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Dhb Pokal WomenSaison 2026

Hunsruck W vs Metzingen W

23. August 2026 um 16:00
1152
Auswärts

Metzingen W

AI

TuS Metzingen startet mit einem 52:11-Kantersieg bei der HSG Hunsrück in die neue Saison und zieht souverän ins Achtelfinale des DHB-Pokals 2026/27 ein.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

HSG Hunsrück 11:52 (3:25) TuS Metzingen

Der TuS Metzingen ist mit einem 52:11-Kantersieg beim Regionalligisten HSG Hunsrück in die Pflichtspielsaison 2026/27 gestartet und hat souverän das Achtelfinale des DHB-Pokals erreicht. Bereits zur Halbzeit führten die TUSSIES in der Sporthalle Schulzentrum in Sohren mit 25:3 vor 500 Zuschauern.

Wie es lief

Die Partie war bereits nach zehn Minuten entschieden. Metzingen startete furios: Johanna Farkas (2.), Maraike Kusian (3.) und Svenja Demmel (3.) trafen zum 0:3, ehe Gabriela Bitolo (4.) und die überragende Klara Schlipf (5., 6.) auf 0:7 stellten. Ida Petzold (7.) und Kusian (8.) erhöhten auf 0:8, ehe Hunsrück in der 9. Minute zum 1:8 verkürzte – der einzige Moment, in dem der Regionalligist überhaupt Anschluss fand.

Doch Metzingen schaltete keinen Gang zurück. Petzold (9.) und Bitolo (13.) stellten den alten Abstand wieder her, Johanna Farkas (13.) traf zum 1:12. Marie Stumpf (16.), Charlotte Cholevová (16.) und Svenja Demmel (17.) schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe. Bis zur Pause stand ein 25:3 – eine Halbzeitführung, die die Klassenunterschiede schonungslos offenlegte.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb der Bundesligist dominant. Ida Petzold avancierte mit insgesamt sechs Treffern zur besten Torschützin des Spiels, dicht gefolgt von Svenja Demmel und Klara Schlipf, die ebenfalls je fünfmal trafen. Hunsrück kämpfte tapfer und erzielte in Durchgang zwei noch acht Tore, was angesichts der Übermacht des Gegners Respekt verdient.

Der Wendepunkt

Der frühe 0:8-Lauf innerhalb der ersten acht Minuten nahm dem Spiel jegliche Spannung. Hunsrück hatte auf eine couragierte Leistung vor heimischem Publikum gehofft, doch Metzingens Tempospiel und die physische Überlegenheit in der Abwehr ließen dem Regionalligisten von Beginn an keine Chance. Eine Rote Karte gegen einen Hunsrück-Spieler in der zweiten Halbzeit tat ihr Übriges.

Die Schlüsselspielerinnen

Ida Petzold (TuS Metzingen) – Die 20-jährige Kreisläuferin war mit mindestens sechs Treffern die erfolgreichste Torschützin des Spiels. Ihre Präsenz am Kreis war für Hunsrücks Abwehr nicht zu kontrollieren.

Klara Schlipf (TuS Metzingen) – Die 18-jährige Außenspielerin zeigte mit fünf Toren aus den ersten neun Minuten, warum sie als eines der größten Talente im deutschen Frauenhandball gilt.

Svenja Demmel (TuS Metzingen) – Ebenfalls fünf Tore, kombiniert mit konstantem Druck aus dem Rückraum. Die 21-Jährige war eine der zentralen Figuren in Miriam Hirschs System.

Charlotte Cholevová (TuS Metzingen) – Die tschechische Rückraumspielerin steuerte mindestens vier Treffer bei und dirigierte das Angriffsspiel der TUSSIES mit Übersicht und Tempo.

Spielerin des Spiels: Ida Petzold (TuS Metzingen)

By the Numbers – interpretiert

Der 52:11-Endstand spricht eine deutliche Sprache. Metzingen erzielte bereits in der ersten Halbzeit 25 Tore – mehr als doppelt so viele, wie Hunsrück über die gesamte Spielzeit gelang (11). Die 3:25-Pausenführung unterstreicht, dass die Partie nicht nur ergebnisseitig, sondern auch spielerisch eine einseitige Angelegenheit war. Hunsrück konnte nach der Pause zwar acht Treffer verbuchen – eine leichte Steigerung im Vergleich zu den ersten 30 Minuten –, doch Metzingen legte mit 27 Toren im zweiten Durchgang noch einen drauf.

Bemerkenswert: Neun verschiedene Metzingen-Spielerinnen trugen sich in die Torschützenliste ein – ein Beleg für die Breite des Kaders, auf den Trainerin Miriam Hirsch in dieser Saison zurückgreifen kann.

Was das Ergebnis bedeutet

Metzingen zieht souverän in das Achtelfinale des DHB-Pokals ein und erfüllte damit die Pflichtaufgabe gegen den Regionalligisten aus dem Hunsrück. Für Hunsrück war die Teilnahme an der 1. Runde des Pokalwettbewerbs bereits der Höhepunkt – als Sieger des Rheinlandpokals hatte sich der Regionalligist qualifiziert.

Für die TUSSIES geht es bereits am kommenden Wochenende mit dem Bundesliga-Auftakt weiter: Am 30. August 2026 gastiert Metzingen beim SV Union Halle-Neustadt. Das erste Heimspiel der Saison steigt am 19. September 2026 gegen den Thüringer HC in der Tübinger Paul Horn-Arena.

Fazit

Ein Pflichtsieg, wie er im Buche steht. Metzingen ließ von der ersten Minute an keinen Zweifel am Klassenunterschied und zeigte sich in guter Frühform. Die Tiefe des Kaders und die Geschwindigkeit im Angriffsspiel werden den TUSSIES in der Bundesliga-Saison 2026/27 zugutekommen. Für Hunsrück bleibt die Erinnerung an einen besonderen Pokalabend vor heimischer Kulisse – auch wenn das Ergebnis schmerzt.

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 23. Aug. 2026