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Dhb Pokal WomenSaison 2026

Rosengarten-Buchholz W vs Zwickau W

23. August 2026 um 16:00
AI

BSV Sachsen Zwickau besiegt HL Buchholz 08-Rosengarten 34:33 im DHB-Pokal. Die Luchse kämpfen nach 14:17-Pausenrückstand zurück, doch eine Zeitstrafe in der Schlussminute entscheidet die Partie.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

DHB-Pokal Frauen: HL Buchholz 08-Rosengarten vs. BSV Sachsen Zwickau — Spielbericht

Liga: DHB-Pokal Frauen, 1. Runde, Saison 2026/2027
Datum: 23. August 2026, 16:00 Uhr
Ort: NordHeideHalle, Buchholz in der Nordheide
Zuschauer: 234
Ergebnis: 33:34 (14:17)


Der Lede

Der BSV Sachsen Zwickau entging am Sonntag nur knapp einer Pokal-Blamage und zog mit einem 34:33 (17:14)-Auswärtssieg bei den Handball-Luchsen Buchholz 08-Rosengarten in die zweite Runde des DHB-Pokals ein. Der Zweitligist aus Buchholz kämpfte sich nach einem Vier-Tore-Rückstand zur Pause zweimal heran, kassierte aber in der Schlussminute das entscheidende Tor – begünstigt durch eine Zeitstrafe gegen Jule Meisner. Zwickau, als Erstligist klarer Favorit, zeigte vor allem in der ersten Halbzeit seine Klasse, musste danach aber bis zur letzten Sekunde um den Sieg zittern.

Wie es losging – Die erste Halbzeit

Zwickau erwischte den besseren Start. Kreisläuferin Victoria Hasselbusch setzte sich immer wieder im Eins-gegen-Eins durch und netzte gleich mehrfach. Die Gäste führten früh mit 7:5 und bauten den Vorsprung kontinuierlich aus. Besonders effektiv: Zwickaus Tempogegenstöße über die Außenpositionen, die die Luchse-Abwehr immer wieder auf dem falschen Fuß erwischten. Beim 14:17 zur Pause (Tor durch Hasselbusch in der letzten Minute der ersten Hälfte) war der Favorit auf Kurs, aber noch nicht entscheidend enteilt.

Wie es wieder spannend wurde – Die zweite Halbzeit

Nach dem Seitenwechsel kamen die Luchse deutlich energischer aus der Kabine. Innerhalb von zehn Minuten hatte Rosengarten den Rückstand egalisiert und beim 24:23 (47. Minute, Malu Sperling) sogar erstmals die Führung übernommen. Nantke Ackmann, Kapitänin der Luchse, und Sperling waren die treibenden Kräfte im Rückraum.

Zwickau fand nur schwer zurück in die Partie. Die Hereinnahme von Nina Ramusovic auf den Siebenmeterpunkt war das probate Mittel: Die montenegrinische Rückraumspielerin verwandelte gleich mehrere Strafwürfe sicher und hielt ihr Team im Spiel. Zudem traf Zoe Stens im rechten Rückraum mehrfach aus der Distanz.

Doch die Luchse gaben nicht auf. Nach dem 27:27 (Ramusovic per Siebenmeter, 52. Minute) und dem 29:29 (Lotta Christiansen, 54. Minute) schien die Sensation greifbar. Lucy Saul brachte Rosengarten auf 31:32 heran, und Malu Sperling glich zum vielumjubelten 33:33 aus (60. Minute).

Der Wendepunkt

Die entscheidende Szene fiel Sekunden später. Unmittelbar nach dem Ausgleichstreffer zum 33:33 kassierte Luchse-Verteidigerin Jule Meisner eine Zwei-Minuten-Strafe – in der Schlussminute ein herber Rückschlag für die Norddeutschen. Zwickau nutzte die Überzahl eiskalt und erzielte aus dem Positionsangriff das 33:34 (60. Minute). Für eine Reaktion der Luchse blieb keine Zeit mehr; das Spiel war kurz darauf beendet.

