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SuperpokalSaison 2026

SC Magdeburg vs Fuchse Berlin

22. August 2026 um 18:00
3831
Auswärts

Fuchse Berlin

AI

SC Magdeburg gewinnt den Rexel Super Cup 2026 mit 38:31 (20:15) gegen Füchse Berlin im SAP Garden München – erster Supercup-Titel seit 2001.

Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Wie es lief

Magdeburg erwischte den besseren Start und setzte sich früh auf 5:2 ab. Die offensive Deckung des SCM bereitete den Berlinern erhebliche Probleme. Über die gesamte erste Hälfte kontrollierte Magdeburg das Geschehen und ging mit einer beruhigenden 20:15-Führung in die Kabinen.

Nach der Pause blieb das Bild gleich: Magdeburgs Angriff rollte unvermindert. In der 44. Minute traf Matthias Musche per Siebenmeter zum 31:23. Berlin kämpfte sich zwar durch Tore von Hákun av Teigum und Tobias Grøndahl auf 31:25 heran, doch die Antwort folgte postwendend: Gisli Kristjánsson traf aus dem Rückraum zum 32:25. In der 53. Minute sorgte Albin Lagergren für den Höhepunkt des Abends, als er das leere Berliner Tor aus der eigenen Hälfte traf – 35:29.

Der Knackpunkt

Die entscheidende Phase kam in der 54. Minute, als bei den Füchsen noch einmal Hoffnung aufkeimte. Nach dem Platzverweis von Oscar Bergendahl (dritte Zwei-Minuten-Strafe, daher Rot) und einem vergebenen Siebenmeter von Tobias Grøndahl gegen Matej Mandić im Magdeburger Tor war die Partie endgültig entschieden. Magdeburg nutzte die Überzahl sekundenschnell aus – Ómar Ingi Magnússon traf zum 36:29, und der Vorsprung war wieder komfortabel.

Die Schlüsselspieler

Mathias Gidsel (Füchse Berlin) war mit 10 Treffern der mit Abstand beste Torschütze der Partie, blieb aber letztlich zu sehr auf sich allein gestellt.

Matthias Musche (SC Magdeburg) bewies Nervenstärke von der Siebenmeterlinie und traf bei vier von fünf Versuchen.

Dominik Kuzmanović (SC Magdeburg), der kroatische Neuzugang vom VfL Gummersbach, zeigte eine starke Leistung im Tor des SCM und parierte mehrfach gegen Gidsel aus kürzester Distanz.

Albin Lagergren (SC Magdeburg) überzeugte mit mehreren wichtigen Treffern aus dem halbrechten Rückraum, darunter sein Traumtor ins leere Tor.

Magnus Saugstrup (SC Magdeburg) führte sein Team als neuer Kapitän souverän und traf selbst zum 37:29.

By the Numbers – interpretiert

Der 38:31-Endstand spiegelt eine weitgehend einseitige Partie wider. Die fünf Tore Pausenführung (20:15) baute Magdeburg in der zweiten Hälfte weiter aus. Dass Berlin am Ende nur mit sieben Toren verlor, ist vor allem Gidsels zehn Treffern geschuldet. Der deutsche Meister zeigte sich in der Breite deutlich stärker besetzt: Während bei Berlin die Last auf wenigen Schultern lag, verteilte sich die Torgefahr beim SCM auf mehrere Schultern – ein entscheidender Faktor.

Bemerkenswert: Magdeburg erzielte die 38 Tore trotz einer Roten Karte (Bergendahl, 54. Minute) und einer Zwei-Minuten-Strafe (Serradilla, 58. Minute). Die Abwehr um Torhüter Kuzmanović hielt in Unterzahl souverän stand.

Was es bedeutet

Für den SC Magdeburg ist es der erste Supercup-Sieg seit 2001 – nach 25 Jahren und zugleich die erste Trophäe der Saison 2026/27. Mit diesem Erfolg untermauern die Mannen von Bennet Wiegert ihren Anspruch, in dieser Spielzeit um alle Titel mitzureden. Der nächste Gegner des SCM ist am 28. August 2026 auswärts beim VfL Gummersbach (HBL-Auftakt).

Für die Füchse Berlin verpasst der Hattrick im Super Cup – nach 2024 und 2025. Die Mannschaft von Nicolej Krickau hat am 28. August 2026 im Heimspiel gegen die MT Melsungen Gelegenheit zur Wiedergutmachung.

Fazit

Magdeburg war von der ersten Minute an das dominantere Team und gewann verdient den Super Cup 2026. Die neuformierte Mannschaft um Kapitän Saugstrup und Torhüter Kuzmanović präsentierte sich bereits in beeindruckender Frühform. Berlin muss nach den Abgängen von Leistungsträgern wie Dejan Milosavljev und Lasse Andersson noch zu seiner neuen Identität finden.

Rivalität seit 2010

SC Magdeburg vs Fuchse Berlin Direkter Vergleich· 34

SC Magdeburg und Fuchse Berlin trafen 34 Mal aufeinander — SC Magdeburg gewann 12 Mal, Fuchse Berlin 17 Mal, dazu kamen 5 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2010 zurück. Fuchse Berlin führt den Direktvergleich mit 17 Siegen aus 34 Begegnungen an. Insgesamt fielen 1957 Tore in diesen Partien, im Schnitt 57.56 pro Spiel (972 für die Heimmannschaft, 985 für die Gäste). Beide Teams trafen in 34 Spielen (100%). In 34 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Das torreichste Spiel endete 35–40 im Jahr 2026.

Unentschieden
5
·
Tore gesamt
1957 · 57.6/Spiel
Beide getroffen
34/34 · 100%
Über 2,5
34/34 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 1. Sept. 2026