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Dhb PokalSaison 2026

Aue vs Elbflorenz

23. August 2026 um 17:00
Heim

Aue

2538
Auswärts

Elbflorenz

AI

HC Elbflorenz Dresden gewinnt DHB-Pokal-Auftakt bei EHV Aue souverän mit 38:25. Paul Bones sieht die Rote Karte – Elbflorenz zieht in Runde 2 ein.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Wie es lief

Die Anfangsphase gehörte den Gastgebern. Nach dem 0:1 durch Timo Löser (3.) glich Paul Bones postwendend aus (3.) und hielt Aue zunächst im Spiel. Beim 3:4 durch Justin Döbler (10.) lag der Drittligist sogar nur ein Tor zurück. Dann schaltete Dresden einen Gang hoch.

Ein 4:0-Lauf des HC Elbflorenz – getragen von Robin Cantegrel (12., 13.) und Dominik Skopar (9., 17.) – brachte die Gäste mit 8:4 in Führung. Besonders Skopar erwies sich als unbequem für die Auer Deckung. Aue kämpfte sich durch Hendrik Hanemann und Paul Bones zwar immer wieder heran (11:15, 24. Minute), doch Dresden hatte stets eine Antwort parat.

Nils Fuhrmann (25., 26.) und Ivar Stavast (23., 24.) trafen in dieser Phase mehrfach und stellten den Vier-Tore-Abstand immer wieder her. Julius Meyer-Siebert erzielte den 15:21-Halbzeitstand (30.) – die Vorentscheidung war gefallen.

Der Wendepunkt

Die Rote Karte für Aues Topscorer Paul Bones in der 38. Minute war der endgültige Knockout. Der Rückraumspieler hatte alle seine acht Tore bis zu diesem Zeitpunkt erzielt und war der mit Abstand gefährlichste Schütze der Hausherren. Nach seinem Ausschluss – vorausgegangen war eine 2:3-Unterzahlsituation für Aue – brachen die Gastgeber endgültig auseinander.

Dresden nutzte die Überzahl eiskalt: Timo Löser (38.), Anton Preußner (38.) und Ediz Aktas (39.) netzten innerhalb von zwei Minuten zum 20:29. Der Vorsprung wuchs danach kontinuierlich auf 13 Tore an.

Die Schlüsselspieler

Nils Fuhrmann (HC Elbflorenz): Der Rückraumspieler war mit mindestens vier Treffern aus dem Rückraum der effektivste Schütze der ersten Halbzeit und traf in entscheidenden Phasen – insbesondere beim 10:15 (23.) und 11:17 (25.), als Aue kurz Hoffnung schöpfte.

Viktor Norberg (HC Elbflorenz): Der Kreisläufer erzielte drei seiner Tore in der zweiten Halbzeit (50., 51.) innerhalb von zwei Minuten und stellte mit seinem Tempo die geschwächte Auer Deckung vor große Probleme.

Hendrik Hanemann (EHV Aue): Der Linksaußen war mit fünf Treffern der beste Auer Schütze. Besonders in der ersten Halbzeit hielt er sein Team mit wichtigen Toren zum 10:14, 11:15 und 12:17 im Spiel. Allerdings kassierte er zwei 2-Minuten-Strafen (8., 11.).

Anton Preußner (HC Elbflorenz): Drei Tore und der letzte Treffer des Spiels zum 38:25 (59.) – der Rechtsaußen war in der zweiten Halbzeit kaum zu stoppen.

Spieler des Spiels: Nils Fuhrmann – traf bei jedem seiner Abschlüsse in den wichtigen Phasen der ersten Halbzeit und legte den Grundstein für den deutlichen Sieg.

By the Numbers – interpretiert

Der 38:25-Endstand spiegelt eine klare Leistungssteigerung Dresdens nach der Pause wider: In Halbzeit zwei fielen 17 Tore für Elbflorenz (nach 21 in Hälfte eins) bei nur zehn Gegentoren. Die rote Karte gegen Bones (38.) fiel mit dem 20:27 zusammen – ab diesem Moment verloren die Hausherren jegliche Struktur.

Aue kassierte drei 2-Minuten-Strafen bereits in der ersten Viertelstunde (Hanemann 2x, Pereira) – insgesamt fünf Strafen gegen die Gastgeber standen drei von Elbflorenz (Preußner, Bláha 2x, Norberg) gegenüber. Die Unterzahlsituationen kosteten Aue in der entscheidenden Phase der ersten Halbzeit den Anschluss.

Das bislang letzte Aufeinandertreffen in der Saisonvorbereitung 2025 hatte Elbflorenz mit einem Tor Unterschied gewonnen. Der 13-Tore-Sieg am Sonntag zeigt den deutlichen Klassenunterschied zwischen 3. Liga (Aue) und 2. Bundesliga (Dresden) – vor allem in der Breite des Kaders und der körperlichen Präsenz in der Deckung.

Was das Ergebnis bedeutet

HC Elbflorenz Dresden zieht souverän in die 2. Runde des DHB-Pokals ein, die vom 22. bis 24. September 2026 ausgetragen wird. Gegner und Termin werden nach Abschluss der 1. Runde ausgelost. Für den Zweitligisten ist dies der erste Schritt in eine mögliche längere Pokalreise – in der Vorsaison erreichte das Team das Achtelfinale nach einem Sieg gegen den HSV Hamburg.

EHV Aue konzentriert sich nun voll auf die 3. Liga, in der die Mannschaft in der Vorsaison die Meisterschaft der Staffel Nord gewann, aber den Aufstieg knapp verpasste. Die Erkenntnis aus dieser Partie: Gegen Teams aus höheren Ligen fehlt dem Drittligisten derzeit noch die Konstanz über 60 Minuten.

Fazit

Das Sachsen-Derby hielt, was es versprach – allerdings nur 30 Minuten lang. Nach der Pause war der Klassenunterschied unübersehbar. Dresden präsentierte sich in guter Frühform und nutzte jede Schwäche der Auer Deckung eiskalt aus. Aue zeigte in der ersten Halbzeit, dass das Team mit Zweitligisten mithalten kann – die Rote Karte gegen Bones und die vielen Zeitstrafen offenbaren jedoch die fehlende Disziplin, um über 60 Minuten zu bestehen.

Rivalität seit 2017

Aue vs Elbflorenz Direkter Vergleich· 10

Aue und Elbflorenz trafen 10 Mal aufeinander — Aue gewann 2 Mal, Elbflorenz 6 Mal, dazu kamen 2 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2017 zurück. Elbflorenz führt den Direktvergleich mit 6 Siegen aus 10 Begegnungen an. Insgesamt fielen 542 Tore in diesen Partien, im Schnitt 54.20 pro Spiel (257 für die Heimmannschaft, 285 für die Gäste). Beide Teams trafen in 10 Spielen (100%). In 10 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Elbflorenz ist in den letzten 6 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 39–29 im Jahr 2024.

2
Siege
Unentschieden
2
·
Tore gesamt
542 · 54.2/Spiel
Beide getroffen
10/10 · 100%
Über 2,5
10/10 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 23. Aug. 2026