken blieben jedoch konsequent. Justus Fischer und Leif Tissier hielten den Abstand stabil, während Ferndorf durch Julius Fanger und Pablo Lange immer wieder Anschluss fand – doch näher als auf vier Tore kam der Zweitligist nicht mehr heran.

Die Schlussphase nutzte Hannover-Burgdorf zur endgültigen Entscheidung. Vilhelm Poulsen traf in der 53. Minute zum 33:25, Daniel Hideg verkürzte für Ferndorf zwar noch auf 28:34 (56.), doch die Gäste ließen nichts mehr anbrennen. Den Schlusspunkt setzte Hannover per Siebenmeter in der 59. Minute zum 36:29-Endstand.

Der Wendepunkt

Der entscheidende Moment kam in der 32. Minute: Nach dem 18:21 durch Ferndorfs Tom Jansen schaltete Hannover-Burgdorf binnen 90 Sekunden mit drei Treffern in Folge auf 18:23 hoch. Justus Fischer per Kempa-Trick und Sebastian Heymann mit einem Doppelschlag rissen eine Fünf-Tore-Führung, die Ferndorf bis zum Ende nicht mehr aufholen konnte.

Die Schlüsselspieler

Tom Jansen (Ferndorf): Der Rückraumspieler war mit mehreren Treffern der auffälligste Akteur auf Ferndorfer Seite und traf auch per Siebenmeter sicher. Er bereitete zudem Finn Scharnwebers Treffer in der 52. Minute vor.

August Pedersen (Hannover-Burgdorf): Der norwegische Rückraumspieler war sowohl aus dem Spiel heraus als auch per Siebenmeter höchst effektiv. Er verwandelte zwei Strafwürfe in der 23. und 26. Minute zum 16:17 und 16:18 und setzte die Ferndorfer Abwehr immer wieder unter Druck.

Daniel Hideg (Ferndorf): Kam in der zweiten Halbzeit auf und erzielte zwei wichtige Treffer (55., 56.), die Ferndorf kurzzeitig Hoffnung auf eine Wende gaben. Bereitete zudem Thore Rahmlows Tor zum 26:33 vor.

Sebastian Heymann (Hannover-Burgdorf): Der Kreisläufer zeigte in der entscheidenden Phase der zweiten Halbzeit seine Klasse und traf doppelt innerhalb von zwei Minuten (32., 33.).

Zahlen, die die Partie erklären

Der Blick auf die nackten Zahlen bestätigt den Eindruck: Hannover-Burgdorf hatte das Spiel über weite Strecken im Griff. Zur Halbzeit führten die Gäste mit 20:17 – ein Drei-Tore-Vorsprung, der in der zweiten Hälfte kontinuierlich ausgebaut wurde. In der zweiten Halbzeit gelangen Hannover 16 Treffer, Ferndorf zwölf. Das 36:29-Endresultat spiegelt den Klassenunterschied zwischen Bundesliga und Zweiter Liga präzise wider.

Was das Ergebnis bedeutet

Hannover-Burgdorf steht nach diesem Pflichtsieg in der zweiten Runde des DHB-Pokals. Dort trifft der Bundesligist auf einen von fünf gesetzten Klubs, die in Runde zwei in den Wettbewerb einsteigen: SC Magdeburg, SG Flensburg-Handewitt, VfL Gummersbach, THW Kiel oder MT Melsungen. Ferndorf konzentriert sich nach dem Pokal-Aus wieder auf die Zweitliga-Saison 2026/27.

Fazit

Hannover-Burgdorf erledigte seine Aufgabe beim Zweitligisten Ferndorf ohne Glanz, aber souverän. Die Recken kontrollierten das Spiel von Beginn an und ließen sich auch nach einer kämpferischen Vorstellung des Underdogs nicht vom Erfolgsweg abbringen. Ferndorf hingegen konnte die Pokal-Überraschung nicht realisieren, bewies aber immerhin Moral und kämpfte bis zur letzten Minute.

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 22. Aug. 2026