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Division 1 WomenSaison 2026

Brest Bretagne W vs Besancon W

29. August 2026 um 17:45
2821
Auswärts

Besancon W

AI

Brest Bretagne W startet mit einem 28:21-Heimsieg gegen Besançon W in die LFH-Saison 2026/27 – starke zweite Halbzeit unter neuem Trainer Tomas Hlavaty.

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Spielanalyse

KI-Zusammenfassung

Gelungener Start: Brest Bretagne W schlägt Besançon zum Auftakt

Brest Bretagne Handball ist mit einem souveränen 28:21 gegen die ES Besançon Féminin in die Saison 2026/27 der Ligue Butagaz Énergie gestartet. Die Titelverteidigerinnen zeigten vor heimischer Kulisse in der Brest Arena eine deutliche Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit und feierten einen verdienten Auftaktsieg.

So lief die Partie

Der erste Spieltag der neuen LFH-Saison war für Brest zugleich der Start unter neuer Führung. Der slowakische Trainer Tomas Hlavaty, der im Sommer die Nachfolge des Duos Raphaëlle Tervel und Catherine Mariot antrat, erlebte eine Partie mit zwei Gesichtern.

In der ersten Halbzeit taten sich die Bretoninnen gegen die gut organisierte Defensive von Besançon lange schwer. Die Gäste aus dem Osten Frankreichs hielten das Spiel offen und ließen die Hausherrinnen nicht enteilen. Erst im Verlauf der zweiten Halbzeit gelang es Brest, sich entscheidend abzusetzen.

Wie der Verein auf Facebook mitteilte, siegte der BBH „grâce à une seconde période de haut vol et une excellente défense" – dank einer herausragenden zweiten Halbzeit und einer exzellenten Abwehrleistung. Über eine aggressive Deckung erzwangen die Brestoises Ballgewinne und schalteten schnell um. Am Ende stand ein ungefährdeter 28:21-Erfolg.

Die Wende

Der entscheidende Impuls kam nach der Halbzeitpause. Brest kehrte mit deutlich höherer Intensität in der Abwehr zurück. Während Besançon im ersten Durchgang noch weitgehend ebenbürtig war, liefen die Gästinnen nach dem Wechsel einem Rückstand hinterher, den sie nicht mehr verkürzen konnten. Die defensive Stabilität – kombiniert mit gesteigerter Effizienz im Angriff – legte den Grundstein für den ungefährdeten Sieg.

Die Schlüsselspielerinnen

Tamara Horacek, die vom slowenischen Spitzenklub Krim Mercator nach Brest zurückkehrte, gab ein starkes Einstandsspiel. Die französische Nationalspielerin übernahm sofort Verantwortung in der Spielsteuerung und war sowohl als Torschützin als auch als Vorbereiterin eine ständige Gefahr.

Die schwedische Neuzugänge Sofia Hvenfelt am Kreis und die tschechische Rechtsaußen Valerie Smetkova, die ebenfalls ihre ersten Pflichtspiele für den BBH bestritten, fügten sich nahtlos ein. Hvenfelt brachte ihre Erfahrung aus Ludwigsburg mit, Smetkova zeigte ihre Qualitäten auf der rechten Angriffsseite – einem Bereich, den Brest nach den Abgängen von Anna Vyakhireva (Odense) und der zurückgetretenen Ana Gros neu besetzen musste.

Im Tor sorgte die Doppelspitze aus Camille Depuiset und Floriane André für die nötige Rückendeckung und hielt in entscheidenden Phasen.

By the Numbers – interpretiert

Der 28:21-Endstand täuscht darüber hinweg, dass die Partie lange offen war. Den letztlichen Sieben-Tore-Abstand erarbeitete sich Brest ganz überwiegend in der zweiten Halbzeit – durch eine defensive Steigerung, die Besançon den Zugriff auf das Spiel nahm. Der Auftritt war kein Ausrufezeichen, aber ein taktisch reifer Start eines Teams, das personell noch in der Findungsphase steckt.

Was das Ergebnis bedeutet

Für Brest ist es der erste Schritt zur Verteidigung des 2026 gewonnenen Meistertitels. Der Sieg sendet ein Signal an die Konkurrenz, insbesondere an Rekordmeister Metz, der nach dem Gewinn der EHF Champions League ebenfalls mit großen Ambitionen in die Saison geht.

Besançon zeigte in der ersten Halbzeit, dass die Mannschaft von Jérôme Delarue auch in dieser Saison nicht zu unterschätzen ist. Die ESBF beendete die Vorsaison in den Playoffs und will auch 2026/27 wieder um die vorderen Plätze mitspielen.

Der direkte Vergleich untermauert die Brester Vormachtstellung: Von 18 Aufeinandertreffen seit 2016 gewann Brest 12, Besançon 3, dazu kamen 3 Unentschieden. Brest ist in den letzten 8 Duellen ungeschlagen.

Am 2. September 2026 gastiert Brest bei der JDA Dijon Hand (19:30 Uhr). Besançon empfängt Paris 92.

Fazit

Ein solider, kein überragender Start für den Titelverteidiger. Brest steigerte sich nach verhaltenem Beginn und gewann am Ende verdient. Die neu formierte Mannschaft von Trainer Hlavaty ist noch nicht eingespielt – die zweite Halbzeit machte aber deutlich, wohin die Reise gehen soll. Besançon konnte in Teilen mithalten, muss aber über 60 Minuten konstanter werden, um in dieser Saison oben mitzuspielen.

Rivalität seit 2016

Brest Bretagne W vs Besancon W Direkter Vergleich· 18

Brest Bretagne W und Besancon W trafen 18 Mal aufeinander — Brest Bretagne W gewann 12 Mal, Besancon W 3 Mal, dazu kamen 3 Unentschieden. Die Rivalität reicht bis 2016 zurück. Brest Bretagne W führt den Direktvergleich mit 12 Siegen aus 18 Begegnungen an. Insgesamt fielen 985 Tore in diesen Partien, im Schnitt 54.72 pro Spiel (535 für die Heimmannschaft, 450 für die Gäste). Beide Teams trafen in 18 Spielen (100%). In 18 Begegnungen (100%) fielen mehr als 2,5 Tore — ein torreiches Duell. Brest Bretagne W ist in den letzten 8 Aufeinandertreffen ungeschlagen. Das torreichste Spiel endete 34–35 im Jahr 2021.

Unentschieden
3
·
Tore gesamt
985 · 54.7/Spiel
Beide getroffen
18/18 · 100%
Über 2,5
18/18 · 100%

Statistiken dienen nur zur Information. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen Resultate.

API-Daten: 31. Aug. 2026