Die Zeitstrafe gegen Meisner war die insgesamt dritte für Rosengarten (zuvor Nantke Ackmann und Eike Hannemann in der ersten Halbzeit) – allesamt in kritischen Phasen.

Die Schlüsselspielerinnen

Victoria Hasselbusch (Zwickau): Die Kreisläuferin war über die gesamten 60 Minuten kaum zu stellen. Sie erzielte wichtige Treffer in beiden Halbzeiten und bereitete durch ihre Sperren und Anspielpositionen zahlreiche weitere Tore vor.

Nina Ramusovic (Zwickau): Ihre Nervenstärke vom Siebenmeterpunkt war Gold wert. Mehrere Strafwürfe verwandelte sie souverän – darunter der wichtige zum 27:27 nach einer zuvor verworfenen Siebenmeterchance.

Malu Sperling (Rosengarten): Die Rückraumspielerin der Luchse war maßgeblich an der Aufholjagd beteiligt. Mehrere Tore aus der zweiten Reihe und der Ausgleich zum 33:33 waren Höhepunkte ihrer starken zweiten Halbzeit.

Nantke Ackmann (Rosengarten): Die Kapitänin ging voran, traf mehrfach aus dem Rückraum und stabilisierte das Luchse-Spiel auch in Drucksituationen.

Zahlen, die die Geschichte erzählen

Der Halbzeitstand von 14:17 spiegelte die erste Hälfte präzise wider: Zwickau war effizienter im Abschluss und cleverer im Umschaltspiel. Rosengarten steigerte sich in der zweiten Halbzeit jedoch von 14 auf 19 Tore – eine Steigerung um fünf Treffer, die den Zweitligisten zwischenzeitlich in Führung brachte. 67 Treffer insgesamt bedeuten die torreichste Begegnung zwischen diesen beiden Teams seit dem 33:31 im Jahr 2017. Der direkte Vergleich seit 2019 weist nun 5 Siege für Buchholz/Rosengarten und 3 für Zwickau aus. Die 234 Zuschauer in der NordHeideHalle sorgten für ein stimmungsvolles Pokalambiente.

Was der Sieg bedeutet

Zwickau steht in der zweiten Runde des DHB-Pokals und bleibt als Erstligist im Wettbewerb. Für die Handball-Luchse beginnt derweil am 30. August 2026 die neue Zweitliga-Saison mit einem Heimspiel gegen die Füchse Berlin. Der Auftritt gegen einen Bundesligisten wird der Mannschaft von Trainer Dubravko Prelcec Auftrieb geben – die Luchse haben bewiesen, dass sie auch mit einem höherklassigen Gegner auf Augenhöhe bestehen können. Zwickau startet ebenfalls am 30. August in die Bundesliga-Saison.

Fazit

Ein denkwürdiges Pokalspiel in der NordHeideHalle: Der Zweitligist aus Buchholz forderte den Favoriten aus Zwickau bis zur letzten Sekunde heraus. Die Zwei-Minuten-Strafe gegen Jule Meisner in der Schlussminute entschied das Spiel letztlich zugunsten der Gäste. Zwickau entging der Verlängerung nur knapp und zeigte dabei Tugenden, die im weiteren Pokalverlauf gefragt sein werden: Effizienz in der ersten Hälfte und Nervenstärke in der Crunchtime.

Rivalität seit 2013

Rosengarten-Buchholz W vs Zwickau W Direkter Vergleich· 13

Rosengarten-Buchholz W und Zwickau W trafen 13 Mal aufeinander — Rosengarten-Buchholz W gewann 9 Mal, Zwickau W 4 Mal, dazu kamen 0 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2013 zurück. Rosengarten-Buchholz W führt den Direktvergleich mit 9 Siegen aus 13 Begegnungen an. Insgesamt fielen 734 Tore in diesen Partien, im Schnitt 56.46 pro Spiel (388 für die Heimmannschaft, 346 für die Gäste). Beide Teams trafen in 13 Spielen (100%). In 13 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 33–31 im Jahr 2017.

Unentschieden
0
·
4
Siege
Tore gesamt
734 · 56.5/Spiel
Beide getroffen
13/13 · 100%
Über 2,5
13/13 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 24. Aug. 2026