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Dhb PokalSaison 2026

Ludwigshafen vs HSG Wetzlar

23. August 2026 um 17:00
2833
Auswärts

HSG Wetzlar

AI

HSG Wetzlar gewinnt mit 33:28 bei Zweitligist Eulen Ludwigshafen in der 1. Runde des DHB-Pokals 2026/27. Ein 5:0-Lauf im ersten Durchgang entscheidet die Partie.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

HSG Wetzlar löst Pflichtaufgabe in Ludwigshafen souverän

Ludwigshafen – Die HSG Wetzlar hat die erste Hürde im DHB-Pokal 2026/27 genommen. Der Bundesligist setzte sich am Sonntag in der Friedrich-Ebert-Halle bei Zweitligist Eulen Ludwigshafen verdient mit 33:28 (18:13) durch und zog in die 2. Runde des Wettbewerbs ein.

Vor ausverkaufter Kulisse in der „Eberthölle“ erwischten die Gäste aus Mittelhessen den besseren Start. Tristan Kirschner eröffnete den Torreigen bereits in der 1. Minute, und Wetzlar setzte sich früh auf 6:3 ab (8. Minute). Die Hausherren um den herausragenden Friedrich Schmitt (7 Tore) hielten zwar dagegen, kamen aber immer wieder ins Hintertreffen.

Wetzlarer 5:0-Lauf entscheidet erste Halbzeit

Der entscheidende Abschnitt der ersten Halbzeit begann beim Stand von 11:11 (19. Minute). In den folgenden sechs Minuten spielte Wetzlar seine Klasse aus: Doruk Pehlivan (21., 23., 25.), Ahmed Nafea (22.) und Tristan Kirschner (27.) erzielten einen 5:0-Lauf zum 11:16. Der Zweitligist hatte bis zur Pause keine Antwort mehr auf die Wucht des Bundesligisten – zur Halbzeit stand es 18:13 aus Wetzlarer Sicht.

Bemerkenswert: Die ersten drei Tore von Pehlivan fielen allesamt innerhalb von vier Minuten (21.–25.), womit der Rechtshänder die Phase der Vorentscheidung eindrucksvoll prägte.

Ludwigshafen kämpft, Wetzlar verwaltet

Nach dem Seitenwechsel kam Ludwigshafen durch Treffer von René Zobel (32.) und Friedrich Schmitt (34.) zwar auf 15:20 heran, doch Wetzlar ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Martí Soler, der aufgrund von Knieproblemen einen Großteil der Vorbereitung verpasst hatte und dessen Einsatz laut HSG-Geschäftsführer Michael Allendorf bis zuletzt fraglich war, traf dreimal (43., 48., 55.) und untermauerte seine Bedeutung für das Angriffsspiel der Grün-Weißen.

Den größten Vorsprung erzielte Wetzlar in der 50. Minute, als Christian Akakpo zum 22:30 traf. Ludwigshafen kam in der Schlussphase auf 28:33 heran, mehr war gegen die souveräne Wetzlarer Defensive jedoch nicht drin.

Schlüsselmoment: Pehlivans Dreierpack zur Vorentscheidung

Als die Partie nach 19 Minuten beim 11:11 völlig offen schien, schaltete Wetzlar eine Minute nach einer Zeitstrafe gegen Ludwigshafens Friedrich Schmitt eine Gän… nein, der 5:0-Lauf zwischen der 21. und 27. Minute war der Wendepunkt. Doruk Pehlivan traf dreimal in Serie – zwei platziert aus dem Rückraum, eines per Gegenstoß. Ludwigshafens Coach Michael Haaß nahm in dieser Phase eine Auszeit, doch der Lauf war nicht mehr zu stoppen.

Die Torschützen

HSG Wetzlar: Tristan Kirschner (7), Nikolaj Theiß (6), Doruk Pehlivan (4), Petter Øverby (3), Nikolaj Laesø (3), Martí Soler (3), Dominik Mappes (2), Ahmed Nafea (2), Tomáš Piroch (1), Christian Akakpo (1)

Eulen Ludwigshafen: Friedrich Schmitt (7), Nicolas Waldvogel (4), Vincent Bülow (3), Kian Schwarzer (3/2 Siebenmeter), René Zobel (3), Monty Kleinsteuber (2), Alexander Falk (1), Finn-Lukas Leun (1)

Spieler des Spiels: Tristan Kirschner

Der Rechtsaußen der HSG Wetzlar war mit sieben Treffern der effektivste Torschütze auf dem Feld. Kirschner traf aus allen Lagen – per Gegenstoß, aus dem Spiel heraus und per Siebenmeter (11. Minute). Seine sieben Tore bei einer hohen Effizienz machten ihn zum Matchwinner.

Coach-Zitat: „Eine knifflige Pokalaufgabe“

HSG-Trainer Rúnar Sigtryggsson hatte vor dem Spiel vor dem Gegner gewarnt: „Die Eulen spielen einen sehr disziplinierten Handball. Was sie machen, hat Hand und Fuß.“ Dass sein Team dennoch für den Qualitätsunterschied sorgen würde, stellte sich als zutreffende Einschätzung heraus. „Man erwartet schon, dass man im Laufe des Spiels einen Qualitätsunterschied sieht“, so Sigtryggsson vor der Partie – und genau das zeigte sich auf dem Parkett.

By the Numbers

Die Statistik der 1. Runde spiegelte die Überlegenheit des Bundesligisten wider: Wetzlar führte bereits zur Pause mit 18:13 – ein Fünf-Tore-Polster, das auf einem 5:0-Lauf binnen sechs Minuten basierte. In der zweiten Halbzeit verwaltete der Favorit den Vorsprung souverän und ließ Ludwigshafen nie näher als auf fünf Tore herankommen, ehe die Hausherren in der Schlussphase auf 28:33 verkürzten. Die 28 Gegentreffer waren für Wetzlar verkraftbar – die eigene Offensive erzielte konstant über die gesamten 60 Minuten.

Was das Ergebnis bedeutet

Wetzlar steht nach dem Sieg in der 2. Runde des DHB-Pokals. Für den Bundesligisten ist das Pflicht – eine Niederlage gegen den Zweitligisten aus Ludwigshafen wäre eine handfeste Überraschung gewesen. Die Mannschaft von Trainer Rúnar Sigtryggsson startet damit erfolgreich in die Pflichtspielsaison 2026/27. Nächster Prüfstein für die HSG ist der Bundesliga-Auftakt am 30. August 2026 (16:30 Uhr) in der Buderus Arena gegen die SG BBM Bietigheim.

Für die Eulen Ludwigshafen bleibt der Fokus auf der 2. Handball-Bundesliga. Der Zweitligist zeigte vor heimischer Kulisse eine ansprechende Leistung, war dem Bundesligisten aber über die gesamte Spielzeit vor allem in der Defensive unterlegen.

Fazit

HSG Wetzlar erledigte die Pflichtaufgabe in der „Eberthölle“ ohne Glanz, aber souverän. Der 33:28-Erfolg fiel am Ende deutlicher aus, als der zwischenzeitliche Kampfgeist der Ludwigshafener es vermuten ließ. Die frühe 5:0-Serie von Pehlivan und Kirschner legte das Fundament für den Einzug in Runde zwei.

Rivalität seit 2010

Ludwigshafen vs HSG Wetzlar Direkter Vergleich· 8

Ludwigshafen und HSG Wetzlar trafen 8 Mal aufeinander — Ludwigshafen gewann 2 Mal, HSG Wetzlar 6 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. HSG Wetzlar führt den Direktvergleich mit 6 Siegen aus 8 Begegnungen an. Insgesamt fielen 444 Tore in diesen Partien, im Schnitt 55.50 pro Spiel (206 für die Heimmannschaft, 238 für die Gäste). Beide Teams trafen in 8 Spielen (100%). In 8 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 33–36 im Jahr 2011.

Unentschieden
0
·
Tore gesamt
444 · 55.5/Spiel
Beide getroffen
8/8 · 100%
Über 2,5
8/8 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 24. Aug. 2026